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Wirecard-Aktie: Was, wenn die Ergebnisse der Sonderprüfung nicht überzeugen?

In etwa einem Monat ist es wohl endlich so weit und das Management von Wirecard (WKN: 747206) wird wohl endlich die Ergebnisse der Sonderprüfung präsentieren. Wie der Kursanstieg seit Jahresanfang verdeutlicht, scheinen viele Investoren wohl nicht mehr mit einer bitterbösen Überraschung zu rechnen.

Wohl auch, weil Vorstand und Aufsichtsrat inzwischen davon sprechen, dass es keinerlei Grund zur Besorgnis geht. Beide haben zwischenzeitlich darauf verwiesen, dass man ansonsten per Ad-hoc-Mitteilung auf eine böse Überraschung aufmerksam gemacht hätte. Scheinbar bleibt uns das jedoch erspart.

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Aber mit Blick auf eine dennoch mögliche Kehrseite: Was würde passieren, wenn die Ergebnisse der Sonderprüfung nicht überzeugen? Eine interessante Fragestellung, die natürlich eine hypothetische Antwort mehr als verdient hat.

Was, wenn die Inhalte nicht stimmen?

Grundsätzlich ist das allerdings eine Fragestellung, die in mehr als eine Richtung interpretiert werden kann. Einerseits ist so beispielsweise relevant, was wohl passieren würde, wenn die Ergebnisse nicht ganz so toll sind, wie es derzeit scheint. Für viele vermutlich der Aspekt, der hier im Vordergrund steht. Auch wenn er, in den Augen der Verantwortlichen, doch eher unwahrscheinlich zu sein scheint.

In diesem Fall hätte Wirecard jedoch größere Probleme. Die Berichte der Financial Times hätten entsprechend Substanz und das würde einen größeren Rattenschwanz nach sich ziehen. Im Endeffekt würde das einen großen Vertrauensverlust auslösen und den Kritikern natürlich weitere große Angriffsflächen bieten. Investoren würden vermutlich reihenweise die Reißleine ziehen.

Aber nicht bloß das. Auch für den operativen Verlauf hätte das natürlich Konsequenzen. Sofern das Vertrauen in den Zahlungsdienstleister schwindet, würden vermutlich auch einige Geschäftspartner sich vom DAX-Konzern distanzieren. Gerade im Bereich der Zahlungsdienstleister ist Vertrauen schließlich wichtig und ein hohes Gut. Die Wachstumsgeschichte von Wirecard würde daher wohl vermutlich einen starken Dämpfer erhalten, die mittelfristigen Ziele wären womöglich nicht mehr realisierbar.

Sollte Wirecard daher bei den Ergebnissen nicht liefern können, dann wäre das ein GAU. Ein zugegebenermaßen wohl eher unwahrscheinliches Ereignis. Allerdings ist das nicht das Einzige, was hier besorgniserregend sein könnte.

Was, wenn Wirecard nicht ausreichend kommuniziert?

Eine zweite denkbare Option, die ein Enttäuschungspotenzial beinhalten könnte, ist außerdem, dass Wirecard die Ergebnisse nicht ausreichend publiziert. Das Management ist zwar inzwischen um Transparenz und Offenheit und eine bessere Kommunikationsstruktur bemüht. In der Vergangenheit gab es jedoch häufig bloß Ausschnitte aus den wesentlichen Erkenntnissen.

In meinen Augen ist das daher ein Aspekt, den man hierbei nicht unterschätzen sollte. Der DAX-Zahlungsdienstleister tut garantiert gut daran, die Ergebnisse dieser Sonderprüfung vollumfänglich und ungekürzt auf seiner neu errichteten Transparenz-Rubrik auf der Internetseite zu publizieren. Ansonsten öffnet auch das Tür und Tor für Kritiker.

Zudem besteht hierbei die Gefahr, dass die Anleger einerseits weiterhin ungeduldig und wenig zufrieden zurückbleiben. Sowie auch, dass weiterhin eine Angriffsfläche für Kritiker und Financial Times besteht, was zu weiteren Kapiteln in der Causa Wirecard führen könnte. Neben der inhaltlichen Komponente ist die Offenheit und Transparenz daher wichtig, um das Kapitel ein für alle Mal zu beenden und auch den Investoren wieder eine bessere Vertrauensbasis zu ermöglichen.

Der Countdown läuft …!

Wie gesagt: In wenigen Wochen ist es so weit und wir als Investoren werden nach einem weiteren knappen halben Jahr wohl endlich wissen, woran wir sind. Hoffentlich, denn neben den eigentlichen Ergebnissen ist in meinen Augen auch die Kommunikation auf dem Prüfstand. Wirecard, enttäusch hier lieber nicht!

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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