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Nicht viel mehr als Dividenden? 10.000 Euro vor 10 Jahren in BASF-Aktien investiert, so viel Geld hättest du heute!

Foto: BASF SE

Dass sich defensive Dividendenaktien über viele Jahre und Jahrzehnte ausgezahlt hätten, das haben wir inzwischen bereits an einigen Beispielen gesehen. Sowohl die Kursgewinne als auch die Dividenden haben dabei häufig aufgrund eines beständigen, moderaten Wachstums zum operativen Erfolg beitragen. Ein Erfolgsrezept, das in vielerlei Hinsicht greift.

Aber was ist mit Zyklikern, können auch diese über einen Zeitraum von beispielsweise zehn Jahren starke Resultate liefern? Eine spannende Frage, der wir uns im Folgenden mal etwas näher widmen wollen. Schauen wir daher einmal, was aus einer Investition von 10.000 Euro in die Aktie von BASF (WKN: BASF11) innerhalb eines solchen Zeitraums geworden wäre.

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Der Blick auf den Aktienkurs

Wer vor zehn Jahren in die Aktie von BASF investiert hätte, der hätte zumindest noch zu einem niedrigeren Kurs als heute investiert. Damals notierten die Anteilsscheine an dem Konzern nämlich auf einem Kursniveau von 39,10 Euro, aus den besagten 10.000 Euro wären somit unterm Strich 255 Aktien geworden. Und heute?

Bei einem derzeitigen Kursniveau von 61,19 Euro (04.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) wäre aus diesem Geldbetrag ein Vermögen von 15.603,45 Euro geworden. Die Performance innerhalb dieses Zeitraumes hätte entsprechend bei rund 56 % gelegen. Oder aber auf jedes Jahr durchschnittlich gerechnet 4,54 % betragen. Damit hätte die Aktie von BASF zugegebenermaßen nicht den Markt geschlagen, zumindest nicht alleine was die Kursperformance angeht.

Allerdings wäre die Rendite zumindest zwischenzeitlich auch mal bedeutend größer gewesen. Noch zu Anfang des Jahres 2018 notierten die Anteilsscheine von BASF schließlich auf einem Kursniveau von 97,55 Euro, womit die Performance bei insgesamt rund 150 % gelegen hätte. Die Ein- und Ausstiegszeitpunkte hätten bei dem DAX-Chemiekonzern daher durchaus eine Rolle gespielt, sogar eine große. Die Differenz in der Kursperformance hätte hier schließlich bei ca. 100 % gelegen. Allerdings könnte man sich von diesem Kurslevel heute auch nichts mehr kaufen, wenn man nicht damals ausgestiegen wäre, nach bereits ca. acht Jahren.

Der Blick auf die Dividende

Glücklicherweise käme innerhalb der letzten Jahre allerdings auch noch eine stattliche Dividende zu dieser doch eher mageren Kursperformance hinzu. Alleine in den letzten zehn Jahren hätten Investoren 26,70 Euro an Dividenden eingesammelt, die bei einem Einstandskurs von 39,10 Euro zu einer weiteren Rendite von 68,2 % geführt hätte. Immerhin, damit hätte die Rendite insgesamt über 100 % innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren betragen. Brutto, versteht sich.

Wenn wir diesen Wert mit den 255 Anteilsscheinen multiplizieren, die man vor zehn Jahren für 10.000 Euro gekauft hätte, so wären noch 6.808,50 Euro dazugekommen, die hier das Vermögen bedeutend erweitert hätten. Zudem würde sich die Dividendenrendite bei einer zuletzt ausgezahlten Dividende von 3,20 Euro und dem damaligen Einstandskurs auf 8,18 % belaufen und die Tendenz scheint hier weiterhin steigend zu sein.

Das Management von BASF hat schließlich bekräftigt, an der Dividendenpolitik festhalten zu wollen. Demnach lauern auch in den kommenden Jahren zumindest stets stabile sowie moderat wachsende Zahlungen. Regelmäßig wurden dabei die Ausschüttungen innerhalb der letzten Jahre um 0,10 Euro pro Jahr angehoben, was vermutlich auch die Richtung für die folgenden Jahre sein dürfte.

Der Blick auf das Gesamtvermögen

Wer daher im Endeffekt vor 10 Jahren 10.000 Euro in die Aktien von BASF investiert hätte, der besäße heute ein Bruttovermögen von 22.411,95 Euro. Immerhin, der Einsatz hätte sich innerhalb dieses Zeitraums in etwa verdoppelt, wobei Steuern und Gebühren natürlich noch berücksichtigt werden müssen.

Mut macht jedenfalls, dass der Aktienkurs zwischenzeitlich bereits bedeutend höher gestanden hat. Das könnte jedenfalls ein Indikator dafür sein, dass die BASF-Aktie langfristig ein gewisses Aufholpotenzial besitzt. Wobei der Chemiekonzern immer ein Zykliker bleiben wird, mit den dazugehörigen Aufs und Abs.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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