The Motley Fool

5 wichtige Eigenschaften von Qualitätsaktien

Für Qualität sollte man gerne Geld ausgeben. Das gilt nicht nur beim Essen, Klamotten und vielen anderen Dingen des alltäglichen Lebens, sondern meiner Meinung nach auch beim Investieren. Genau wie beim Essen und Anziehen stellt sich aber auch beim Investieren die bedeutend schwierigere Frage, was Qualität denn überhaupt bedeutet.

Hier einen gemeinsamen Nenner zu finden, ist bestimmt nicht einfach und deine Qualitätsdefinition ist sicherlich eine andere als meine eigene. Lass mich dennoch heute meine fünf wichtigsten Qualitätsmerkmale aufzählen, für die ich persönlich gerne einen etwas höheren Preis für eine Aktie bezahle.

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Nummer 1: Ein Team, welches unsere Interessen als Aktionäre teilt

Als Aktieninvestoren legen wir unser finanzielles Schicksal in die Hände der Unternehmenslenker und Unternehmensmitarbeiter. Schließlich können wir selbst nicht mitdenken und anpacken, um das Unternehmen zum Erfolg zu führen – beziehungsweis nur in einem sehr geringen Umfang.

Es liegt also nahe, Unternehmen danach auszusuchen, ob die Manager und Mitarbeiter unsere Interessen als Investoren teilen. Nicht nur kurzfristig mit Blick auf das nächste Quartalsergebnis, sondern mit Blick auf unseren persönlichen Investitionshorizont, der bekanntlich nicht lange genug sein kann.

Die größte Garantie dafür gibt es, wenn die Manager und Mitarbeiter des Unternehmens selbst einen relevanten Anteil ihres Vermögens in das Unternehmen investiert haben, oder in Form von Bonuszahlungen von der langfristigen Entwicklung des Aktienkurses profitieren.

Nummer 2: Ein wachsender Absatzmarkt

Die einfachste Erklärung, wie Börsenkurse zustande kommen, ist ein Zusammenspiel einer bestimmten Unternehmenskennzahl und der Stimmung, die alle Marktteilnehmer mit Blick auf das Unternehmen haben. Die eine Unternehmenskennzahl kann beispielsweise der Gewinn pro Aktie sein. Die Stimmung der Marktteilnehmer drückt sich dann darin aus, das Wievielfache dieses Gewinns man für eine Aktie des Unternehmens bezahlen bereit ist – besser bekannt unter dem Begriff Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Nun kann man an der Börse gewinnen, indem man auf kurzfristige Veränderung der Marktstimmung, also einer Veränderung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses wettet. Auf lange Sicht deutlich mächtigere Hebel sind aber Umsatz- und Gewinnsteigerungen.

Ist ein Unternehmen in einem Markt tätig, der langfristiges Wachstum verspricht, dann ist dieser nicht nur ein Beschleuniger für die wirklich guten Unternehmen, die oftmals deutlich schneller wachsen können als die wachsende Konkurrenz, sondern auch eine Absicherung nach unten, wenn man doch kein allzu gutes Unternehmen erwischt hat. Denn die ansteigende Flut lässt bekanntlich nicht nur die allerbesten Boote ansteigen.

Nummer 3: Wenige Muss-, dafür viele Kann-Investitionen

Eine andere und fundamentalere Methode, den sogenannten wahren Wert eines Unternehmens zu bestimmen, sind die Gelder, die ein Unternehmen nach Abzug aller notwendigen Ausgaben erwirtschaften kann. Mit diesem Geld kann das Unternehmen dann seine Aktionäre mit Dividenden oder Aktienrückkäufen beglücken oder Wachstumsinvestitionen tätigen. Zumeist nennt man diese Kennzahl den freien Cashflow eines Unternehmens.

Wenn ein Unternehmen zwar sehr viel Geld verdient, dieses Geld aber für notwendige Investitionen in das bestehende Geschäft wieder ausgeben muss, dann schaut der freie Cashflow regelmäßig sehr schlecht aus. Für finanzielle Zuwendungen an die Aktionäre oder Wachstumsinvestitionen bleibt dann nichts mehr über.

Anders hingegen Unternehmen, die regelmäßig sehr große freie Cashflows erwirtschaften. Diese Unternehmen haben die Qual der Wahl zwischen Wachstumsinvestitionen oder Auszahlungen an die Aktionäre. In Verbindung mit Entscheidern, die das langfristige Wohl der Aktionäre im Blick haben (siehe Nummer 1), wird bei dieser Entscheidung dann hoffentlich die langfristig beste Entscheidung getroffen.

Nummer 4: Eine Unternehmenskultur, die alle Interessensgruppen mit einbezieht

Bisher haben wir uns auf die Interessen der Aktionäre konzentriert. Das wird oftmals als Shareholder-Value-Ansatz beschrieben. Also einem Ansatz, der alle Entscheidungen in einem Unternehmen darauf ausrichtet, den Aktionären möglichst hohe Renditen zu bescheren.

Das ist offensichtlich deutlich zu kurz gedacht. Zum Glück erkennen das auch immer mehr Unternehmen und ziehen in ihre Entscheidungen auch andere Interessensgruppen mit ein. Mitarbeiter, Kunden, Zulieferer, aber auch die Umwelt und die Gesellschaft.

Das mag kurzfristig vielleicht die Rendite schmälern, langfristig haben meiner Meinung nach aber nur die Unternehmen eine Daseinsberechtigung, die unterm Strich für alle Interessensgruppen einen positiven Effekt bewirken. Denn langfristig wird jedes Unternehmen den Kampf gegen die eigenen Mitarbeiter, die Zulieferer und ganz besonders gegen die Gesellschaft nicht gewinnen können.

Nummer 5: Des eigenen Glückes Schmied

Sicher, kein Unternehmen auf diesem Planeten hält sein Schicksal jederzeit vollständig in den eigenen Händen. Denke nur einmal an Gesetzgebungen, Naturkatastrophen oder Krankheitswellen. Dennoch gibt es bei der Abhängigkeit von äußeren Einflüssen starke Unterschiede zwischen Branchen und Unternehmen.

Es gibt einige Unternehmen, deren finanzielles Wohl und Wehe auf der Entwicklung von Rohstoffpreisen aufbaut. Es gibt auch einige Unternehmen, deren wirtschaftlicher Erfolg nur einige wenige Großkunden sichern, oder die vollständig von gesetzlichen Vorgaben abhängen oder aber einfach zu viel Fremdkapital in ihrer Bilanz mitschleppen.

Natürlich können auch solche Unternehmen erfolgreich sein und sich als großartige Investitionen herausstellen. Wenn ich aber die Wahl habe – und das haben wir als Aktieninvestoren glücklicherweise immer –, dann würde ich mich immer für ein anderes Unternehmen entscheiden.


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