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Erfolgreich investieren in ETFs: Gefahr im Crash, persönliche Chance!

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Das Investieren in ETFs ist bislang ungebrochen beliebt. Zumindest bis zum Crash haben Wasserstandsmeldungen häufig offenbart, wie viele passive Investoren auf kostengünstige Indexfonds setzen. Außerdem ist das Thema ein Dauerbrenner in vielen Medien.

Womöglich ändert die Korrektur jedoch einiges daran: Vermehrt werden die Schattenseiten der kostengünstigen Fonds in diesen Tagen beleuchtet. Dennoch sollte man als Investor nicht vergessen, dass sich an der grundsätzlichen Ausgangslage eigentlich wenig verändert hat.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick darauf, warum ETFs womöglich in der Korrektur eine Bedrohung darstellen. Oder zumindest ein passives Mittel, um weitere Volatilität und eine gestärkte Abwärtsdynamik auszulösen. Jedoch auch darauf, warum für dich als Privatanleger die Chancen noch immer dieselben sind.

ETF: Katalysator in der Korrektur!

Es wird schon lange gemunkelt, dass die Passivfonds in einer Abwärtsdynamik eine tragende oder tragische Rolle spielen können. Die hohen und billionenschweren Volumina, die in kostengünstige Passivfonds investiert sind, sind einerseits zwar eine Säule im Boom. Sie können andererseits jedoch auch einen starken Verkaufsdruck auslösen.

Womöglich haben wir genau das jetzt im aktuellen Corona-Crash erlebt: Die Börsen sind teilweise im Rekordtempo eingebrochen. Dabei weisen verdächtig hohe und milliarden- bis billionenschwere Transaktionsvolumina auf eine Dynamik hin, die dieses Rekordtempo vermutlich erst ermöglicht hat.

Im Crash zeigt sich daher: Durch den digitaleren, einfacheren und kostengünstigen Handel mit Passivfonds und durch das Anstauen von viel „naivem“ Kapital kann ein gewisses Systemrisiko von ETFs ausgehen. Eine Naivität, die sich nach zehnjähriger Hausse und einer einseitigen Wahrnehmung von Chancen und Risiken wohl stark aufgeladen hat.

Die hohen Volumina und eben der einfache, schnelle und digitale Handel können daher ein größerer Katalysator im Crash sein. Eine tiefergehende Analyse steht zwar noch aus, allerdings ist das für mich eine der plausibelsten Erklärungen, weshalb es mit den Börsen in den letzten Wochen so rapide bergab gegangen ist.

Dennoch: An deiner Chance hat sich wenig verändert!

Grundsätzlich sollten Investoren allerdings auch bedenken, dass dieses System- oder Börsenrisiko die Ausgangslage für Privatinvestoren nicht verändert hat. Korrekturen und in wenigen Fällen auch mal ausgewachsene Crashs gehören zum langfristigen und auch zum passiven Investieren dazu. Tatsächlich sind sie sogar Teil einer marktüblichen Rendite über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg. Eine positive Rendite im höheren einstelligen Prozentbereich besteht eben aus Aufs und Abs. Einen geradlinigen Vermögensaufbau gibt es hier leider nicht.

Wer im Crash daher nicht verkauft, der Volatilität nicht nachgibt und zudem noch den Mut besitzt, die Verluste auszusitzen, der wird auch weiterhin langfristig einen Vermögensaufbau mit ETFs erzielen können – einen einfachen, kostengünstigen und aufwandsarmen, wohlgemerkt. Wenngleich auch nicht zwingend risikolosen, wie die Korrektur in diesen Tagen zeigt.

Wer dabei sogar den Mut aufbringt, jetzt mit weiterem Einsatz zu investieren, der wird langfristig sogar bedeutend höhere Renditen einstreichen können. Günstig zu kaufen ist und bleibt schließlich ein Erfolgsrezept der besten Investoren. Auch wenn das alles andere als einfach ist.

Eine wichtige Trennung, zweifellos!

ETFs richtig einzuschätzen ist und bleibt daher wichtig für dich als Investor. In diesen Tagen wird man zwar viel darüber hören, dass kostengünstige Passivfonds eine Gefahr sind. Oder Verluste eingebracht haben. Oder den Crash sogar beschleunigt haben. Und in einigen Teilen ist an solchen Schlagzeilen sogar etwas dran.

Allerdings sollte man das von seinen persönlichen Möglichkeiten unterscheiden: Dass wir uns nun in einer Korrektur befinden, ändert wenig daran, dass die Passivfonds einen einfachen, kostengünstigen, diversifizierten und bequemen langfristigen Vermögensaufbau ermöglichen. Zumindest für diejenigen, die jetzt nicht panisch abspringen.

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