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Allianz, BASF, RWE: 3 DAX-Aktien, die jetzt fundamental unterbewertet sind

Mittlerweile dürften die meisten Investoren gemerkt haben, dass der Aktienmarkt ziemlich günstig geworden ist.

Sofern man die Kursentwicklung als Maßstab für die Kategorien „günstig“ und „teuer“ verwenden will. Der DAX-Kursindex (der DAX, bei dem die Dividenden nicht reinvestiert werden) ist von seinem Allzeithoch nun erstaunliche 40 % entfernt – leider in die falsche Richtung (Stand: 19.03.2020).

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Doch ein Kursrückgang bedeutet nicht automatisch, dass alle DAX-Aktien jetzt auch fundamental unterbewertet sind. Sofern einem das Kurs-Buchwert-Verhältnis (kurz: KBV) als Bewertungsmaßstab gefällt, sind die Aktien von Allianz (WKN: 840400), BASF (WKN: BASF11) und RWE (WKN: 703712) derzeit so spottbillig wie lange nicht.

Guter Buchwert, schlechter Buchwert

Über die Aussagekraft des Buchwerts kann man sich streiten.

Für die einen ist die Bewertung eines Unternehmens anhand seiner Sachwerte (Fabriken, Immobilien, Maschinen etc.) ein bewährter Orientierungspunkt, um den Marktwert der zum jeweiligen Unternehmen gehörenden Aktie korrekt einordnen zu können.

Ist das Unternehmen am Aktienmarkt unter Buchwert zu haben, wittern Freunde des KBV eine eindeutige Unterbewertung der dazugehörigen Aktie. Ein KBV von 1 signalisiert eine faire Bewertung, ein KBV von unter 1 eine Unterbewertung.

Diese Logik ist durchaus nachvollziehbar. Allerdings würde ich auf die Aussagekraft des KBV allein nicht vertrauen. Ein Unternehmen kann sehr wohl Immobilien, Maschinen und andere Dinge von Wert besitzen. Wenn es kein Geld verdient, würde ich mir die Aktie trotzdem nicht kaufen.

Mit der Auffassung stehe ich offensichtlich nicht alleine da. Denn einige DAX-Aktien sind nach der KBV-Logik bereits seit zehn Jahren im Durchschnitt unterbewertet – kaufen mag sie trotzdem niemand. Die Deutsche Bank (WKN: 514000)-Aktie hatte in den letzten zehn Jahren ein durchschnittliches KBV von 0,43. Genutzt hat es den Investoren wenig.

Plötzlich unterbewertet

Aber es gibt auch ein paar wenige DAX-Aktien, bei denen in den letzten zehn Jahren ein durchschnittliches KBV von deutlich über 1 gemessen, aber erst kürzlich wieder die Zone der Unterbewertung erreicht wurde.

Aktie KBV 10-Jahres-Durchschnitt KBV (Stand: 19.03.2020)
Allianz 1,10 0,71
BASF 2,24 0,94
RWE 1,52 0,83

Während die Allianz-Aktie bereits weit in das Territorium der Unterbewertung vorgedrungen ist, wirkt die BASF-Aktie noch einigermaßen fair bewertet. Das sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei der BASF-Aktie der Abstand zum 10-Jahres-Durchschnitt sehr viel größer ist als bei den anderen beiden Schnäppchen.

In anderen Worten: Mit der BASF-Aktie bekommen Investoren aktuell die seit 1865 akkumulierten Sachwerte zum außergewöhnlich fairen Preis. Wer hinter dem Klassiker aus Ludwigshafen im Rheinland – zusätzlich zum fairen Buchwert – sogar den Top-Verdiener der nächsten Jahre vermutet, kann hier eigentlich nicht viel falsch machen.

Die Jagd hat begonnen!

Klar: An der derzeitigen Lage gibt es nichts schönzureden. Noch immer geistert das Coronavirus durch die Lande und hinterlässt enormen Schaden bei Mensch und Wirtschaft.

Wie lange diese Ausnahmesituation andauern kann, ist schwer zu prognostizieren. Trotz allem hat jetzt die Stunde der Schnäppchenjäger geschlagen. Börsenlegende Warren Buffett dürfte nicht der einzige Investor sein, der derzeit intensiv darüber nachdenkt, bei welcher Aktie er seine angesparten 128 Milliarden US-Dollar Bargeld lässt.

Während man in den letzten Jahren jeden Stein umdrehen konnte, ohne auch nur eine einzige günstige Aktie zu finden, hat man jetzt die Qual der Wahl. Ja, das ist eindeutig ein Luxusproblem – aber es ist trotzdem ein Problem, das man irgendwie lösen muss.

Das KBV kommt als Kennzahl durchaus für eine Selektion geeigneter Kandidaten infrage. Doch ein wenig mehr Analyse wäre aus meiner Sicht durchaus angebracht. Wer weiß, wie viele Jahre wir auf den nächsten Schlussverkauf warten dürfen!

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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