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Nanu? Warum knicken defensive Dividendenaristokraten wie AT&T & Coca-Cola zum Wochenende ein?!

Foto: Getty Images

Die letzte Börsenwoche ist weiterhin volatil geblieben. Insbesondere der Anfang der vergangenen Handelsperiode ist erneut extrem gewesen. Zum Ende hin zeigten sich viele Börsenbarometer vergleichsweise ruhig. Man könnte sogar sagen: Versöhnlich.

Nichtsdestoweniger trifft das nicht auf alle Aktien zu. So waren es die eigentlich eher defensiven Dividendenaristokraten AT&T (WKN: A0HL9Z) und Coca-Cola (WKN: 850663), die deutlich unter die Räder gekommen sind. Warum, fragst du dich? Vermutlich eine Frage, die viele eher defensiv angehauchte Investoren in diesen Tagen interessiert. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen müssen.

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AT&T: Die Aktienrückkäufe werden ausgesetzt!

Eine erste Aktie, die insbesondere zum Freitag deutlicher unter die Räder gekommen ist, ist die von AT&T. Das Minus mit ca. 7 % mag vergleichsweise moderat wirken in Anbetracht der Volatilität der letzten Tage. Allerdings gab es einen Grund, weshalb die Aktie stärker als der breite Markt korrigierte.

AT&T hat nämlich verkündet, man werde mit den Aktienrückkäufen pausieren. Schockschwere Not! Anstatt wie geplant für 4 Mrd. US-Dollar eigene Aktien einzuziehen, wird aus diesem Schritt jetzt also nix. Wie das Management erklärte, laufe der operative Alltag weiterhin stabil, was grundsätzlich ein starker Indikator für die Fortsetzung der Aktienrückkäufe wäre. Allerdings folgt das Management mit diesem Schritt dem Vorschlag der US-Regierung.

Diese hat im Vorfeld erklärt, dass es ratsam für Konzerne sei, ihre Liquidität zusammenzuhalten und insbesondere auf Rückkäufe zu verzichten. Dass AT&T diesem Ratschlag folgt, ist vom breiten Markt nicht sonderlich gut aufgefasst worden.

Die Aktienrückkäufe hätten bei einer Marktkapitalisierung in Höhe von derzeit rund 200 Mrd. US-Dollar einem Anteil von 2 % entsprochen und wären jetzt besonders effektiv geworden. Da der operative Alltag jedoch stabil bleibt, sollten Investoren überlegen, ob sie die Lücke nicht füllen möchten. Immerhin wirkt hier jetzt eine aristokratische Dividendenrendite in Höhe von 7,31 % und operative Stabilität. Das kann im aktuellen Börsencrash eine attraktive Chance sein.

Coca-Cola: Gewinnwarnung!

Ein zweiter Dividendenaristokrat, der zum Ende der letzten Woche korrigierte, war Coca-Cola. Der US-amerikanische Getränkehersteller musste nun doch eine Gewinnwarnung herausgeben. Voraussichtlich werde man die operativen Ziele für das Geschäftsjahr 2020 nicht erreichen, wie das Management verkündet hat.

Der Getränkekonzern ist ursprünglich von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 2,25 US-Dollar ausgegangen und rechnete mit einem Umsatzplus von 5 %. Eine Prognose, die in diesen Tagen nicht haltbar ist. Zurückgeführt wird das auf weniger Abnahme in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und den weiteren Einschränkungen im Alltag. Die Versorgung sei jedoch sichergestellt, wie das Management ebenfalls zu Protokoll gegeben hat.

Coca-Cola könnte dadurch jetzt ebenfalls bedeutend interessanter geworden sein. Der Konzern verfügt über eines der wohl defensivsten Geschäftsmodelle, die wohl stärkste Marke im Lebensmittelsegment und wird über kurz oder lang zu alter Stärke zurückfinden. Nach über einem halben Jahrhundert stetiger, jährlicher Dividendenerhöhungen zahlt der Konzern jetzt eine Quartalsdividende in Höhe von 0,41 US-Dollar aus. Bei einem aktuellen Aktienkursniveau von 38,30 US-Dollar (20.03.2020, maßgeblich für alle Kurse) entspricht das gegenwärtig einer Dividendenrendite in Höhe von 4,28 %. Ein solches Bewertungsmaß haben wir lange nicht mehr gesehen.

Zwei spannende Aristokraten!

Dass das Coronavirus an vielen Namen nicht spurlos vorbeigeht, das dürfte den meisten Investoren wohl eigentlich klar sein. AT&T und Coca-Cola mussten zum Ende der Woche einige Einschränkungen ankündigen. Sei es bei den Aktienrückkäufen oder auch bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

Viel von dem dürfte jedoch eigentlich bereits im Vorfeld eingepreist gewesen sein. Genau jetzt könnte daher ein hervorragender Zeitpunkt sein, um diese Dividendenaristokraten genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Vincent besitzt Aktien von AT&T. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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