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Achtung, Fake Money: Größte Vorsicht bei ETFs und Co.!

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Wenn es um die Geldanlage geht, sind die Deutschen ja eher als sehr konservativ bekannt. Zu groß ist die Furcht, mit einer Investition Verluste zu machen, sodass man lieber sein sauer verdientes Geld zu niedrigen oder sogar Negativzinsen der Bank anvertraut, als sich zum Beispiel Aktien zu kaufen.

Dies ist natürlich sehr bedauerlich, da sich die meisten Bürger so nicht am Produktivkapital beteiligen und demzufolge auch nicht richtig von unserem kapitalistischen System profitieren können, so wie es ja mit dem Besitz von Aktien möglich wäre.

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Der ETF-Markt in Deutschland wächst

Umso erstaunlicher ist es, dass die deutschen Anleger, wenn es um Indexfonds geht, überhaupt nicht zurückhaltend sind. Denn der ETF-Markt für Privatanleger kann in Deutschland seit Jahren ein beeindruckendes Wachstum vorweisen. Alleine im Zeitraum von Ende 2018 bis Dezember 2019 ist das in Deutschland in ETFs investierte Volumen um 63,16 % auf 30,66 Mrd. Euro angestiegen. Weiterhin zeigen die Zahlen, dass hierzulande bei den teilnehmenden Banken im Dezember 2019 rund 1,26 Mio. ETF-Sparpläne ausgeführt wurden.

Halten wir fest: Mit Aktien ist man in Deutschland vorsichtig, aber in die Indexfonds wird von den Anlegern jedes Jahr mehr Geld investiert.

Doch kann es vielleicht sein, dass die Menschen über gut platzierte Werbung und Medienberichte sowie Kampagnen in den sozialen Netzwerken gezielt in die ETFs getrieben werden? Ich weiß es nicht, aber mir kommt es schon seltsam vor, dass die sonst so Risikoaversen Deutschen ihr Geld massenhaft in die Indexfonds stecken. Denn ich möchte nicht unbedingt behaupten, dass die ETFs sicherer als einzelne Aktien sind.

Es gibt mahnende Worte

Der angesehene Buchautor Robert Kiyosaki bezeichnet die ETF-Anteile sogar als Fake Money und warnt damit eindringlich davor, den Investmentgesellschaften sein Geld anzuvertrauen. Doch was meint er mit Fake Money? Ich kann es mir nur so vorstellen, dass er damit sagen will: Wenn man Anteile von Indexfonds erwirbt, hat man diese zwar dann in seinem Depot, aber man ist mit ihnen nicht direkt an einzelnen Unternehmen beteiligt, sondern es handelt sich eben nur um einen verbrieften Anteil an einem Fonds.

Und das ist natürlich ein riesengroßer Unterschied zur Anlage in Einzelaktien, wo man nach dem Kauf ja auch tatsächlich Miteigentümer der entsprechenden Unternehmens wird. Noch schlimmer wird dieser Umstand, wenn der ETF, in den man investiert, die einzelnen Werte des zugrunde liegenden Index nicht auch tatsächlich erwirbt, sondern synthetisch repliziert.

Diese sogenannten Swap-basierten ETFs funktionieren über einen Tauschvertrag. Der ETF-Anbieter hält dabei ein Trägerportfolio, in welches das eingesammelte Geld der Anleger investiert wird. Dieses muss allerdings nicht eins zu eins dem nachzubildenden Index entsprechen. Jetzt wird ein Vertrag mit einem Tauschpartner abgeschlossen, in dem vereinbart wird, dass der ETF-Anbieter unabhängig von der Entwicklung des Trägerportfolios vom Tauschpartner die Rendite des jeweiligen Index gezahlt bekommt und der Tauschpartner vom ETF-Anbieter die Rendite des Trägerportfolios erhält.

Ist dies eigentlich für jeden verständlich?

Jetzt einmal ehrlich, hat wirklich jeder Anleger verstanden, wie jetzt so ein Swap-ETF funktioniert und welche Risiken dort mitunter lauern könnten? Wenn nicht, wäre es vielleicht wesentlich sicherer, sein Geld in andere Anlageformen zu stecken. Und zwar in solche, die man auch versteht.

Denn was geschieht beispielsweise, wenn der Tauschpartner, den meistens eine Bank darstellt, in Schieflage gerät und nicht liefern kann? Wie viel werden die Anteile eines solchen Indexfonds dann noch wert sein? Das kann man natürlich jetzt nicht mit Sicherheit sagen, doch es könnte in Krisenzeiten wesentlich sicherer sein, mit Aktien reale Firmenwerte zu besitzen als ETF-Anteile, deren Preise dann womöglich von vielen Faktoren bestimmt werden, nur nicht mehr vom Wert der Firmen, die im zugrunde liegenden Index des jeweiligen ETFs enthalten sind.

Wer Anteile an einem Indexfonds erwerben möchte, sollte sich meiner Meinung nach also genau mit der Materie auseinandersetzen, damit es später nicht zu bösen Überraschungen kommt, und sich nicht etwa sogar eine beabsichtigte Altersvorsorge in Luft auflöst.

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