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BMW kürzt Dividende nicht so stark wie Daimler: Jetzt günstig einsteigen?!

Es mag viele Investoren in diesen Tagen verwundern. Aber ja, es gibt auch Themen abseits des Coronavirus, der Korrektur oder auch des Crashs. Je nachdem, welche Ansicht man hier vertritt, kann man die Situation dabei anders bewerten. Mit einem Abschlag von inzwischen über 20 % haben wir das Korrekturlevel nun jedenfalls verlassen.

Wie auch immer: Diesem Thema wollen wir uns an dieser Stelle explizit nicht widmen, sondern einer anderen wichtigen Sache. Wie wir mit Blick auf so manchen Unternehmenskalender nämlich feststellen können, befinden wir uns eigentlich noch immer in der aktuellen Berichtssaison. Auch wenn das inzwischen bedeutend in den Hintergrund gerückt ist.

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Der DAX-Autobauer BMW (WKN: 519000) hat seine frischen Zahlen vorgelegt und könnte jetzt womöglich wieder interessant sein. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren jetzt wissen müssen.

Solide Zahlen, Ergebniseinbruch, Dividendenkürzung

Unterm Strich lassen sich die Zahlen des Autobauers aus München eigentlich so weit sehen. Gemäß der noch vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal stieg der Umsatz um 20 % auf 29,4 Mrd. Euro. Das Ergebnis verbesserte sich hingegen um ca. ein Drittel auf 2,33 Mrd. Euro. Hier war es jedoch insbesondere ein schwächeres Vorjahresquartal, das den Jahresvergleich verwässert.

Auf Gesamtjahressicht stiegen die Umsätze ebenfalls moderat im Gleichklang mit einer soliden Absatzentwicklung. Ergebnisseitig musste BMW allerdings vor Zinsen und Steuern einen Einbruch von 17 % auf 7,4 Mrd. Euro verkraften. Wie gesagt ein vergleichsweise solides Zahlenwerk, insbesondere in Anbetracht der schwächelnden Konkurrenz, was sich auch bei der Dividende bemerkbar macht.

Der Münchener Autobauer wird dabei für das vergangene Geschäftsjahr 2019 eine Ausschüttung in Höhe von 2,50 Euro an die Investoren auszahlen, was effektiv einer Kürzung von einem Euro je Anteilsschein gleicht. Daimler (WKN: 710000) hingegen hat im Vorfeld seine Dividende stärker auf ein Dividendenniveau von lediglich 0,90 Euro rasiert. Allerdings führten negative Einmaleffekte hier zu einem sogar noch stärkeren Ergebniseinbruch.

Ist die BMW-Aktie reif dafür, abgestaubt zu werden?

Viele Investoren dürften sich inzwischen fragen, ob die Anteilsscheine von BMW auf dem aktuellen Niveau in Anbetracht der operativ soliden Zahlen und der weiteren Aussichten ein Kauf sein könnte. Immerhin, das Kursniveau je Stammaktie beläuft sich derzeit auf 45,26 Euro (12.03.2020, maßgeblich für alle Kurse), und alleine seit Jahresanfang korrigierte die Aktie von knapp über 75 Euro. Das entspricht inzwischen einem Minus von rund 40 %.

Mit einer Dividendenrendite in Höhe von 5,52 % könnten die Anteilsscheine dabei noch immer vergleichsweise interessant sein und auch bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 10,82, bei einem um ca. ein Viertel einbrechenden Gewinn und einem daraus resultierenden Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5,8 könnte das Bewertungsmaß hier vergleichsweise günstig sein. Oder, anders formuliert: Viele DAX-Aktien scheinen derzeit in einer übertriebenen Korrekturphase zu sein.

Die jetzt interessanteste Frage dürfte dabei jedoch sein, ob BMW die attraktivste Aktie aus unserem heimischen Leitindex ist. Oder ob es möglicherweise nicht attraktivere gibt. Mit den Mobilitätsdienstleistungen, teuren Investitionen in F&E, in Elektromobilität und weitere Themenkomplexe könnte die Perspektive hier auch mittelfristig weiterhin vernebelt sein. Wobei kurzfristig auch die Produktion durch das Coronavirus belastet werden könnte.

Es könnten viele Aktien ein Kauf sein …

Unterm Strich könnten daher viele Aktien jetzt ein Kauf sein. Ob BMW dazugehört, ob die Münchner einer der interessantesten, günstigsten Namen aus dem DAX-Kreis sind, oder ob es womöglich nicht spannendere Alternativen gibt, ist daher ein interessanter Ansatzpunkte. Die Quartalszahlen sind jedenfalls solide und zumindest bei der Dividende können die Münchner jetzt Daimler ausstechen. Der Rest liegt bei dir.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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