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2 Aktien, die Warren Buffett während des Börsencrashs nachkaufen könnte

Lange Zeit über hat die Investorenlegende Warren Buffett seinen riesigen Bargeldvorrat zusammengehalten. Zuletzt saß der Starinvestor auf einem Berg von 128 Mrd. US-Dollar, die er nicht auszugeben wusste. Nicht weil es nicht genügend großartige Unternehmen gibt, sondern weil die Bepreisung des Marktes für manche dieser Unternehmen außergewöhnlich hoch geworden war.

Als Mitbegründer des Value-Investing möchte Warren Buffett wohl lieber 50 Cent für einen Dollar bezahlen als umgekehrt. Da die weltweiten Börsenindizes seit Wochen auf Talfahrt sind, könnte jetzt der Moment für Warren Buffett gekommen sein, um bei so mancher seiner Positionen bei Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) nachzukaufen. Möglicherweise eröffnet er sogar neue Depotpositionen.

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Ob und wie er in den aktuellen Zeiten tätig geworden ist, werden wir erst erfahren, sobald seine Beteiligungsgesellschaft ihre Positionen an die Finanzaufsicht melden muss. Die nachfolgenden zwei Aktien könnten meiner Meinung nach allerdings während eines Börsencrashs heiße Kandidaten für Warren Buffett sein.

Apple

Mittlerweile sollte bekannt sein, dass Warren Buffett ein großer Fan von Apple (WKN: 865985) ist. Er sagte sogar einmal, dass er am liebsten 100 % des Unternehmens besitzen würde, wenn er könnte. Es wird angesichts der sehr großen Marktkapitalisierung von Apple selbst für Berkshire Hathaway schwierig, das gesamte Unternehmen zu besitzen.

Allerdings verfügt Berkshire Hathaway bereits über 5,6 % der ausstehenden Apple-Aktien, was ohnehin bereits eine respektable Menge ist. Da die Anteile von Apple durch die Coronakrise bereits ordentlich gesunken sind, könnte Warren Buffett die Gelegenheit nutzen, um weitere Anteile einzusammeln.

Das Coronavirus dürfte auf die Geschäfte von Apple nur geringere, kurzfristige Auswirkungen haben. Der Verkauf von Produkten kann beispielsweise auch online weiterlaufen und möglicherweise entsteht sogar eine Chance für AppleTV+, wenn zunehmend mehr Leute nach Möglichkeiten für Streaming suchen.

Bank of America

Bei der Bank of America (WKN: 858388) verfügt Berkshire Hathaway sogar über 10,6 % der Anteile, was es zu einer der größten Depotpositionen von Buffett macht. Generell hat Buffett Banken schon immer geschätzt, denn es ist ein Geschäft, das er versteht.

Die Bankaktie wird aufgrund des jüngsten Kursrückgangs momentan deutlich unter Buchwert gehandelt. Zudem ist durch die Talfahrt die Dividendenrendite auf 3,6 % (Schlusskurs 23.03.2020) hochgesprungen, was für Warren Buffett durchaus auch interessant sein dürfte. Beide Kriterien sprechen für eine Nachkaufposition.

Die Geschäfte der Bank of America könnten im Zuge der durch das Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Folgen leiden. Aber selbst die Finanzkrise 2008 konnten die meisten amerikanischen Banken überstehen und schrieben danach wieder Milliardengewinne. Auch das Zinsumfeld begann sich vor der Coronakrise in Amerika wieder aufzuhellen, was natürlich mittlerweile wieder etwas anders aussieht.

Value-Chancen nutzen

Als Urvater des Value-Investing wird Warren Buffett es sich sicherlich nicht nehmen lassen, in der aktuellen Marktsituation das ein oder andere Schnäppchen zu schlagen. Es muss nicht heißen, dass er ausgerechnet bei Apple oder Bank of America zuschlägt, aber die Wahrscheinlichkeit könnte durchaus hoch sein.

Vielleicht greift er lieber bei Amazon, Coca-Cola oder JPMorgan Chase zu oder er eröffnet ganz überraschend eine neue spannende Depotposition, wer weiß. Es ist immer interessant, die Taten einer Investorenlegende zu verfolgen. Oftmals können sie Denkanstöße für unsere eigenen Investitionen liefern.

Man sollte dennoch nicht blind eine Aktie kaufen, die ein Starinvestor im Depot hat oder vielleicht nachkaufen könnte, sondern sich stets selber ein Bild machen. Allerdings sollte man auf jeden Fall darüber nachdenken, in der aktuellen Marktsituation Geld in Aktien anzulegen. Es könnte eine großartige Chance für eine vermögende Zukunft sein.

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Für den Aktienmarkt ging es lange Zeit immer weiter nach oben, bis sich Anfang 2020 plötzlich alles verändert hat.

Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt, und auch die Börsen. Lieferketten werden unterbrochen, Reisen abgesagt und Konsum verschoben. Das wird nicht einfach für die Wirtschaft. Dabei war Deutschlands Wirtschaft bereits vor dem Coronavirus nicht stark.

Es ist sehr schwer, sich genau auszumalen, wie empfindlich die Börsen auf wirtschaftliche Schwäche reagieren werden. Man kann sich einige unschöne Szenarien vorstellen.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short March 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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