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Durchbruch bei Quantencomputern: Können frühe Investoren hier ein Vermögen verdienen?

Quantencomputer stellen die bisherigen Gesetzmäßigkeiten der Informatik auf den Kopf: Informationen werden hier nicht in „traditionellen“ Bits gespeichert, die einen Wert von null oder eins annehmen. Stattdessen nutzen sie sogenannte Qubits, die gleichzeitig null und eins sein können.

Das geschieht durch Ausnutzung quantenmechanischer Zustände: In der mikroskopisch kleinen Welt der Elementarteilchen ist alles ein bisschen anders als in unserer Welt, sodass dort nicht immer ein Entweder-Oder zweier verschiedener Zustände herrscht. Vielmehr kann beispielsweise ein radioaktives Element gleichzeitig zerfallen und nicht zerfallen sein, bis das quantenmechanische System gestört wird. In diesem Moment „entscheidet“ sich das Teilchen für seinen tatsächlichen Zustand.

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Dass Quantencomputer noch nicht in der Realität angekommen sind, liegt unter anderem daran, dass es bislang extrem schwierig war, die richtigen Bedingungen zu schaffen, unter denen Qubits ordentlich funktionieren können: Googles Rechner, der vor etwa einem halben Jahr die sogenannte Quantenüberlegenheit demonstrierte, funktioniert nur bei Temperaturen von unter minus 270 Grad Celsius. Viel kälter als das kann es physikalisch gesehen gar nicht werden, weshalb man extrem viel Energie braucht, um so einen Zustand zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

Wissenschaftlern von der University of New South Wales in Sydney ist es nun allerdings gelungen, einige wichtige Hürden zu überspringen. Erfahre hier alles über diesen Durchbruch und ob es sich lohnt, in Quantencomputer-Technologie zu investieren!

Qubits aus Silizium

Für ihren Durchbruch schufen die Forscher Quantenpunkte, auch „künstliche Atome“ genannt, die über Metallelektroden angesteuert werden können. Ich will dich nicht weiter mit wissenschaftlichen Einzelheiten langweilen, aber das Besondere an der neuen Technologie ist, dass sie sich der gleichen Halbleitertechnologien bedienen, die auch heute schon in Schaltkreisen verwendet wird. Quantencomputer könnten also nur ein weiterer Entwicklungsschritt in der Halbleiterindustrie sein. Indem die Forscher ihren künstlichen Atomen bis zu 31 Elektronen verliehen, wurde außerdem eine recht hohe Stabilität der Quantenpunkte erzielt.

Um diese Stabilität zu erreichen, war zwar wie bei Google ein Herunterkühlen auf Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt nötig. Allerdings besteht möglicherweise das Potenzial, dass die Technologie auch bei Raumtemperatur funktionieren könnte, was den Energieverbrauch und damit auch die Betriebskosten deutlich senken könnte.

Solltest du in Quantencomputer investieren?

Führende Unternehmen auf dem Gebiet der Quantencomputer scheinen derzeit Google von Alphabet (WKN: A14Y6F, A14Y6H), IBM (WKN: 851399) und das private Unternehmen D-Wave zu sein. Amazon, Intel und Microsoft sind ebenfalls auf dem Gebiet aktiv.

Wichtig zu verstehen ist, dass es verschiedene technologische Ansätze gibt, um Quantencomputer zu realisieren, da es mehrere quantenphysikalische Eigenschaften von Elementarteilchen gibt, die sich als „Basis“ des Computers eignen. Die oben genannten Unternehmen arbeiten jeweils mit verschiedenen Ansätzen und für Anleger ohne Doktortitel in Quantenphysik dürfte es fast unmöglich sein, herauszufinden, welche Technologien sich als Sackgassen herausstellen und welche sich durchsetzen werden.

Der oben präsentierte Durchbruch der australischen Forscher ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass technologische Führungspositionen auf diesem Feld schnell wechseln können und es noch viele Jahre dauern wird, bis Unternehmen sich hier erkennbare Wettbewerbsvorteile erarbeitet haben werden.

Investoren, die Aktien der oben genannten Unternehmen besitzen, können sich also definitiv freuen, dass ihre Konzerne langfristig in die Zukunft denken und an dieser forschen. Jedoch ist es zu früh, diesen Forschungsbemühungen tatsächlich einen finanziellen Wert beizumessen, da völlig unklar ist, welche Einnahmen eines Tages aus diesen resultieren könnten. Für die nächsten Jahre ist es definitiv wesentlich wichtiger, wie die genannten Unternehmen in ihrem operativen Geschäft abschneiden.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Alphabet (C-Aktien) und Amazon. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien), Amazon und Microsoft und empfiehlt Intel. The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft.

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