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Siemens vs. Fresenius: Beide günstig – aber das ist der DAX-Sieger!

Foto: Getty Images

Der Ausverkauf hat begonnen! Die OPEC und das Coronavirus haben in den internationalen Märkten einen großen Ausverkauf eingeläutet. Zugegeben, auch eine mögliche Wirtschaftskrise, allerdings macht ein Blick in die Vergangenheit Mut, dass die meisten Unternehmen auch diese meistern werden.

Auch in unseren heimischen Reihen sind viele Unternehmen inzwischen deutlich preiswerter bewertet als noch vor einigen Wochen. Entsprechend hat auch hier die Jagd auf Schnäppchen begonnen. Womöglich auch für Foolishe Dividendenjäger.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Aktien von Siemens (WKN: 723610) und Fresenius (WKN: 578560) und unterziehen beide mal einem schnellen Fundamentalcheck. Mal sehen, welcher dieser beiden Namen jetzt attraktiver bewertet ist.

Fresenius: Ein wirklich günstiger Dividendenaristokrat!

Ich hoffe, ich spoiler dich an dieser Stelle nicht: Aber eine wirklich preiswerte Aktie aus unserer heimischen ersten Börsenliga ist in diesen Tagen die von Fresenius. Die Anteilsscheine des Gesundheitskonzerns haben sich beim derzeitigen Kursniveau von 27,55 Euro (20.03.2020, maßgeblich für alle Kurse) beinahe halbiert. Das hat hier allerdings auch die Bewertung wirklich preiswert werden lassen.

Dem derzeitigen Kursniveau steht schließlich ein Gewinn je Aktie in Höhe von 3,38 Euro gegenüber, wodurch sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis jetzt auf 8,15 beläuft. Bei einem Jahresumsatz von über 63 Euro beläuft sich das Kurs-Umsatz-Verhältnis hingegen auf einen Wert von ca. 0,43. Ebenfalls sehr preiswert für eine Aktie, die wohl weiterhin stagniert. Bestenfalls sogar zurück in eine Wachstumsspur finden könnte.

Die Dividende zeigt ebenfalls, wie preiswert die Anteilsscheine von Fresenius in diesen Tagen sind. Bei einer um 4 Cent erhöhten Ausschüttung von nunmehr 0,84 Euro käme der DAX-Gesundheitskonzern jetzt auf eine Dividendenrendite in Höhe von 3,04 %. Wobei lediglich ca. 25 % des Gewinns für diese interessante und aristokratische Ausschüttung verwendet wird. Keine Frage: Die Aktie von Fresenius ist so preiswert wie lange nicht. Mal sehen, ob der DAX-Mischkonzern hier mithalten kann.

Siemens: Eine interessantere Mischung?

Auch die Siemens-Aktie hat in letzter Zeit ordentlich Federn lassen müssen. Die Anteilsscheine des DAX-Mischkonzerns sind seit den Sorgen um das Coronavirus von ca. 106,70 Euro auf das derzeitige Kursniveau von 65,80 Euro eingebrochen. Das entspricht immerhin einem Minus in Höhe von 38,5 % innerhalb von lediglich vier Wochen.

Dadurch ist jedoch auch die Bewertung deutlich preiswerter geworden. Siemens kam im letzten Geschäftsjahr 2019 auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 6,41 Euro, wodurch die Anteilsscheine gegenwärtig mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp über 10 bewertet werden. Bei einem Jahresumsatz in Höhe von 106,13 Euro werden die Anteilsscheine ca. mit dem 0,6-Fachen der Umsätze bewertet. Hier scheint die Aktie des Mischkonzerns einen Tick teurer zu sein als die des DAX-Gesundheitskonzerns.

Dividendentechnisch hat Siemens ebenfalls viel zu bieten. Nach mehr als zwei Jahrzehnten stets konstanter Zahlungen hat Siemens zuletzt eine Dividende in Höhe von 3,90 Euro ausgezahlt, die beim aktuellen Kursniveau einer Dividendenrendite in Höhe von 5,92 % entsprechen würden. Zugegeben, auf einem solchen Bewertungsmaß haben wir auch die Siemens-Aktie lange nicht mehr gesehen.

Wenn ich mich jetzt entscheiden müsste …

Sofern ich mich jetzt entscheiden müsste, fiele meine Auswahl eher auf die Anteilsscheine von Fresenius. Der Dividendenaristokrat verfügt über die noch preiswertere Bewertung. Zudem besteht hier die Aussicht auf ein solides Wachstum. Siemens wird womöglich aufgrund des Coronavirus mit weiteren Einschränkungen zu kämpfen haben.

Auch Siemens ist und bleibt jedoch ein starker Zahler, der jetzt sogar auf knapp 6 % Dividendenrendite kommt. Das mag für Einkommensinvestoren ebenfalls interessant sein. Womöglich haben daher beide Anteilsscheine einen Platz auf so mancher Watchlist verdient.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius. 

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