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3 positive Nachrichten von der Wirecard-Aktie

Foto: Getty Images

In den letzten zwei Jahren gab es viele Gründe, die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie nicht zu mögen. So kamen immer wieder Gerüchte über manipulierte Geschäftszahlen auf, Wertpapierprospekte wiesen Fehler auf, die Transparenz ließ zu wünschen übrig und schließlich war das Wertpapier nach der DAX-Aufnahme (2018) deutlich zu hoch bewertet.

Doch heute, wo es vom Hoch über 55 % gefallen ist (20.03.2020), mit Thomas Eichelmann ein neuer unabhängigerer Aufsichtsratsvorsitzender im Amt ist, der unter anderem die zweite KPMG -Geschäftsberichtsprüfung angeregt hat, vieles in Sachen Transparenz getan wurde, ist Wirecard attraktiver geworden.

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Zwar ist die KPMG-Prüfung noch nicht ganz abgeschlossen, was derzeit ein Unsicherheitsfaktor bleibt, aber danach gibt es kaum noch einen Grund, warum der Wert nicht wieder steigen sollte. Zuletzt gab es gleich drei gute Nachrichten.

1. Positive Zwischenmeldung aus KPMG-Prüfung

Die „Financial Times“ hatte unter anderem Wirecards Buchhaltung in Singapur angeklagt. Hier sollte es im großen Umfang zu Fehlbuchungen und somit zu gefälschten Berichten gekommen sein. Die laufende KPMG-Prüfung konnte diesen Vorwurf nun allerdings entkräften.

„Diese Teile der Sonderuntersuchung haben in diesen Untersuchungsgebieten aus heutiger Sicht keine substanziellen Feststellungen ergeben, die für die Jahresabschlüsse im Untersuchungszeitraum 2016, 2017 und 2018 zu Korrekturbedarf führen würden“, so Wirecard.

Dies ist positiv und spricht deshalb gegen die „Financial Times“. Nun könnten sich weitere Vorwürfe ebenfalls als haltlos herausstellen. Die Prüfung des Drittpartnergeschäfts läuft unterdessen noch. Deshalb ist es aktuell noch zu früh, um endgültig Entwarnung zu geben.

Operativ läuft es bei Wirecard unterdessen sehr gut. So gab es zuletzt zwei weitere positive Geschäftserweiterungen.

2. Kooperation mit Grab

Wirecard wächst vor allem in Asien sehr stark. Die Softbank (WKN: 891624)-Zusammenarbeit wird diesen Prozess zukünftig noch weiter beschleunigen. So konnte zuletzt mit der südostasiatischen Super-App Grab eine neue Kooperation geschlossen werden. Super-App deshalb, weil Grab eine ganze Reihe von Anwendungen anbietet wie Lebensmittellieferungen, Mitfahrgelegenheiten oder Finanzprodukte.

Grab bietet aber auch eine sogenannte E-Wallet (GrabPay) an, über die Bezahlvorgänge durchgeführt werden können. Wirecard wird diese zukünftig für Grab in den Länder Philippinen, Malaysia und Singapur abwickeln. Darüber hinaus wird der Konzern die Anwendung GrabPay auf weitere Händler ausweiten, sodass beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren.

Wirecard profitiert in Asien vom Trend zum bargeldlosen Zahlen. Er ist hier schon sehr viel weiter fortgeschritten als in Europa. Über 90 % der Menschen nutzen dort die Möglichkeit, per Karte oder Smartphone zu bezahlen.

Aber es gibt noch eine weitere operativ positive Entwicklung.

3. Geschäftsausbau mit WeChat Pay

Bisher haben vor allem Europäer in China eingekauft und beispielsweise über Paypal (WKN: A14R7U) bezahlt. Dank Wirecard können nun europäische Händler die asiatische Bezahlanwendung WeChat Pay in ihren Onlineshop als Zahlungsmethode integrieren. So fällt es den asiatischen Kunden leichter, in Europa einzukaufen und schnell sowie unkompliziert zu zahlen. Die Onlinehandelskunden profitieren zudem von einer Verzollungs- und Logistikübernahme durch die Schweizerische Post.

So entsteht für alle Seiten eine weitere Win-win-Situation, die sich für Wirecard in Form von zufriedenen Kunden auszahlt.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von PayPal Holdings und empfiehlt Softbank.

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