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Wer sich vor zehn Jahren für 5.000 Euro die Nel-Aktie gekauft hätte, der hätte heute …

Foto: Getty Images

Während die Aktie von Nel ASA (WKN: A0B733) an deutschen Börsen eher ein neuartiges Phänomen ist – an der Börse Stuttgart beispielsweise wird sie erst seit 2016 gehandelt –, kann man sie sich in London bereits seit über einem Jahrzehnt kaufen.

Wie sich die Nel-Aktie in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, was aus einem Investment von 5.000 Euro geworden wäre und was uns das über die Zukunft von Nel verrät, erfährst du, wenn du weiterliest.

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Die Entwicklung der Nel-Aktie – unterdurchschnittlich!

Die Nel-Aktie stieg an der Londoner Börse in den letzten zehn Jahren um 70,2 %. Na ja, gar nicht so schlecht, könnte man im ersten Moment denken. Doch wenn man sich anschaut, wie sich andere Investments in diesem Zeitraum entwickelt haben, dann muss man sagen: Die Nel ASA-Aktie hat unterdurchschnittlich abgeschnitten.

Nel ASA  + 70,2 %
MSCI WORLD + 158,6 %
DAX + 132,1 %

Quelle: onvista.de, Performance der letzten zehn Jahre, Stand: 24.02.2020

Selbst der DAX – wahrlich keine Kursrakete – hat die Nel-Aktie fast um das Doppelte outperformt, ein simpler ETF auf den MSCI World war sogar noch ein Stück lukrativer. Und letztendlich haben selbst die DAX-Krücken BASF, Daimler und die Deutsche Telekom die Nel-Aktie hinter sich gelassen – wenn man deren Dividenden berücksichtigt.

Fazit: In den letzten zehn Jahren war die Nel-Aktie ein solides, aber kein herausragend gutes Investment. Aus 5.000 Euro hätte man mit der Nel ASA-Aktie ein bisschen mehr als 8.500 Euro gemacht. Damit hätte sie Tagesgeld, Sparbuch und Co. locker in die Tasche gesteckt – für den passiven ETF-Investor hätte es allerdings nicht gereicht (wenn dieser NICHT auf diesen schrecklichen Allerwelts-ETF gesetzt hat!).

Was das für die Zukunft der Nel-Aktie bedeutet

Was das für die Zukunft der Nel ASA-Aktie bedeutet? Generell erst einmal nicht viel – an der Börse wird die Zukunft gehandelt, nicht die Vergangenheit. Doch wenn ein Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren – einem in meinen Augen langen und aussagekräftigen Zeitraum – underperformt hat, dann muss man sich natürlich die folgende Frage stellen:

Was muss sich in den nächsten zehn Jahren ändern, damit sich die Performance signifikant verbessert?

Denn wie sagte schon Albert Einstein: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Nun, im Falle von Nel ASA ist diese Frage eigentlich schnell beantwortet: Vielleicht war die Welt bisher einfach noch nicht reif für die Wasserstofftechnologie, man hat sie schlichtweg nicht benötigt. Doch mit dem Aufstieg der immer günstiger werdenden regenerativen Energien hat sich das Blatt gewendet – Speicherlösungen werden mehr denn je gebraucht.

Die Zwischenspeicherung in Form von Wasserstoff mag nicht die effizienteste Lösung sein – mindestens 30 % gehen bei der Elektrolyse und der Lagerung von Wasserstoff verloren. Nichtsdestotrotz könnte Wasserstoff zumindest einen Teil des Speicherproblems lösen. Und das wäre für einen Wasserstoffpionier wie Nel ASA natürlich ein Segen.

Mein persönliches Fazit zur Nel ASA-Aktie

Aufgrund des erwähnten schlechten Wirkungsgrades glaube ich, dass Batterielösungen im Mobilitätsbereich die Nase vorne haben werden – zumindest was Pkws betrifft. In vielen anderen Bereichen könnte Wasserstoff mittelfristig eine Lösung sein, sei es im Schiffsbau oder auch im stationären Bereich zur Zwischenspeicherung von grünem Strom.

Genau darauf – und auf das Unternehmen Nel ASA an sich – sollten Investoren sich konzentrieren. Denn diese Punkte haben gemeinsam mit der Bewertung maßgeblichen Einfluss auf die Kursentwicklung. Und nicht das, was in den letzten zehn Jahren passiert ist.

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Thomas Brantl besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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