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Zweistellige Dividendenrendite gefällig? Hier kommen zwei Aktien, die genau das aufgrund der aktuellen Krise liefern können!

Foto: Getty Images

Wer in Aktien investiert ist, braucht im Moment ein sehr starkes Nervenkostüm. Denn verursacht durch das neue Coronavirus werden die Märkte derzeit ordentlich durchgerüttelt. Die Kurse gingen teilweise mit einer solchen Geschwindigkeit nach unten, dass sogar sehr erfahrene Börsianer nur noch mit dem Kopf schüttelten.

Und es ist aktuell noch völlig offen, wie es an den weltweiten Aktienmärkten weitergehen wird. Denn während sich in China anscheinend die Lage wieder normalisiert, kommt das öffentliche Leben in Europa langsam zum Erliegen und die Folgen für die Wirtschaft sind noch nicht abzusehen.

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Doch irgendwann wird natürlich auch die derzeitige Krise der Vergangenheit angehören und wieder Normalität an der Börse einkehren. Für mutige Investoren ergeben sich also jetzt auch Chancen, kostengünstig Wertpapiere einzusammeln. Durch die gedrückten Kurse ist bei vielen Aktien auch die Dividendenrendite stark angestiegen. Wir schauen heute einmal auf einen französischen und einen deutschen Wert, wo sie inzwischen im zweistelligen Bereich angekommen ist.

Total

Der französische Energiekonzern Total (WKN: 850727) fördert, verarbeitet und vermarktet nicht nur Öl und Gas, sondern nutzt auch Kohle und Uran zur Energiegewinnung. Außerdem produziert er Petrochemikalien wie Polymere, Plastik und stellt auch noch weitere Spezialchemikalien her.

Seine Dividendenzahlungen hat das Unternehmen auf vier Termine im Jahr aufgeteilt. Die nächste Ausschüttung wird am 01.04.2020 erfolgen und 0,68 Euro je Aktie betragen. Auf ein Jahr hochgerechnet werden also insgesamt 2,72 Euro je Anteilsschein in die Taschen der Investoren fließen.

Nicht nur aufgrund des Coronavirus, sondern auch wegen des teils dramatisch gefallenen Ölpreises ging die Total-Aktie mächtig in die Knie. Im Xetra-Handel schloss sie am 13.03.2020 mit einem Kurs von 25,97 Euro und notiert damit fast 48 % tiefer als noch am Jahresanfang. Allerdings errechnet sich bei dem aktuell niedrigen Kurs eine Dividendenrendite von 10,47 %.

Ein Investor, der jetzt einsteigt, bekommt also von Anfang an eine ordentliche Rendite. Doch sollte jedem interessierten Anleger klar sein, dass die turbulenten Zeiten noch eine Weile anhalten könnten, und eine klare Tendenz nach oben bei der Aktie von Total auch stark von wieder steigenden Ölpreisen abhängt.

Freenet

Die Firma Freenet (WKN: A0Z2ZZ) mit Sitz in Büdelsdorf ist einer der größten netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland, der seinen rund 13 Mio. Kunden innovative Produkte rund um das digitale Leben anbietet. Das Geschäft stützt sich mit dem Bereich Mobilfunk und dem Bereich TV und Medien insgesamt auf zwei Segmente.

Auch Freenet konnte sich der schlechten Stimmung an den Börsen nicht entziehen und die Aktie notiert derzeit mit 15,09 Euro (13.03.2020) rund 28 % tiefer als zu Beginn dieses Jahres. Auch hier hat sich der zurückgekommene Kurs auf die Dividendenrendite ausgewirkt.

Wird auf der Hauptversammlung des Unternehmens, die am 16.05.2020 stattfindet, dem Dividendenvorschlag zugestimmt, dann zahlt Freenet kurz danach 1,65 Euro je Aktie als Gewinnbeteiligung an seine Aktionäre aus. Beim aktuellen Kurs ergibt sich so mit 10,93 % auch hier eine Anfangsrendite im zweistelligen Bereich.

Schaut man auf die vorläufigen Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2019, die das Unternehmen am 28.02.2020 veröffentlicht hat, kann man daraus einen Umsatzanstieg um 1,2 % und eine um 2,5 % gewachsene Abonnentenzahl entnehmen. Außerdem gibt Freenet mit diesen Zahlen auch einen stabilen Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 bekannt.

Inwieweit Freenet von den Auswirkungen der aktuellen Krise tatsächlich betroffen sein wird, muss man natürlich erst einmal abwarten. Doch auch wenn im Moment das öffentliche Leben nur eingeschränkt stattfindet, werden die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens aber unter Umständen von den Kunden weitergenutzt. Wer als Einkommensinvestor einen deutschen Wert mit einer hohen Dividendenrendite sucht und daran glaubt, dass Freenet die derzeitige Situation unbeschadet übersteht, könnte also durchaus einmal einen genaueren Blick auf die Aktie werfen.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von Total. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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