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Warren Buffetts rechte Hand Charlie Munger: „Es wird noch viele Probleme geben!“

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Warren Buffett gilt häufig nicht bloß als Aktienprofi, sondern auch als Spürnase für die Entwicklung der globalen Börsen. Nichtsdestoweniger ist es nach eigener Aussage häufig sein Partner Charlie Munger, der hier den besseren Riecher besitzt. Keine Investition soll bei Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) durchgehen, ohne dass die rechte Hand des Orakels von Omaha seine Einschätzung hierzu gibt.

Nun hat der zweite große Name hinter der legendären Beteiligungsgesellschaft im Rahmen der Hauptversammlung des Daily Journals seine Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Märkte abgegeben. Und er sieht, kurz ausgedrückt, einige Probleme auf die Investoren zukommen. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, wo zukünftig der Schuh drücken könnte.

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Chinesische Investoren als Problem?

Wie auch der zweite Starinvestor hinter Berkshire Hathaway im Rahmen dieser Veranstaltung zu Protokoll gab, sehe er ein größeres Problem auf die Börsen zukommen. Und zwar die Chinesen beziehungsweise der Umgang der dortigen Bewohner mit Aktien.

Demnach gebe es zu viele Exzesse beim Handel mit Aktien. Die Chinesen würden es lieben, mit Aktien zu zocken, und das sei wirklich dumm, wie er wörtlich von sich gegeben hat. Man könne sich sogar kaum etwas Dümmeres vorstellen als die Art und Weise, wie die Chinesen mit Aktien umgehen.

Ob und wie viel Substanzielles im Endeffekt an dieser Einschätzung dran ist, lässt sich womöglich nur schwer beurteilen. Nichtsdestoweniger zeigen diese Äußerungen, dass auch Charlie Munger in kurzfristigen Spekulationen eine Gefahr sieht, auch für das langfristig orientierte Investieren, da stärkere Bewegungen die Folge solchen Handelns sein können. Exzesse, von denen er spricht, enden schließlich irgendwann immer in einer Korrektur, was womöglich gerade in Anbetracht der hohen Bewertungen ein Problem sein könnte.

Zweiter Fokus: Bullshit-Kennzahl

Allerdings sind es nicht bloß makroökonomische Trends gewesen, die dem 96-jährigen Lenker hinter Berkshire Hathaway Sorgen bereiteten, sondern auch der Umgang vieler Investoren oder Analysten oder auch von Managern mit dem operativen Erfolg eines Unternehmens oder Konzerns.

So sei es systematisch für Exzesse, wenn Investmentbanker vom EBITDA sprechen würden. Insbesondere das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei demnach ein Bullshit-Gewinn und eine lächerliche Kennzahl und man würde quasi ankündigen, dass man ein Spinner sei, wenn man diese Kennzahl verwende.

Damit befindet sich auch die rechte Hand Warren Buffetts mit dem Starinvestor auf einer Linie, bereits des Öfteren hat sich auch der CEO von Berkshire Hathaway gegen diese Kennzahl ausgesprochen. Insbesondere dass die Abschreibungen als nicht relevante Kennzahl für den operativen Erfolg hier eingerechnet werden, empfinden die beiden Lenker als störend, da sie den eigentlichen operativen Erfolg verzerren würden. Schließlich sind Abschreibungen für den Cashflow nicht relevant, da sie zu keinerlei Mittelabflüssen führen.

Dinge, die es im Auge zu behalten gilt …?

Möglicherweise hat Charlie Munger mit seinen Aussagen weitere Faktoren benannt, die es für Investoren im Auge zu behalten gilt. Exzesse beispielsweise, ausgehend von der chinesischen Aktienkultur, könnten problematisch werden. Gerade psychologische Faktoren können kurz- und mittelfristig schließlich das Ruder an den Börsen übernehmen.

Eine Gefahr mit Augenzwinkern hingegen ist es wohl, wenn die Finanzwelt wieder vermehrt vom EBITDA spricht. Interessante Einschätzungen jedenfalls, die Munger hier gegeben hat. Mit Risiken, möglicherweise, die so mancher Investor noch nicht auf dem Schirm hatte.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short March 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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