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Wirecard: Mit Transparenz und Twitter zu neuem Image – und zum nachhaltigen Turnaround?!

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) ist und bleibt noch immer ein heißes Eisen. Bis der Zahlungsdienstleister seine Ergebnisse der Sonderprüfung präsentiert, wird zumindest ein Teil der Spannung noch immer hoch bleiben. Auch wenn die Investoren seit Anfang dieses Jahres damit begonnen haben, vermehrt die positiven Aussichten, die der DAX-Konzern zweifelsohne besitzt, einzupreisen.

Neben den starken Prognosen und soliden vorläufigen Zahlen waren es unterm Strich auch erneut starke Kooperationen, wie zuletzt mit der Raiffeisen Bank International oder BILLA, die dem Zahlungsdienstleister etwas Oberwasser verschafft haben. Wobei diese Kooperationen wirklich ein starkes Ausrufezeichen in einem bislang eher ruhigen Jahr gewesen sind.

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Doch es geht weiter. Mit weiteren Mitteln im Bereich Compliance versucht der DAX-Konzern nun wohl, das Momentum vor und nach den Sonderprüfungen aufrechtzuerhalten, und auch von der Twitter-Front gibt es Neuigkeiten. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren diesbezüglich wissen müssen:

Neuer Bereich auf der Internetpräsenz

Wie wir mit Blick auf die Internetpräsenz des DAX-Konzerns feststellen können, lässt der Zahlungsdienstleister seinen Worten und Ankündigungen inzwischen Taten folgen. Das Management und auch der neue Aufsichtsratsvorsitzende haben schließlich verkündet, dass Transparenz künftig eine wichtigere Rolle spielen soll. Entsprechend wurde nun eine ganze Sektion ins Leben gerufen, die hier Abhilfe schaffen soll.

So existiert nun der Bereich, der Transparenz genannt wird. Innerhalb dieser Sektion werden künftig offenbar Stellungnahmen zum operativen Geschäft oder Erklärungen zu den geschäftlichen Abläufen gesammelt, um mehr Transparenz zu schaffen. Eine spannende Sektion, die künftig Abhilfe bei kritischen Nachrichten schaffen könnte. Oder aber eine gewisse Vorbeugung, wenn wieder mal solche aufkommen.

Auch die Zitate des Aufsichtsrates, wonach es ein gutes Zeichen ist, dass noch keine Ad-hoc-Meldung bezüglich der Causa Wirecard herausgegeben werden musste, findet sich auf dieser Seite. Sowie das Versprechen, dass man in defizitären Bereichen das Notwendige tun werde, um sich zu verbessern.

Ein starkes Engagement, das natürlich der Wachstumsgeschichte bloß sekundär behilflich sein kann. Sofern jedoch weitere kritische Kapitel nicht mehr ein einschneidendes, langwieriges und finanziell belastendes Kapitel werden, dürfte das für etwas mehr Fokus auf das Wesentliche sorge. Eine Perspektive, die gefällt.

Es zwitschert wieder

Eine zweite Nachricht, die ebenfalls zum Wochenende bewegte, war eine weitere Twitter-Salve des Wirecard-CEO Markus Braun. Vielleicht gehört das auch zur zukünftigen Transparenzoffensive, dass die Verantwortlichen hier per Kurznachricht die aktuellen operativen Abläufe kommentieren. Hieraus lassen sich jedenfalls einige Tendenzen beim DAX-Konzern ableiten.

Wie Braun seine Follower nun wissen ließ, würde das Wachstum in den ersten Wochen und Monaten dieses Jahres stark anhalten. Es gebe einen großartigen Fortschritt innerhalb dieses Zeitraums, so der Funktionär, und nichts würde den Zahlungsdienstleister aufhalten. Ein weiterer Wink in Richtung Sonderprüfung? Möglicherweise.

Allerdings kommentiert Braun an dieser Stelle primär die derzeitige operative Entwicklung und wird wohl insbesondere die zwei starken Partnerschaften mit BILLA und der Raiffeisen Bank International im Hinterkopf gehabt haben. Zwei Kooperationen, die den Zahlungsdienstleister wirklich operativ voranbringen könnten, gemessen an den Umsätzen und am Transaktionsvolumen.

Reicht das für den Turnaround?

Um an dieser Stelle nun abschließend noch einmal auf die titelgebende Frage zu kommen, ob diese zwei Schritte ausreichend sein werden für den Turnaround: Nein, im Grunde nicht, aber sie sind weitere Mosaikteilchen auf dem Weg dahin. Die Transparenz-Sektion ist schließlich primär dafür da, künftige Financial Times-Dramen zu verhindern, wobei sich auch hier ableiten lässt, in welche Richtung wohl die derzeitigen Sonderprüfungen gehen.

Wichtig wird dabei werden, dass das Management und womöglich auch der Aufsichtsrat sich entschließen, ebenso transparent die jeweiligen Dokumente und Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ansonsten scheint hier weiteres Misstrauen vorprogrammiert.

Nachdem Kapitel mit der Financial Times und der Sonderprüfung dürfte hingegen auch das Wachstum immer wichtiger werden, was in den letzten Tagen und Wochen ein gewisses Momentum bekommen hat. Allerdings werden Sonderprüfung und transparente Ergebnisse zunächst der kurzfristig wichtigere Meilenstein bleiben.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Twitter.

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