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Jetzt in der Korrektur zeigen ETFs ihre hässliche Fratze!

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Es bleibt grundsätzlich dabei, dass ETFs eine starke Möglichkeit sind, um langfristig an der Börse zu profitieren. Sie sind einfach, sie sind günstig und sie sind direkt diversifiziert. Daran ändert auch die Korrektur eigentlich nix.

Auch die aktuellen Verluste, die man als Passivinvestor möglicherweise ansammelt, sollten dabei in Kauf genommen werden. Wer nicht verkauft, hat effektiv keinen Verlust. An dieser Weisheit ist einfach nichts auszusetzen.

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Dennoch zeigen die Passivfonds in diesen Tagen ihre hässliche Fratze, wenn es um die Korrektur geht. Inwiefern, fragst du dich? Eine tolle Frage, der wir uns im Folgenden mal etwas näher widmen wollen.

Die Kehrseite der Passivfonds

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass die meisten ETFs oder auch ein generell passiver Ansatz so seine Nachteile hat. Die Vorteile der Einfachheit führen nämlich regelmäßig zu Leichtgläubigkeit und ein Stück weit zu Naivität, was die Chancen und vor allem die Risiken angeht. Da mag eine Korrektur oder auch ein Crash den einen oder anderen auf dem falschen Fuß erwischen.

So geschehen vermutlich in diesen Tagen. Allerdings nicht bloß einmalig, sondern tausend- oder wohl millionenfach. Wie wir nämlich mit Blick auf aktuelle Handelsvolumina feststellen können, fliehen die Investoren gerade reihenweise aus den Passivfonds. Alleine in der Woche bis zum 2. März (oder besser, der Vorwoche) habe demnach das gehandelte Volumen der Passivfonds bei 1,4 Billionen (!) US-Dollar gelegen. Am Freitag davor lag das Volumen beim SPDR S&P 500 ETF beispielsweise bei 113 Mrd. US-Dollar. An normalen Handelstagen wird dieser Passivfonds wohl lediglich für 6 Mrd. US-Dollar gehandelt. Einfach nur: Wow!

Rund 43 % aller Handelsvolumina sei dabei sogar passiver Natur gewesen und all diese Zahlen lassen bloß einen Trugschluss zu: Die ETF-Investoren verkaufen in diesen Tagen, was das Zeug hält, und verschärfen die aktuellen Ängste, die Panik und die Abverkäufe weiterhin. Das ist es, was der fahrlässige Umgang mit Passivfonds ausmacht, das ist das große Risiko, das viele Analysten in letzter Zeit in den ETFs gesehen haben. Oder eben die hässliche Fratze dieser vermeintlich einfachen Asset-Klasse.

Vorsicht, jetzt kommt viel Konjunktiv!

Wir können an dieser Stelle Systemkritik betreiben. Oder auf die Risiken der Passivfonds eingehen. Oder auch auf die grundsätzlichen Chancen, die sich ergeben, wenn man als passiver Investor diese Volatilität aushält und nicht zum fliehenden ETF-Volk zählt. All das führt jedoch zu reichlich wenig, zumal die Fakten eigentlich bekannt sein sollten. Und eine Aufklärung hier sowieso vergleichsweise wenig bringt.

Die viel wichtigere Frage scheint daher zu sein, ob die ETFs jetzt womöglich bereits die Phase der Marktübertreibung ausgelöst haben. Mit den vielen Milliarden und vielleicht sogar Billionen, die inzwischen aus den Märkten herausgenommen wurden, könnte man eine solche These bereits hervorragend formulieren.

Die ebenfalls nicht zu unterschätzende Frage ist und bleibt dabei allerdings auch, ob es noch weitere Passivinvestoren gibt, die jetzt schon nervös mit den Hufen scharen. Dies könnte auch weiterhin zu rekordverdächtigen Abverkäufen führen und eine mögliche Übertreibung noch verschärfen. Wie gesagt: Wenn wir uns denn überhaupt schon in der Phase der Übertreibung befinden.

Beeindruckende Zahlen rund um die Passivfonds!

Wie wir es auch drehen und wenden und egal welche Rückschlüsse wir auch ziehen möchten: Fest scheint jedenfalls zu stehen, dass ETFs an diesen Abverkäufen in bemerkenswerter Weise beteiligt sind. Die Korrektur hat viele Investoren zum Verkauf ihrer Passivfondsanteile getrieben. Ob hier die Entwicklung bereits beendet ist, das bleibt abzuwarten. Beeindruckend sind die Zahlen in jedem Fall und sie zeigen: Ein Korrekturrisiko geht in jedem Fall von den ETFs aus. Sie scheinen sich als Katalysator dieses Crashs herausgestellt zu haben.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Wertpapiere. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Wertpapiere.

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