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ETF-Investoren, aufgepasst! 2 dividendenstarke Passivfonds, die jetzt günstig zu haben sind

Foto: Public Domain

Mit Blick auf die letzten zwei, drei Tage können wir es wohl nicht mehr leugnen: Viele Börsenbarometer und Indizes befinden sich inzwischen in einer mehr oder minder größeren Korrektur, wobei das Ausmaß natürlich noch nicht zwingend feststehen muss. Was jedoch inzwischen feststeht, ist, dass auch ETF-Investoren einige Kursverluste erleiden mussten.

Bei all den vielen Vorteilen, die mit den Passivfonds einhergehen, bleibt schließlich im Endeffekt das marktübliche Risiko bestehen, das sich in diesen Tagen wieder von seiner schlechtesten Seite zeigt. Allerdings dürften inzwischen viele Passivinvestoren wohl im Vorfeld gewusst haben, dass eine Korrektur auch ihre ETFs nicht verschont.

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Wie auch immer: Eine Korrektur oder ein Crash ist dabei jedoch auch eine ideale Möglichkeit, um langfristig und nun günstiger sowie diversifiziert weitere Anteilsscheine einzusammeln. Falls du daher gerade auf der Suche nach ETFs bist, die dabei interessant sein könnten, spitz jetzt lieber die Ohren:

1) iShares Core FTSE 100 UCITS ETF

Ein erster ETF, der in diesem Kontext durchaus interessant ist, ist der iShares Core FTSE 100 UCITS ETF. Wie der Name bereits vermuten lässt, bildet der Passivfonds dabei den britischen Leitindex ab, Investoren erhalten somit die Möglichkeit, von der Wertentwicklung der 100 größten britischen Unternehmen zu profitieren. Und natürlich auch von den Dividenden dieses spannenden Fonds.

Dabei hat der besagte ETF innerhalb der letzten zwölf Monate eine Gesamtdividende in Höhe von 0,38 Euro ausgezahlt, die bei einem derzeitigen Fondskursniveau von 8,24 Euro (26.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite von aktuell 4,61 % entsprechen würde. Eine ziemlich interessante Rendite für einen breiten Marktmix.

Grundsätzlich besitzt dieser 100 Aktien umfassende Index zwar seine zyklischen Schwerpunkte, jedoch ist die Dividendenklasse dieses Passivfonds dennoch bemerkenswert. Royal Dutch Shell, der britisch-niederländische Öl- und Erdgaskonzern, bildet so beispielsweise einen starken Schwerpunkt mit seinen seit 1945 stets ungekürzten Dividenden und weitere britische Qualitätsaktien befinden sich ebenfalls innerhalb dieses Index, wodurch ein größerer Teil dieser Ausschüttungen wohl sehr sicher erscheint.

Mit einer derzeitigen Gesamtkostenquote von gerade einmal 0,14 % ist der ETF außerdem vergleichsweise günstig, sogar für einen marktbreiten Mix. Mit einem Fondsvolumen von aktuell 10,2 Mrd. Euro müssen sich Investoren außerdem um die Nachhaltigkeit des ETFs keine Sorgen machen. Grundsätzlich daher ein dividendenstarker Passivfonds, der das Coronavirus möglicherweise in den Hintergrund rückt.

2) Xtrackers S&P ASX 200 UCITS ETF

Einen zweiten Weg, um dem Coronavirus außerdem weiter aus dem Weg gehen zu können, bilden außerdem entlegenere Regionen. Australien könnte so beispielsweise eine interessante Wahl sein, genauso wie der Xtrackers S&P ASX 200 UCITS ETF. Wie der Name des Passivfonds, hm, na ja, nicht zwingend auf den ersten Blick vermuten lässt, investiert der Fonds in australische Aktien, sogar unterm Strich die 200 größten, die Down Under zu bieten hat.

Dabei besitzt auch dieser Passivfonds so seine ausschüttenden Vorzüge. Im vergangenen Börsenjahr 2019 zahlte der Fonds so beispielsweise eine Gesamtdividende in Höhe von 1,33 Euro an die Investoren aus, die bei einem derzeitigen Kursniveau von 35,54 Euro einer Dividendenrendite von 3,74 % entsprechen würden. Für einen marktbreiten Mix ist auch das ein ziemlich hoher Wert.

Der Xtrackers S&P ASX 200 UCITS ETF besitzt dabei trotz seiner 200 Aktien umfassenden Diversifikation einen starken Schwerpunkt auf Finanzaktien, die rund 37 % des Index ausmachen. Weitere, weniger zyklische Schwerpunkte sind jedoch nichtzyklische Grundstoffaktien mit 17 % und ein Anteil von 10 % an Aktien aus dem Gesundheitswesen.

Bei einer Gesamtkostenquote von 0,50 % ist dieser ETF im Vergleich zum britischen Querschnitt außerdem vergleichsweise kleiner, das Fondsvolumen beträgt lediglich 69 Mio. Euro. Ob einem dieser teurere, kleinere Mix die Möglichkeit, dem Coronavirus zu entgehen, wert ist, dürfte dabei eine Fragestellung sein, die man für sich beantworten sollte.

Mit Dividenden-ETFs gegen das Coronavirus

Im Endeffekt bieten beide hier vorgestellten Passivfonds jedoch die Möglichkeit, dem Coronavirus auf die eine oder andere Weise zu begegnen, wobei höhere Dividenden hier ein interessantes Mittel sind. Die jeweiligen Ausschüttungen stellen dabei die operativen Erfolge der zugrunde liegenden Unternehmen in den Fokus und führen zumindest teilweise zu Renditen und einem Cashflow. Das kann psychologisch durchaus wichtig werden.

Beide Fonds sind außerdem, bedingt durch das Coronavirus, nun günstiger zu ergattern und bieten aufgrund dessen höhere Dividendenrenditen. Womöglich ebenfalls ein Grund, hier und heute einen näheren Blick bei diesen zwei starken Ausschüttern zu riskieren.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Wertpapiere.

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