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Daimler-Aktie nach schwachen Zahlen und Dividendenkürzung: So sieht „der Sack voll Arbeit“ aus!

Foto: The Motley Fool

Die Aktie von Daimler (WKN: 710000) hat eine ordentliche Leidenszeit hinter sich. Das vergangene Geschäftsjahr 2019 ist dabei von zwei heftigen Quartalsverlusten geprägt gewesen, die unterm Strich zu einem deutlichen Einbruch des Ergebnisses im Gesamtjahr geführt haben. Sogar die Dividende ist daraufhin massiv gekürzt worden und wird in der kommenden Dividendensaison lediglich noch 0,90 Euro betragen.

Wie der neue Konzernchef Ola Källenius selbst betonte, ist das nicht der Anspruch, den der Autobauer an sich selbst hat, entsprechend sollen wesentliche Veränderungen angestoßen werden. Gesprochen wurde dabei von einem Sack voll Arbeit, der angegangen werden muss.

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Aber was sind dabei die größeren Baustellen, die kurzfristig gelöst werden müssen? Eine interessante Fragestellung, die mit Sicherheit die leidgeprüften Investoren interessieren dürfte.

1) Qualitätsprobleme in den Griff bekommen

Es ist ein leidiges Thema beim Daimler-Konzern, aber ein Aspekt, der zumindest im vergangenen Geschäftsjahr 2019 für einen erheblichen Teil der Probleme verantwortlich gewesen ist: die Qualität der Automobile. Beziehungsweise Rückrufe und das Stichwort der Abgasmanipulationen, die zu größeren Verfahren, Rückstellungen und auch Strafen in Milliardenhöhe geführt haben.

Ein erstes Mittel, um den Turnaround anstoßen zu können, sollte daher besser hier ansetzen. Ein größerer Teil dieser Problematik könnte glücklicherweise nun allerdings abgeschlossen sein, zumal die Rückrufe und Verfahren in vielen Teilen hinter dem Konzern liegen. Zumindest, wenn keine neueren Erkenntnisse oder auch Modelle mehr auftauchen, die auf dem Prüfstand stehen.

Gewissermaßen haben es hier die Verantwortlichen selbst in der Hand, das Ruder bei diesem Themenkomplex herumzureißen. Wobei gerade hier natürlich viel Vertrauen auf dem Spiel stehen könnte.

2) Kostensenkungen

Ein zweiter Ansatz, den das Management zukünftig wohl angehen möchte, sind außerdem die Kosten des Daimler-Konzerns. Mit Blick auf die starken Absätze und Umsätze im letzten Geschäftsjahr und die vergleichsweise geringe operative Marge in Höhe von 6 % fällt auf, dass Daimler ein Profitabilitätsproblem besitzt. Källenius spricht es sogar klarer an, indem er sagt, dass man ein Kostenproblem habe.

Dabei fußen die künftigen Maßnahmen wohl auf zwei wesentlichen Ansatzpunkten: dem Personal und den Zulieferern. Alleine beim Personal möchte das Management künftig rund 1,4 Mrd. Euro sparen, wobei sich konkrete Schritte hier als schwierig erweisen könnten. Das Management hat dem starken Betriebsrat schließlich zugestanden, bis zum Jahre 2029 keinerlei betriebsbedingte Kündigungen vorzunehmen. Dafür kann jedoch ein Konzernumbau angegangen werden, der hier möglicherweise einige Einsparpotenziale freisetzen könnte. Zudem sind Nichtnachbesetzungen oder Teilzeitregelungen eine Option, 1,4 Mrd. Euro jedoch eine Messlatte, die ambitioniert ist.

Ein zweiter Ansatzpunkt sind außerdem die Verhandlungen mit den Zulieferern. Hier scheint das Management bereits in Gesprächen zu sein, um die möglichen Preise zu drücken, wobei nach einem Bericht der Börse Online die jeweiligen Volumina nicht bekannt sind. Bloß eine Einschätzung, dass diese erheblich sein würden, wird hier kundgetan.

Die Profitabilität dürfte jedoch gerade für Daimler im aktuellen Wirtschaftszyklus und einem fortgeschrittenen Boom wichtig werden, um in einer möglichen Rezession weiterhin profitabel zu bleiben. Gerade wenn die Umsätze einknicken, kann eine höhere Marge schließlich zumindest gleichbleibende Gewinne ermöglichen, weshalb die Kosten hier ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt werden können.

Es gibt viel zu tun

Wie wir daher unterm Strich sehen können, untertreibt das Daimler-Management nicht, wenn man von einem Sack voll Arbeit spricht. Einerseits möchten die Abgasverfahren aufgearbeitet und ad acta gelegt werden, andererseits sind die Kosten ein Thema, das angegangen und verbessert werden will. Einfach wird all das nicht, allerdings haben die Verantwortlichen nach einem schwachen Geschäftsjahr 2019 zumindest eine gute Ausgangslage, um kurzfristig zumindest wieder bessere Ergebnisse erzielen zu können.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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