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Dividendenaristokraten kennt jeder! Aber was zum Teufel sind Dividendenkönige? (+2 Namen, die du kennen solltest!)

Wer sich als Einkommensinvestor bereits seit einiger Zeit mit zuverlässigen Dividendenaktien beschäftigt, dem werden Dividendenaristokraten wohl ein Begriff sein. Hinter diesem Namen verbirgt sich der elitäre Kreis all derjenigen Auszahler, die bereits seit über 25 Jahren in Folge oder auch mehr ihre Dividende mindestens einmal pro Jahr angehoben haben. Wie gesagt, so weit, so bekannt.

Doch sind dir auch Dividendenkönige ein Begriff? Falls nicht, lass uns im Folgenden einmal einen Blick auf diese weitere elitäre Gruppe von Ausschüttern werfen. Sowie auf zwei Namen aus diesem Kreis, die man als Investor definitiv auf dem Schirm haben sollte.

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Dividendenkönige: Was ist das schon wieder?

Um eines an dieser Stelle vorwegzunehmen: Dividendenkönige und aristokratische Auszahler haben gewiss einige Gemeinsamkeiten. Tatsächlich ist sogar jeder König vorher mal ein Aristokrat gewesen beziehungsweise ist das sogar immer noch. Nur sind die Könige, unterm Strich, noch einen Tick besser.

Als König unter den Dividendenaktien darf sich nämlich mehr oder minder offiziell nur bezeichnen, wer sogar seit über 50 Jahren und somit seit mehr als einem halben Jahrhundert mindestens einmal pro Jahr die Dividende angehoben hat. Hinter diesem Titel verbirgt sich somit gewissermaßen die Creme de la Creme der Creme de la Creme. Ein sehr elitärer Kreis also.

Nun könnte man natürlich fragen, weshalb man eine solche weitere Unterteilung an dieser Stelle noch benötigt und ob eine noch größere Exklusivität an dieser Stelle sinnvoll erscheint. In meinen Augen ja, denn solche Ausschütter haben über ein halbes Jahrhundert lang bewiesen, dass sie über stets intakte und wachsende Geschäftsmodelle verfügen und nicht bloß saisonalen Widrigkeiten trotzen können, sondern auch technologischem Fortschritt oder anderen Innovationen.

Vor einem halben Jahrhundert waren wir schließlich noch nicht einmal im Computerzeitalter, entsprechend groß scheint die defensive Klasse dieser Ausschütter zu sein, was so manches Mal möglicherweise noch ein gewisses Mehr an Premiumbewertung rechtfertigen könnte. Alleine aus diesem Grund scheint mir hier eine Unterteilung sinnvoll zu sein.

Name 1: Federal Realty

Aber kommen wir nun zu den zwei Namen, die man als Investor dabei kennen sollte. Ein erster ist der des US-amerikanische Real Estate Investment Trust Federal Realty (WKN: 985247), der seit über 50 Jahren die Dividende nicht bloß konstant hält, sondern auch in jedem Jahr erhöht. Dabei zahlt der REIT derzeit eine Quartalsdividende in Höhe von 1,05 US-Dollar aus, was bei einem gegenwärtigen Kursniveau von 126,88 US-Dollar (18.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite von 3,31 % entspricht.

Das mag für einen REIT grundsätzlich nach wenig aussehen, für einen echten Dividendenkönig könnte eine solche Dividendenrendite jedoch vergleichsweise hoch sein. Vor allem, wenn man hier die Historie als soliden Indikator für die weitere Ausschüttungspolitik ansieht.

Federal Realty investiert dabei insbesondere in Geschäfte des Einzelhandels. Schreckwort E-Commerce? Natürlich ein Thema, allerdings fußt ein Großteil des Geschäftsmodells hier auf Namen und Mietern, die wenig Angriffsfläche für den Onlinehandel bieten. Grundsätzlich daher möglicherweise eine spannende Wahl für weiterhin stabile und wachsende Dividenden.

Name 2: Coca-Cola

Ein weiterer Dividendenkönig ist die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663). Der US-amerikanische Getränkehersteller kommt inzwischen auf eine Historie von 57 Jahren an stets konstanten sowie jährlich mindestens einmal angehobenen Ausschüttungen. Ein Lauf, der sich ebenfalls als köngilich bezeichnen darf.

Dabei zahlt Coca-Cola derzeit eine Quartalsdividende in Höhe von 0,40 US-Dollar aus, die bei einem aktuellen Kursniveau von 59,53 US-Dollar einer Dividendenrendite von 2,68 % entspricht. Zugegeben, das wirkt nicht sonderlich fürstlich, könnte jedoch noch immer einen Blick wert sein mit Blick auf diese bemerkenswerte Historie.

Der Grund, weshalb Coca-Cola dabei ein solch starker Name und stabiler, moderat wachsender Ausschütter ist, sollte vielen Investoren klar sein: die starke Marke. Kein Supermarkt, Restaurant, Kiosk, Tankstelle oder auch anderer Verkäufer kommt im Getränkebereich ohne diese Marke aus, Coca-Cola gehört weltweit sogar zu den Marken mit der weitesten Verbreitung. Das spricht hier für einen starken Wettbewerbsvorteil, eine gewisse Preissetzungsmacht sowie für solide und möglicherweise langfristig weiterhin wachsende Umsätze und Gewinne. Sowie natürlich auch Dividenden.

Dividendenkönige: Ein spannender Kreis an Ausschüttern

Wie ich dir hoffentlich zeigen konnte, besitzen Dividendenkönige durchaus ihre Daseinsberechtigung. Als elitärer Kreis unter den Dividendenaristokraten verfügen viele dieser Ausschütter über starke, defensive und zeitlose Geschäftsmodelle. Das hat diese Zahler über einen solchen Zeitraum geformt.

Gerade defensive Investoren oder Ruheständler können daher auf solche Namen setzen. Diese werden zwar nicht die höchsten Renditen oder die günstigsten Bewertungen mitbringen. Dafür jedoch ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, worauf es manchmal eben doch ankommt.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien.

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