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5 Topaktien, die man trotz Corona-Krise kaufen kann

Der Markt hat zwar in den vergangenen Tagen einen Erholungsversuch gestartet und Aktien, die in den letzten Wochen deutlich unter Druck gekommen sind, konnten sich kurstechnisch etwas erholen. Man kann nun darüber spekulieren, ob der schlimmste Teil des Crashs bereits vorbei ist oder ob das nur ein kurzes Aufbäumen ist, bevor es wieder heftig nach unten geht.

Sicher ist allerdings, dass – trotz des Erholungsversuches – noch einige Topaktien deutlich unter dem Kursniveau notieren, das sie vor der Coronakrise innehatten. Für unternehmensorientierte, langfristige Investoren bedeutet das, dass es nach wie vor großartige Unternehmen zu einem Discount-Preis zu kaufen gibt.

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In diesem Sinne möchte ich gerne kurz und knapp auf fünf Topaktien eingehen, die womöglich die Krise nicht nur überstehen, sondern, möglicherweise, auch gestärkt daraus hervorgehen werden. Smarte Investoren, die die attraktiven Kurse für sich zu nutzen wissen, könnten somit – langfristig gesehen – eine ansehnliche Rendite einfahren.

Alphabet

Die Google-Mutter Alphabet (WKN: A14Y6H) musste seit Ausbruch des Coronavirus einen deutlichen Kursrutsch hinnehmen – doch wieso eigentlich? Die Haupteinnahmequelle ist der Zufluss von Werbeumsätzen von der Suchmaschine Google und ansonsten verdient Alphabet beispielsweise noch Geld mit anderen Projekten wie YouTube (YouTube Premium und auch hier Werbeumsätze).

Alphabet wird so oder so weiterhin Geld verdienen und muss sich nicht fürchten, dass irgendwelche Lieferketten nicht eingehalten werden können. Es ist zwar durchaus wahrscheinlich, dass die Werbeumsätze kurzfristig abnehmen, weil andere Unternehmen den Rotstift ansetzen, allerdings sollte sich das nach der Krise wieder zugunsten von Alphabet ändern.

Amazon

Der E-Commerce-Riese Amazon (WKN: 906866) dürfte eines der Unternehmen sein, das sogar massiv von dieser Krise profitieren könnte. Schließlich geraten Einzelhändler jetzt stark unter Druck, was zu einigen dauerhaften Ladenschließungen führen könnte. Zudem dürften vermehrt Menschen online bestellen, um den Kontakt zu anderen Menschen zu meiden, aus Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken.

Durch die breite Aufstockung von Homeoffice bei sehr vielen Unternehmen könnte auch AWS (Amazon Web Services) Zulauf erhalten und dadurch weiterhin die Wachstumswelle reiten. Aus dem Blickwinkel von Amazon also eine Win-Win-Situation, die auch die Aktionäre langfristig erfreuen dürfte.

Facebook

Ähnlich wie bei Alphabet dürfte auch Facebook (WKN: A1JWVX) nicht allzu viele negative Auswirkungen spüren, da auch hier der Hauptumsatztreiber Werbung ist. Kurzfristig gesehen könnte Facebook sogar davon profitieren, dass vermehrt Menschen aufgrund von (selbst auferlegter) Quarantäne zu Hause verweilen und sich ihre Zeit in den sozialen Medien vertreiben. Das könnte sogar zu Umsatzsteigerungen führen, zumindest solange die werbenden Unternehmen noch Werbung schalten.

Netflix

Der Streaming-Dienstleister Netflix (WKN: 552484) könnte sich in diesen Tagen möglicherweise über wachsende Abonnentenzahlen freuen, da viele Personen zu Hause bleiben (müssen) und mit ihrer vielen Freizeit gar nichts anzufangen wissen.

Da trifft es sich doch gut, dass Netflix über ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis verfügt und jede Menge hochwertigen Content auf seiner Plattform vereint. Netflix dürfte also nicht nur unversehrt durch die Krise gehen, sondern könnte auch zu den größeren Profiteuren zählen.

Wirecard

Der Zahlungsdienstleister Wirecard (WKN: 747206) könnte ebenfalls als Profiteur aus der aktuellen Krise hervorgehen. Zum einen wird zunehmend betont, dass Menschen bargeldlos bei ihren Einkäufen zahlen sollen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Zum anderen dürfte auch der Onlinehandel anziehen, wovon auch Wirecard durch mögliche erhöhte Transaktionsvolumina profitieren könnte.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von  Alphabet (A-Aktien), Amazon, Facebook und Netflix.

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