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¡Hola! Wirecard! Das internationale Wachstum nimmt Fahrt auf, trotz Tiefkurs!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) befindet sich noch immer in einer durchwachsenen Verfassung. Zum 24.03. gingen die Anteilsscheine des Zahlungsdienstleisters immerhin auf einem Kursniveau von über 90 Euro in den Handel. Nichtsdestotrotz sind die alten Rekordhochs von teilweise 199 Euro weit entfernt. Die Aktie notiert ja nicht einmal mehr dreistellig.

Trotz des Corona-Crashs geht das operative Wachstum munter weiter. In diesen Tagen kann der DAX-Zahlungsdienstleister eine weitere Kooperation verkünden, die die internationalen Wachstumsambitionen des Unternehmens unterstreicht.

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Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren hierzu wissen müssen. Und warum das gerade jetzt dennoch wichtig sein könnte.

Mexico im Fokus

Wie Wirecard in diesen Tagen innerhalb seines sogenannten Newsroom präsentiert, ist dem Zahlungsdienstleister eine Kooperation im fernen Mexico geglückt. Genauer gesagt werde man künftig mit Canal 22 zusammenarbeiten. Einem TV-Sender aus dem amerikanischen Staat.

Genauer gesagt ist Wirecard hierbei jedoch lediglich der Zahlungsdienstleister, denn innerhalb dieser Kooperation werden gleichzeitig Lösungen der Banca Afirme angeboten. Diese Lösungen unter dem Namen Afirme E-Fectiva wird Wirecard künftig über seine Zahlungsplattform abwickeln, die exklusiv den Mitarbeitern von Canal 22 angeboten werden.

Im Rahmen dieser Kooperation soll es den besagten Mitarbeitern ermöglicht werden, E-Commerce-Zahlungen, Point-of-Sale-Transaktionen und auch Bargeldabholungen über Mastercard durchzuführen. Ein zugegebenermaßen kleineres Vorhaben. Allerdings handelt es sich hierbei dennoch um eine Kooperation, die die internationale Ausrichtung des Konzerns unterstreicht und zumindest Zugriff auf mögliche Gehaltszahlungen und deren Verwendung ermöglicht. Kein Blockbuster vermutlich. Allerdings ebenfalls ein kleineres Mosaik.

Warum das jetzt wichtig ist

Die spannende Frage ist nun allerdings, warum eine solche vergleichsweise banal klingende Meldung jetzt wichtiger wird. Die einfache Antwort hierauf: Die Wirecard-Aktie erlebt in gewisser Weise eine Zeitreise. Die Anteilsscheine sind so günstig wie zuletzt vor einigen Jahren, zwischenzeitlich wurde sogar das 2017er-Tief erreicht. Damals gab es ganz andere Wasserstandsmeldungen, die Investoren zelebriert haben.

Eine solche Kooperation, auch wenn sie noch so banal klingen mag im Kontext diese international agierenden Konzerns, ist ein hervorragender Reminder daran, was Wirecard eigentlich alles erreicht hat: Egal ob Softbank, BILLA, SAP oder andere Namen: All diese Akteure kooperieren, neben vielen weiteren, inzwischen mit Wirecard. Das ist in dem günstigen Kursniveau wohl begrenzt eingepreist.

Zudem zeigt die Kooperation mit Canal 22, dass die Wachstumsgeschichte intakt ist. Das Coronavirus hat nicht alle Verhandlungen ausgebremst. Wirecard wächst immer weiter. Das ist ebenfalls wichtig für die ambitionierte und weiterhin bestätigte Prognose, die der Zahlungsdienstleister ausgegeben hat. Immerhin möchten die Verantwortlichen auf Basis des operativen Ergebnisses im laufenden Geschäftsjahr 2020 erstmals hier einen Wert in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro erzielen. Canal 22 wird wohl eher ein kleines Zünglein an der Waage sein. Aber immerhin!

Wirecard bleibt günstig und ist jetzt ein Blickfang

Die Aktie von Wirecard ist und bleibt somit ein günstiger Blickfang im DAX. Es mag Investoren geben, die die Anteilsscheine aufgrund der schwelenden Unsicherheiten noch immer meiden. Und, keine Frage: Die Aktie ist eher zu einer Glaubensfrage für viele geworden.

Nichtsdestotrotz gibt es hier auch eine solide, fundamental begründete Wachstumsgeschichte, die man ebenfalls würdigen sollte. Die Kooperation mit Canal 22 zeigt, dass die Richtung weiterhin stimmt, auch wenn sich hier ein Blockbuster verbirgt. Allerdings kann diese Partnerschaft ein weiterer Hinweis dafür sein, dass man die Wirecard-Aktie in diesen Tagen nicht aus den Augen verlieren sollte. Auch wenn es zugegebenermaßen etwas ruhiger in letzter Zeit um den Zahlungsdienstleister geworden ist. Beziehungsweise einfach lauter im breiten Markt.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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