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Gazprom-Aktie korrigiert 8 % – alleine am Freitag! Zeit, jetzt günstig bei der Value- und Dividendenaktie einzusteigen?

Foto: Gazprom

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) macht in diesen Tagen eine schwere Zeit durch. Bedingt durch das Coronavirus und eine nachlassende Nachfrage nach fossilen Brennstoffen erlebt das ganze Segment gegenwärtig eine volatile Zeit. Auch die Dividendenperle Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) hat ordentlich korrigiert. Wie gesagt, das Problem scheint derzeit systematischer Natur zu sein.

Gazprom jedenfalls hat in diesen Tagen ordentlich korrigiert. Alleine seit dem 12. Februar dieses Jahres sind die Anteilsscheine von einem Kursniveau von 6,88 Euro auf das aktuelle Level von gerade einmal 4,83 Euro (06.03.2020, maßgeblich für alle Kurse) eingebrochen. Ein Minus von sage und schreibe 30 %, wobei der Freitag einen weiteren Negativhöhepunkt darstellte. Die Aktie crashte schließlich um weitere 8 %.

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Aber was ist der Grund für diese durchwachsene Entwicklung? Gab es neben der generell angespannten Lage im Markt der fossilen Brennstoffe noch weitere Auslöser? Eine spannende Frage, die uns im Folgenden beschäftigen soll. Neben der grundsätzlichen Fragestellung, ob die Gazprom-Aktie auf diesem Kursniveau vielleicht wieder kaufenswert ist.

Ein kleinerer Auslöser, vielleicht

Wie wir mit Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage feststellen können, ist und bleibt das beherrschende Thema die generelle Anspannung im Markt. Ob der Erdgaspreis von lediglich 1,80 US-Dollar für einen Kubikmeter Erdgas oder aber die angespannte Lage im Ölmarkt, der Druck auf die OPEC: All das dominiert gegenwärtig die Marktlage, die auch den russischen Erdgaskonzern trifft.

Nichtsdestoweniger gibt es eine kleine negative Schlagzeile, die nun womöglich zusätzlich belastet. Demnach scheint ein Deal zwischen Gazprom und einem Kooperationspartner zu scheitern. Der Einstieg des norwegischen Partners MOV droht nun doch zu kippen, wie gängige Schlagzeilen offenbaren. Gazprom hätte für diese Beteiligung im Gegenzug einen Anteil von 38,5 % an der norwegischen Tochtergesellschaft OMV Norge erhalten. Eigentlich ein vergleichsweise kleiner Deal, wobei ich die näheren Konditionen an dieser Stelle nicht überprüft habe.

Was diese Reaktion und die Meldung jedoch in meinen Augen offenbart, ist das Folgende: Die Investoren im Öl- und Erdgasmarkt scheinen derzeit besonders nervös zu sein, nach den volatilen Tagen. Selbst kleinere Meldungen über geplatzte Deale können zu verstärkten Korrekturen führen. Wobei wir fairerweise natürlich ebenfalls festhalten können und müssen, dass sich der Markt am Freitag insgesamt volatil gezeigt hat.

Ist Gazprom jetzt ein Kauf?

Grundsätzlich scheinen die weiteren Aussichten im Öl- und Erdgasmarkt dabei weiterhin durchwachsen zu bleiben. Solange das Coronavirus jedenfalls die Marktgeschicke dominiert, wird es vermutlich ein Überangebot geben. Mit all der Volatilität, die auch die Kurse der zugehörigen Aktien erleben werden.

Im Fall von Gazprom sollten Investoren allerdings bedenken, dass der russische Konzern stets langfristige Verträge mit relativ fixen Preisen eingeht. Das dämpft sowohl in turbulenten als auch in Hochphasen umfängliche Ausschläge. In der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtsituation kann das glücklicherweise für solide verlässliche Umsätze und Ergebnisse sorgen. Sowie möglicherweise für mittelfristige operative Stabilität.

Das Bewertungsmaß ist durch diesen Einbruch zum Wochenende noch einmal bedeutend günstiger geworden. Umgerechnet in Russische Rubel beläuft sich das Aktienkursniveau schließlich auf 186,26, was bei einem Gewinn je Aktie von 65,89 Russische Rubel (2018) einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 2,8 entsprechen würde! Ein wirklich geringer Wert. Auch die Dividende in Höhe von 16,61 Russische Rubel würde gegenwärtig einer Dividendenrendite von 8,91 % entsprechen. Für Einkommensinvestoren, die hier die Volatilität aushalten, grundsätzlich ebenfalls einen Foolishen Blick wert.

Was tun?!

Guter Rat ist im Öl- und Erdgasbereich in diesen Tagen teuer. Fest steht: Die Volatilität bleibt wohl hoch und die Preise erleben wohl eine weitere Talfahrt. Immerhin, möglicherweise wird die OPEC hier etwas beschwichtigen können. Ein möglicher Deal ist zum Zeitpunkt meines Verfassens zumindest noch nicht bekannt gegeben.

Jedenfalls wird die Bewertung hier ebenfalls inzwischen wieder viel, viel preiswerter. Für alle, die diese Volatilität aushalten, könnten sich hier günstige und vor allem dividendenstarke Möglichkeiten ergeben. Im Fall von Gazprom möglicherweise sogar begleitet von operativer Stabilität, dank der soliden Verträge.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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