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BP sticht Royal Dutch Shell aus, auch bei der Dividende!

Die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) leidet noch immer unter ihrem schwächeren Zahlenwerk. Mit einem Ergebnis je Aktie von gerade einmal 0,11 US-Dollar konnte der britisch-niederländische Konzern nicht sonderlich solide liefern. Das reicht unterm Strich noch nicht einmal für die Quartalsdividende, die wenig überraschend ein weiteres Mal 0,47 US-Dollar betragen wird.

Das geht jedoch nicht allen Konkurrenten so. Insbesondere die Aktie von BP (WKN: 850517) zeigt in diesen Tagen, wie stark das operative Zahlenwerk auch sein kann. Eben wenn man keinerlei Abschreibungen auf Vermögenswert hinnehmen muss. Oder eben Rückstellungen bilden muss, die die Ergebnisse belasten, wie noch im zweiten Quartal.

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Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf das derzeitige Zahlenwerk und auch die Kapitalrückführungen. Auch hier hat diese britische Dividendenperle jedenfalls aktuell die Nase vorn.

Das Zahlenwerk im Vergleich

Wie BP nun verkünden musste, brach zwar der Gewinn auch hier signifikant auf lediglich noch 19 Mio. US-Dollar ein. Der quartalsweise Überschuss, netto und bereinigt, kletterte jedoch auf 2,57 Mrd. US-Dollar. Selbst Analysten haben hier im Vorfeld mit bedeutend weniger gerechnet. Je ADR-Aktie blieb dabei ein Überschuss von 0,76 US-Dollar, je normaler Aktie hingegen ein Ergebnis von 12,67 US-Cent. Gewiss eine vergleichsweise starke Performance, die ausreichend ist, um die Dividende zu decken. Aber dazu gleich etwas mehr.

Auch die Gesamtjahresergebnisse können sich bei BP sehen lassen. Mit einem Gewinn je Aktie von 49,24 US-Cent je normaler Aktie ist das Ergebnis mehr als ausreichend, um auch die Gesamtjahresdividende von 0,41 US-Dollar zu decken. Ein starkes operatives Ergebnis, das sogar zu einem weiteren bemerkenswerten Schritt geführt hat.

Anstatt die Dividende nämlich lediglich konstant zu halten, wird das Management nun eine um 0,25 Cent höhere Quartalsdividende von 10,50 US-Cent an die Investoren auszahlen, die wiederum bei einem aktuellen Kursniveau von 5,58 Euro (04.02.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer Dividendenrendite von 6,81 % entsprechen würde. Ein ziemlich starker Wert.

Insbesondere im Vergleich zu Royal Dutch Shell ist das Zahlenwerk bemerkenswert besser. Der britisch-niederländische Öl- und Erdgaskonzern hatte jedenfalls mit einem deutlich stärkeren Einbruch zu kämpfen und hält die Dividende, die zumindest auf Sicht des Gesamtjahres gerade so nachhaltig wirkt, konstant. Leider musste das zusätzliche Aktienrückkaufvolumen in Anbetracht der operativen Schwäche etwas eingestampft werden und es werden bis Ende April lediglich eigene Anteilsscheine in einem Volumen von einer Milliarde anstelle von 2,5 Mrd. US-Dollar eingezogen. Ein Dämpfer, den Investoren mit Kursabschlägen quittierten.

Die gleichen Aussichten

Nichtsdestoweniger sollten Investoren der beiden Dividendenaktien trotz der aktuellen Unterschiede bei den jeweiligen Zahlenwerken bedenken, dass die Aussichten trübe bleiben. Bedingt durch das Coronavirus scheint die Nachfrage zumindest temporär einzubrechen. Das hat bereits einen Einfluss auf den Ölpreis, der in diesen Tagen ordentlich nachgegeben hat.

Zugegeben, wie die aktuellen Zahlen und auch vergangene gezeigt haben, können die britischen Ölaktien auch mit niedrigeren Notierungen zurechtkommen. Nichtsdestoweniger scheint die Zeit der starken Ergebnisse mit einem soliden Wachstum zunächst vorbei zu sein. Je nachdem, wie sich diese Periode weiterentwickelt, können daher auch schwächere Quartale, selbst bei BP, die Folge sein. Die aktuelle Stärke auf die kommenden Wochen zu prolongieren scheint jedenfalls nicht eins zu eins zu funktionieren.

Allerdings: Die zweite Dividendenerhöhung

Nichtsdestoweniger sollten wir an dieser Stelle honorieren, dass BP bereits die zweite Dividendenerhöhung innerhalb der letzten Jahre bekannt geben konnte, während Royal Dutch Shell eher auf der Stelle tritt. Auch wenn es bloß moderat ist, aber beim Dividendenwachstum hat BP ebenfalls die Nase vorn. Eine bemerkenswerte Entwicklung in diesen Tagen in einem turbulenten Markt.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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