The Motley Fool

1 gute und eine 1 schlechte Nachricht für die Wirecard-Aktie

Foto: Wirecard AG

Wirecard (WKN: 747206)-Aktien konnten sich in den letzten Wochen wieder erholen. Gründe waren die Normalisierung der Aktienbewertung zum Jahresende 2019, der Tausch des Aufsichtsratsvorsitzenden und weiterhin gute Geschäftsergebnisse.

Das Unternehmen zeigt derzeit sehr viele Bemühungen, seine immer wieder aufkommenden Vorwürfe einer laxen Buchhaltung zu entkräften. So werden die Bücher derzeit noch einmal von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG geprüft, deren Bericht Ende des ersten Quartals 2020 bereits sehnsüchtig erwartet wird. Er wird aber wahrscheinlich nur das bestätigen, was auch Ernst&Young testiert hat, denn es können immer nur jene Dokumente geprüft werden, die vorliegen.

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Steinhoff (WKN: A14XB9) wurde ebenfalls jahrelang von namhaften Gesellschaften „geprüft“, wobei nie Unregelmäßigkeiten festgestellt werden konnten. Anleger sollten deshalb immer alle Zahlen und Vorgänge kritisch hinterfragen. Mit dem neuen Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann sollte bei Wirecard nun mehr unabhängige Kontrolle Einzug halten. Zudem wurde die Compliance verstärkt. Das ist alles positiv.

Darüber hinaus konnte Wirecard sehr gute Zahlen für sein letztes Geschäftsjahr 2019 vorlegen.

Wirecard wächst weiterhin in rasantem Tempo

So verbesserte sich der Umsatz um 38 % auf 2,8 Mrd. Euro und der operative Gewinn um etwa 40 % auf 785 Mio. Euro. Das ist deshalb so erstaunlich, weil Wirecards Umsatz über die vergangenen zehn Jahre durchschnittlich „nur“ mit etwa 29,6 % zugelegt hat. Im Normalfall schwächen sich Wachstumsraten im Zeitverlauf und mit zunehmender Größe ab. Bei Wirecard ist es derzeit genau umgedreht.

Das kann natürlich an dem SoftBank Group (WKN: 891624)-Einstieg liegen, der viele neue Geschäftsmöglichkeiten auftut. Um Einmaleffekte (hier vor allem die zusätzliche KPMG-Prüfung) bereinigt, betrug der operative Gewinn 794 Mio. Euro, was einem Wachstum von 42 % entspricht.

Allein im vierten Quartal 2019 war der Konzern sogar noch erfolgreicher. Hier wuchs der Umsatz um 46 % auf 835 Mio. Euro und der operative Gewinn um 41 % auf 232 Mio. Euro. Der bereinigte operative Gewinn wuchs um 46 % auf 241 Mio. Euro.

Wirecard profitiert vom Onlinehandel und vom Trend zum bargeldlosen Bezahlen. So nutzen beispielsweise Jugendliche in Asien fast nur noch ihr Smartphone zum Bezahlen und besitzen gar kein Portemonnaie mehr. Dies bestätigt auch Wirecards Vorstandsvorsitzender Dr. Markus Braun mit seinen Worten: „Digitale Zahlungsvorgänge haben in einigen Ländern die Bargeldzahlung bereits überholt. Unsere strukturellen Wachstumstreiber offenbaren ein erhebliches Potenzial und sind somit auch ein Ausblick auf Wirecards Zukunft.“

Für 2020 strebt Wirecard unverändert ein EBITDA von 1,0 bis 1,12 Mrd. Euro an, was einem weiteren Wachstum von mindestens 27,4 % entsprechen würde. Unterdessen kommen aber auch immer wieder Klagen und Stimmen auf, die Wirecards Praktiken infrage stellen.

Wirecard soll Betrug in Indien ignoriert haben

Aktuell klagen mit Prashant Manek und Sanjay Chandi zwei ehemalige Minderheitsaktionäre des indischen Reiseunternehmens Hermes I-Tickets Private, die sich von Wirecard getäuscht sehen. Ihre Anteile wurden 2015 durch Wirecard für 4.150 Euro je Anteil von einem mauritischen Fonds erworben. Wenige Wochen zuvor wurden diese Minderheitsanteile jedoch von den beiden Aktionären durch den Fonds für nur 480 Euro je Aktie angekauft.

Hier wird dem Unternehmen also „rücksichtsloses Verhalten“ und Missachtung von Due-Diligence-Richtlinien vorgeworfen. Wirecard geht allerdings davon aus, nichts falsch gemacht zu haben, und möchte deshalb die Klage abweisen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Softbank Group.

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