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10 % Dividendenrendite im Blick: Telekom, E.ON und Bayer

Foto: Deutsche Telekom AG

Nach jeder Krise gibt es Unternehmen, die schnell wieder Gewinne wie früher erwirtschaften und Marktanteile erobern. Beispielsweise konnten deutsche Autobauer schon 2010 wieder Rekordgewinne melden.

Trotz des Wissens um diese Chancen sind aktuell zahlreiche Aktien zum halben Preis erhältlich. Damit könnten mittelfristig auf diesen Kursniveaus Dividendenrenditen von über 10 % herausspringen. Dass das realistisch ist, zeigt ein genauerer Blick auf die Deutsche Telekom (WKN: 555750), Bayer (WKN: BAY001) und E.ON (WKN: ENAG99).

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Deutsche Telekom: größer und besser

Von der Telekom gab es über die letzten Quartale eine Menge gute Dinge zu berichten. Die spektakuläre Fusion mit Sprint kann jetzt durchgezogen werden und das aussichtsreiche 5G-Geschäft läuft so langsam an. Außerdem kann der Konzern rund um Cloud, Internet der Dinge und Streaming wachsen.

Die Investitionen der letzten Jahre in die Aufrüstung der Netze sollten sich ebenfalls rechnen. Sie sorgen nicht nur für niedrigere Betriebskosten, sondern auch für neue digital getriebene Geschäftsmodelle. Kurzum: Die Telekom ist als transatlantischer Marktführer bestens positioniert, um von einigen der größten Technologietrends unserer Zeit zu profitieren.

Da jetzt während dieser Krise besonders viele Medien und Netzwerke konsumiert werden, sehe ich auch keinen riesigen Umsatzeinbruch im laufenden Halbjahr. Vielmehr werden die Bandbreiten und Cloudkapazitäten nun dringend gebraucht, um das Wirtschaftsleben aufrechtzuerhalten.

Wer schon etwas länger dabei ist, der wird sich daran erinnern, dass die Dividende 2002 und 2003 ausfiel. Aber die Rahmenbedingungen waren damals ganz andere. Seit 2004 werden jedenfalls zuverlässig rund 70 Eurocent je Aktie ausgeschüttet und es spricht vieles dafür, dass dieser Wert auf mittlere bis lange Sicht deutlich steigen könnte.

Beim aktuell stark reduzierten Niveau von 10,85 Euro (alle Kurse vom 16.03.) entsprechen schon die 70 Cent einer Rendite von 6,5 %. Traditionell schütten die Bonner den Großteil ihres bereinigten Gewinns an ihre Aktionäre aus. Da das Ergebnis je Aktie zukünftig bei über einem Euro liegen soll und sich nun diverse Wachstumspotenziale auftun, könnte ich mir gut vorstellen, dass schon in drei bis vier Jahren mehr als 1,09 Euro bezahlt wird.

Wer also heute 12.000 Euro in diese Aktie investiert, der hat die Chance auf ein dauerhaftes monatliches Zusatzeinkommen von 100 Euro und mehr.

E.ON: dominant und verlässlich

Der Energieversorger E.ON ist zum Teil in einer ähnlichen Situation wie die Telekom, aber der Deal mit Innogy ist bereits abgeschlossen. Sie können sich daher bereits jetzt voll auf das Schöpfen von Synergien konzentrieren und mit gemeinsamen Kräften neue Chancen ergreifen.

E.ON gilt in Europa als einer der zentralen Spieler, wenn es um die Gestaltung der Energie- und Mobilitätswende geht. An tausenden Stellen müssen Ladestationen, Pufferbatterien, Solaranlagen und Windräder zuverlässig angeschlossen und intelligent vernetzt werden. Zum Teil kann der Konzern komplette Lösungen einschließlich eigenem Equipment liefern.

Von den gerade startenden Konjunkturprogrammen sollte E.ON ebenfalls profitieren. Denn diese Themen haben ihre Dringlichkeit nicht verloren, sodass nun voraussichtlich viele Milliarden zur Beschleunigung des Umbaus eingesetzt werden. Das bedeutet viel Arbeit für die Ingenieure des Unternehmens und letztlich steigende Umsätze bei soliden Gewinnmargen.

E.ON war jahrelang ein lausiger Dividendenzahler, weil der Atom- und Kohleausstieg für gigantische Verluste sorgte. Die Rekorddividende von 2005 in Höhe von 2,33 Euro kommt wohl nicht so schnell zurück. Aber das muss sie auch nicht, wenn wir zumindest 10 % Ertrag auf unser Investment sehen wollen. Beim aktuellen Kurs von 8,25 reichen ja schon 83 Eurocent.

Analysten rechnen für das Geschäftsjahr 2022 mit einem Gewinn von 84 Eurocent je Aktie. Danach kommen die Synergien, die das Management für das Jahr 2024 auf 780 Mio. Euro beziffert, voll zum Tragen. Die Chancen stehen daher gut, dass E.ON bis dahin in der Lage sein wird, eine 10-%-Dividende zu bezahlen.

Bayer: Ernährung und Medizin gehen immer

Der AgriTech- und Arzneimittelkonzern hat sich zwar mit Monsanto erst einmal in die Nesseln gesetzt, aber es kann nur wenig Zweifel geben, dass die Kombination sich zunehmend zu einer Gewinnmaschine entwickeln wird. Die beiden Geschäftsbereiche sind hervorragend positioniert, um von demografischen Entwicklungen zu profitieren.

Der jahrelange Umbau in Richtung Biotech sollte gerade in diesen Tagen in den Fokus rücken. Selbst wenn Bayer vielleicht außer Kontrastmitteln für die Radiologie, Vitaminen und schmerzlindernden Tabletten nicht viel für die aktuelle Pandemie in der Pipeline haben sollte, bündelt es doch eine Menge relevante Kompetenz unter einem Dach, die sich auf die eine oder andere Weise auszahlen dürfte.

Auf mittlere Sicht wird die Agrosparte wieder stärker in den Fokus rücken, wo Bayer vom Saatgut und dem passenden Dünger über Pflanzenschutzmittel bis hin zu digitalen Lösungen alles bietet, um höhere Ernteerträge zu generieren. Dass Corona aktuell wichtiger erscheint als das Klimathema, ändert nichts an dessen Dringlichkeit. Wenn die guten Böden weniger werden, die Menschen mehr und die Unwetter häufiger, dann wird zwingend eine intensivere Landwirtschaft gebraucht, um vermehrte Hungersnöte zu vermeiden.

Trotz dieser Aussichten ist die einst so hochfliegende Aktie weiter abgestürzt, von 79 auf 48 Euro. Dabei steigert der Konzern seit vielen Jahren regelmäßig seine Dividende, wobei zuletzt zweimal 2,80 Euro gezahlt wurden. Das hört sich noch nicht nach 10 % an. Allerdings lag der Gewinn im schwierigen Jahr 2019 bei 4,17 Euro je Aktie.

Über die nächsten Quartale wird das Monsanto-Thema abgeschlossen werden können und dann sind in Kombination mit Synergien und Wachstum ganz andere Gewinne möglich. Spätestens 2024 dürfte auf jede Aktie mehr als 10 Euro entfallen. Wenn davon die Hälfte ausgeschüttet wird, kann Bayer 10 % Dividende bezahlen und trotzdem noch mit fast 4 Mrd. Euro die Bilanz aufpolstern oder neue Wachstumskeime säen.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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