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Royal Dutch Shell mit 14,2 % Dividendenrendite: Unerwartete Wende im Ölmarkt voraus!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) ist und bleibt einer der größten Verlierer des aktuellen Crash. Bedingt durch die Uneinigkeit der OPEC+ beziehungsweise des eskalierenden Konfliktes zwischen Saudi-Arabien und Russland wurden die Anteilsscheine doppelt abgestraft. In den frühen Morgenstunden des Freitags belief sich das Kursniveau lediglich auf 12,20 Euro (20.03.2020, maßgeblich für alle Kurse), wodurch sich die Aktie in den letzten Monaten ca. halbiert hat.

Das führt jedoch unweigerlich zu einem anderen Blickwinkel: Auf Basis der aktuellen Quartalsdividende in Höhe von 0,47 US-Dollar und dem derzeitigen Kursniveau beläuft sich die Dividendenrendite auf 14,2 %. Zugegeben, so mancher mag sich um die Nachhaltigkeit jetzt sorgen. Allerdings wird das Management die seit dem Jahre 1945 stets ungekürzte Dividende wohl nicht kürzen. Zumindest nicht, solange es nicht zwingend sein muss.

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Zudem gibt es erste Anzeichen einer Entspannung oder Verbesserung am Ölmarkt. Ausgerechnet von einer Partei, von der es wohl niemand erwartet hätte. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren jetzt wissen müssen.

Werden die USA den Ölpreis begradigen?

Wer hätte das gedacht: In der aktuellen Ölpreiskrise scheinen es jetzt ausgerechnet die USA zu sein, die womöglich den Weg zu einem bequemeren Ölpreisniveau einschlagen. Wie gängige Medien in diesen Tagen berichtet, möchte US-Präsident Trump demnach Saudi-Arabien um eine Förderkürzung bitten. Ja, genau: Der Mann, der sich eigentlich nicht auf Deals mit der OPEC einlassen wollte. Das Kartell sogar boykottierte.

Der Hintergrund ist dabei klar: Die US-amerikanische Schieferölindustrie gerät derzeit ins Straucheln. Das sogenannte Fracking ist und bleibt im Vergleich zur klassischen Förderung ein teurer Prozess. Im US-amerikanischen Förderraum stehen demnach mögliche Insolvenzen im Raum. Wohl auch, weil in den letzten Jahren viel investiert worden ist.

Auch wenn der Ausgangs dieser Thematik natürlich nicht abzusehen ist, scheint sich eine Lösung für eine Bereinigung des Ölmarktes jetzt abzuzeichnen. Wobei diese unterschiedlich aussehen kann. Und nicht zwingend so ablaufen muss, wie sich US-Präsident Trump das wohl in diesen Tagen wünscht.

Es gibt mehrere Hebel für die Bereinigung des Ölmarktes

Eine Förderkürzung vonseiten Saudi-Arabiens und der OPEC, womöglich auch mit Russland, scheint natürlich eine Option zu sein. Allerdings wird das wohl nicht die einzige sein, über die jetzt verhandelt wird. Vor allem nicht, wenn US-Präsident Trump zu Kreuze kriecht und in diesen Tagen fein „Bitte, bitte“ machen muss. Wobei auch hier der Ton vermutlich die Musik für die weiteren Verhandlungen spielen dürfte.

Da spätestens jetzt jedoch eine weitere Nation ein Interesse an Förderkürzungen hat, könnte das einen Deal wahrscheinlicher werden lassen. Die USA könnten schließlich ebenfalls zu Kürzungen bereit sein, beziehungsweise Saudi-Arabien dürfte das wohl von den US-amerikanischen Produzenten fordern. Das wiederum könnte auch einen Effekt auf Russland ausüben.

Russland möchte schließlich keine weiteren Marktanteile mehr an die USA verlieren, und sofern jetzt ein Deal dieser, hm, nennen wir es einfach mal hypothetischen OPEC++ zusammenkäme, dann wären möglicherweise viele Parteien zufrieden. Das könnte den Ölmarkt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Aber selbst wenn Trump irrational bleibt und zu keinen persönlichen Zugeständnissen bereit ist und bloß auf Schützenhilfe Saudi-Arabiens aus ist, gibt es Hoffnung: Im Zweifel gehen dann die Schieferölproduzenten reihenweise pleite und die Angebotsseite wird sich dadurch erholen. In diesem Fall verlieren die US-Amerikaner zudem Marktanteile, was Russland zu einem Einlenken bei der OPEC+ verleiten dürfte. Auch dieses Szenario wäre demnach zwar eine längerfristige Option. Allerdings eine, die den Ölmarkt ebenfalls wieder ins Gleichgewicht bringen kann.

Es zeichnen sich Optionen ab!

Dass die US-amerikanischen Schieferölproduzenten ins Straucheln geraten, schafft eine vollkommen neue Perspektive im Ölmarkt. Egal wie: Über kurz oder lang scheint eine gute Chance zu bestehen, dass das Überangebot aus dem Markt genommen wird. Notfalls durch eine Pleitereihe der US-amerikanischen Förderer.

Das hingegen könnte der Aktie von Royal Dutch Shell und den Ölpreisen weiteren Auftrieb verleihen. Wobei dadurch insbesondere die jetzt deutlich zweistellige Dividendenrendite sicherer erscheint. Das lässt zumindest hoffen.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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