The Motley Fool

3 positive Nachrichten für die ThyssenKrupp-Aktie

Bild: © ThyssenKrupp Steel Europe

Hinter der ThyssenKrupp (WKN: 750000)-Aktie liegen sehr schwierige Jahre, die sich in den Zahlen niederschlugen. So wurde der Umsatz im Zeitraum 2010 bis 2019 nicht gesteigert und das Ergebnis fiel in fünf Jahren sogar stark negativ aus. Im Zuge dessen sank die Eigenkapitalausstattung von 20,3 % auf zuletzt nur noch 4,1 %. Lange kann es so also nicht mehr weitergehen. Dies ist ThyssenKrupp und nun auch der Politik bewusst.

Der Konzern leidet seit 2011 vor allem unter unfairen Marktbedingungen. So produzieren osteuropäische und asiatische Stahlhersteller zu Dumpingpreisen, mit Subventionen oder schotten ihre Märkte ab und sorgen so aufgrund eines Überangebots bei den europäischen Herstellern für Verluste. Erkennbar ist dies nicht nur an der Entwicklung von ThyssenKrupp, sondern an vielen europäischen Herstellern wie etwa auch Salzgitter (WKN: 620200) oder ArcelorMittal (WKN: A2DRTZ).

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Trotz dieser sehr schwierigen Lage gab es zuletzt wieder drei positive Nachrichten.

1) Die politische Unterstützung wächst

Aus der aktuellen Lage können sich die europäischen Stahlhersteller sehr wahrscheinlich nicht mehr selbst befreien. Dies hat nun auch die Politik erkannt und sich dazu entschlossen, die Branche nicht sterben zu lassen. So unterstrich Wirtschaftsminister Altmaier zuletzt die „herausragende Bedeutung“ der deutschen Stahlindustrie und hat mit Herstellern und Gewerkschaften einen Fahrplan ausgearbeitet, der nun auf europäischer Ebene umgesetzt werden soll.

Die oben beschriebenen Missstände wurden also erkannt und werden nun wahrscheinlich abgestellt. Dies könnte vielen europäischen Stahlherstellern zukünftig helfen. Gerade in der aktuellen Coronavirus-Krise wird deutlich, dass es nicht von Nachteil ist, Teile der Produktion in Europa zu belassen.

2) Schuldenabbau und Umstrukturierung kommen voran

Unterdessen sucht ThyssenKrupp auch operativ nach einem Ausweg aus der Krise. Zuletzt musste das Aufzuggeschäft verkauft werden, welches den profitabelsten Konzernbereich darstellte. Freiwillig geschah dies sicherlich nicht, wird jedoch die Schulden reduzieren, die Eigenkapitalquote steigern und somit zu einem bessern Investment-Rating führen, sodass die Finanzierungskosten sinken sollten.

17,2 Mrd. Euro fließen ThyssenKrupp durch den Verkauf der Aufzugsparte an die Private-Equity-Firmen Advent, Cinven und die deutsche RAG-Stiftung zu. Eine Beteiligung mit 1,25 Mrd. Euro in Höhe von etwa 15 % wird jedoch erhalten bleiben. Sie soll zur Zahlung von Pensionsaufwendungen eingesetzt werden, die zum Teil über einen Treuhandfonds ausfinanziert werden sollen. Sie stellen ebenfalls eine hohe Belastung dar.

ThyssenKrupp wird im Mai 2020 einen konkreten Plan vorlegen, wie es die frei gewordenen Mittel investieren wird und wie es mit den anderen Sparten weitergeht. Ziel ist, in zwei bis drei Jahren aufgrund sinnvoller Investitionen und Partnerschaften wieder einen Gewinn zu erzielen und so die Ausschüttung einer Dividende zu ermöglichen.

3) Großauftrag für Marine Systems

Zuletzt erhielt ThyssenKrupps Marine-Sparte einen Auftrag zum Bau von vier Schiffen der Tamandare-Klasse für die brasilianische Marine. Sie sollen zwischen 2025 und 2028 ausgeliefert werden. Zum Konsortium Águas Azuis gehören dabei neben ThyssenKrupp Marine Systems zwei Töchter des brasilianischen Flugzeugherstellers Embraer (WKN: A1C2PZ). Nach Angaben der brasilianischen Zeitung O Estado de S. Paulo soll der Auftragswert bei umgerechnet 1,74 Mrd. Euro liegen. Diese Bestellung gibt ThyssenKrupp operativ wieder etwas mehr Unterstützung und ist somit positiv.

Aktuell wird die ThyssenKrupp-Aktie durch die Coronavirus-Krise noch weiter in die Tiefe gedrückt. Vorsichtige Anleger könnten deshalb eine Lagebesserung abwarten.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!