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Coca-Cola, Fresenius, Münchener Rück, Allianz & W. P. Carey: Must-Haves des Corona-Crashs?

Das Coronavirus hat die Märkte ordentlich durchgerüttelt. Gepaart mit dem OPEC-Unfrieden ist es inzwischen zu einem rekordverdächtigem Crash in einem ebenso bemerkenswerten Tempo gekommen. Zugegeben, auch höhere Bewertungen werden dabei eine Rolle gespielt haben, obwohl es auch andere Faktoren für die starke Korrektur gibt.

Allerdings sollten Investoren eines nicht vergessen: Neben der Angst und Panik, die jetzt viele Medien prägen, existieren viele günstige Chancen. Vor allem bei Einkommensinvestoren macht sich das an deutlich höheren Dividendenrenditen bemerkbar.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen, wenngleich kurzen Blick auf die Aktien von Coca-Cola (WKN: 850663), Fresenius (WKN: 578560), der Münchener Rück (WKN: 843002), der Allianz (WKN: 840400) und von W. P. Carey (WKN: A1J5SB), die jetzt über starke Renditen verfügen. Und somit Must-Haves der Coronakorrektur sein könnten.

1. Coca-Cola

War es nicht schon immer dein Traum, eine Qualitätsaktie wie die von Coca-Cola bedeutend günstiger oder früher kaufen zu können? Mit einer höheren Dividendenrendite und dennoch einer Historie mit seit über 50 Jahren stets konstant gehaltener und moderat erhöhter Ausschüttung? Jetzt ist womöglich deine Zeit gekommen.

Coca-Cola verfügt noch immer über das defensive Geschäftsmodell und die starke Marke. Daran wird auch die jüngst ausgegebene Gewinnwarnung wenig verändern, die hier möglicherweise zu einer einmaligen Situation geführt hat. Der Getränkekonzern aus Atlanta zahlt derzeit 0,41 US-Dollar pro Quartal aus, die bei einem Kursniveau von 38,30 US-Dollar (20.03.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite in Höhe von 4,28 % entsprechen. Das haben wir wirklich lange nicht mehr gesehen.

2. Fresenius

Deutschlands einziger Dividendenaristokrat ist und bleibt noch immer Fresenius. Lange Zeit konnten Investoren hier zwar die Historie bestaunen. Mussten sich jedoch mit einer vergleichsweise lächerlichen Dividendenrendite im Bereich von 1,x % zufrieden geben. Das niedrige Ausschüttungsverhältnis galt dabei immer als Ausrede.

Heute, nach der Coronakorrektur, können Investoren einfach mehr erhalten. Zwar zahlt der DAX-Gesundheitskonzern seit nunmehr 27 Jahren stets konstant mit jährlicher Erhöhung aus und hat die eigene Ausschüttung ein weiteres Mal moderat um 4 Cent auf 0,84 Euro angehoben. Bei einem deutlich niedrigeren Kursniveau von 27,55 Euro entspricht diese Ausschüttung jedoch einer Dividendenrendite in Höhe von 3,04 %.

Dennoch bleibt das Ausschüttungsverhältnis hier niedrig. Im letzten Geschäftsjahr 2019 kam der Gesundheitskonzern auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 3,38 Euro. Rund 25 %, gemessen an diesen Zahlen, lassen somit noch viel Raum für weiteres Wachstum und verdeutlichen ebenfalls das preiswerte Bewertungsmaß dieser Aktie.

3. Münchener Rück

Ist die Versicherungsbranche in der Coronakrise sicher? Sie selbst rechnet jedenfalls damit. Zwar gibt es einige Ausfälle, vor allem durch Großevents. Und eine eskalierende Pandemie mit Hunderttausenden Toten könnte ebenfalls eine Schneise der operativen Zerstörung im Zahlenwerk hinterlassen. Noch sind wir hiervon allerdings weit entfernt, weshalb die Münchener Rück noch nicht einmal die eigenen Prognosen gekappt hat.

Nein, das Management rechnet derzeit weiterhin mit einem konstanten Verlauf, immerhin sind die Versicherer zur Abdeckung solcher Schäden ja da. Die Bewertung ist jedoch inzwischen deutlich preiswerter geworden und die Dividende höher.

Nach 50 Jahren steter Ausschüttungskonstanz (ebenfalls ein Merkmal für die Qualität dieser Aktie) zahlt das Unternehmen jetzt eine Dividende in Höhe von 9,80 Euro aus, die beim aktuellen Kursniveau von 153,35 Euro einer Dividendenrendite in Höhe von 6,39 % entspricht. Auch das haben wir so seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.

4. Allianz

Ähnlich wie bei der Allianz mehren sich Skeptiker. Tatsächlich habe ich letztens sogar das aberwitzige Kursziel von 40 Euro irgendwo gelesen. Da hat wohl ein Voodoo-Priester in der technischen Analyse ein wenig übertrieben. Und seine bunten Linien zu weit in Richtung Süden eingezeichnet. Malen nach Zahlen liegt auch nicht mehr jedem.

Wie auch immer: Die Aktie der Allianz würde unter diesen Prämissen mit einem KGV von 2 bepreist werden. Schon jetzt liegt das Vielfache dieses Wertes bei unter 7, bei einem aktuellen Kursniveau von 130,96 Euro und einer Dividende in Höhe von 9,60 Euro beläuft sich die Dividendenrendite außerdem auf 7,33 %. Für auch zukünftig stets konstante Ausschüttungen bei operativer Stärke ist das ein starker Wert, der auch hier zu einem Einkommensboost führen kann.

5. W. P. Carey

Auch im Bereich der Immobilien gibt es jetzt viel Qualität zu günstigeren Preisen. W. P. Carey ist ein Real Estate Investment Trust, der seit nunmehr 22 Jahren und somit seit seinem Börsengang stets jedes Jahr und sogar jedes Quartal die eigene Ausschüttung anhebt. Damit hat der REIT ebenfalls einige Krisen gemeistert. Ja, sogar eine Immobilienkrise.

Ein gewaltiger Abverkauf hat auch hier inzwischen zu einer deutlich höheren Dividende geführt. W. P. Carey wird dabei erneut die quartalsweise Dividende auf jetzt 1,04 US-Dollar erhöhen und kommt bei einem aktuellen Kursniveau von 49,36 US-Dollar auf eine Dividendenrendite in Höhe von 8,42 %. Ein Blickfang kann auch dieser Qualitäts-REIT in jedem Fall sein.

Eine Einkaufsliste? Vielleicht!

Wenn du dich selbst als Einkommensinvestor definierst, so kannst du in der aktuellen Marktphase viele günstige Aktien ergattern. Wichtig ist jedoch, auf ein gewisses Maß an Qualität und Krisenresistenz zu achten. Nicht jeder Name wird schließlich gleich stark durch diese schwierige Periode kommen.

Die oben skizzierten Aktien könnten dabei meiner Meinung nach eine interessante Option sein. Ob du das allerdings auch so siehst, ist natürlich deine finale Entscheidung.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz, von Fresenius, der Münchener Rück und von W. P. Carey. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Fresenius.

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