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Vielleicht sogar besser als ein ETF: 3 Gründe, die für die Softbank sprechen!

Foto: Getty Images

Für die meisten Investoren, die es an der Börse einfach halten wollen, sind ETFs ein renditestarkes Mittel. Nicht bloß, dass hier langfristig eine marktübliche Rendite winkt, nein, man ist gleichzeitig auch auf einen Streich diversifiziert und kostengünstig investiert und kann es über Sparpläne zudem noch einfacher halten. Für viele ein insgesamt interessanter Weg.

Nichtsdestoweniger können auch Beteiligungsgesellschaften viele Vorzüge von ETFs bündeln. Bei diesen speziellen Unternehmen sind Investoren ebenfalls diversifiziert unterwegs und können eine solide Rendite einfahren, die sogar häufig durch die Spezialisierung und ein erfahrenes Investmentteam die Vergleichsindizes schlagen kann.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick darauf, weshalb die Aktie der Softbank eine interessante Option sein könnte. Ganz konkret existieren sogar drei Gründe, die wir im Folgenden mal etwas näher beleuchten wollen.

1. Allokation und Diversifikation

Ein grundsätzlicher Pluspunkt, der für die Aktie der Softbank sprechen könnte, sind Diversifikation und Allokation. Prinzipiell investiert die Softbank in ihren jeweiligen Portfolios in viele Hundert, gängigen Berichte zufolge sogar in Pi mal Daumen 1.000 verschiedene Unternehmen und Aktien. Ein breiter Mix, der hier einer ETF-Variante sehr ähnlich sein könnte.

Wichtig ist jedoch die Allokation der Softbank. Im Endeffekt bestimmt schließlich nicht ein Index oder die Marktkapitalisierung, welches Unternehmen größer bewertet wird, was womöglich das Renditepotenzial beeinträchtigt, sondern das Investmentteam. Allen voran der über viele Jahre und Jahrzehnte erfolgreiche Softbank-CEO und Gründer Masayoshi Son, der ein solides Gespür für Chancen entwickelt hat.

Mit einer Alibaba-Position in dreistelliger Milliardenhöhe ist hier zwar unter anderem ein starker Akzent gesetzt. Allerdings zeigt diese Größe der Position auch, wie stark die Performance in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gewesen ist.

Allokation und Diversifikation können daher gleichzeitig Chance und Risiko sein. Wer jedoch an die vielen tech- und internetaffinen Chancen im Portfolio der Beteiligungsgesellschaft glaubt und denkt, dass Masayoshi Son langfristig weiterhin ein Gespür für die besten Aktien und Unternehmen hat, für den kann die Softbank möglicherweise eine bessere ETF-Variante sein. Auch wenn das Management, wie zuletzt im Fall von WeWork, natürlich auch das eine oder andere Mal danebengreifen kann.

2. Die historische Performance

Ein zweiter Grund, der für die Aktie der Softbank sprechen könnte, ist die historische Performance. Es ist immer schwierig, einen glücklichen Zeitpunkt zu wählen, der alle Facetten der Aktienkursentwicklung widerspiegelt; um jedenfalls ein Beispiel zu nennen: In den vergangenen zehn Jahren hätte sich hier der Aktienkurs unterm Strich rund vervierfacht. Eine starke Performance innerhalb dieses Zeitraums, die den Markt wohl weit hinter sich gelassen hätte.

Allerdings ist das noch nicht alles: Durch das WeWork-Chaos zum Ende des letzten Jahres und den gewaltigen Quartalsverlust ist diese Performance, hm, sagen wir einfach deutlich verwässert worden. In der Spitze konnte die Aktie zum Sommer des letzten Jahres die Marke von 50 Euro berühren, wodurch die Performance noch deutlich besser gewesen wäre.

Ich denke, insgesamt zeigen diese Zahlen sehr deutlich, dass der Ansatz stimmt und die Volatilität zwar so manches Mal zu extremen Ausschlägen führen kann. Jedoch schaffen es die Verantwortlichen hier, langfristig Renditen zu erwirtschaften, die Investoren glücklich machen können und ETF-Renditen hinter sich lassen.

3. Die aktuelle Bewertung

Zu guter Letzt ist außerdem die Bewertung ein Aspekt, weshalb die Aktie der Softbank gerade jetzt eine interessante Alternative zu ETFs sein könnte. Viele Börsenbarometer befinden sich schließlich noch immer in der Nähe ihrer jeweiligen Rekordhochs und die Aktie der Softbank kann da eine Alternative sein. Sogar eine günstige, jedoch nicht bloß gemessen am Kursniveau, sondern auch am inneren Wert.

Mit einem Shareholder-Value von ca. 11.700 Yen ist die Aktie auf dem derzeitigen Kursniveau von 4.500 Yen recht preiswert bewertet. Man könnte auch sagen, günstig.

So mancher Investor traut hier möglicherweise dem Bewertungsniveau nicht, vor allem, weil vielleicht weitere faule Werte in den Büchern stehen. WeWork hat hier schließlich Spuren hinterlassen und es gibt berechtigte Meinungen, dass weitere Korrekturen folgen könnten. Vor allem langfristig.

Ein Verhältnis von ca. 0,4 dieser beiden Zahlen zeigt jedoch sehr deutlich, dass hier womöglich etwas Spielraum für weitere Wertberichtigungen vorhanden sein könnte und dass die Aktie selbst in diesem Falle noch immer preiswert sein dürfte. Das könnte ein erster Ansatz für die eigene Analyse sein.

Eine interessante Alternative …

Wie wir im Endeffekt sehen können, kann die Aktie der Softbank durchaus eine Alternative für einen ETF sein. Die Diversifikation ist jedenfalls recht breit, wenngleich auf tech- und internet-affine Aktien und Beteiligungen spezialisiert. Nichtsdestoweniger ist dieser Mix derzeit günstig zu haben und hat historisch bereits sein Renditepotenzial unter Beweis gestellt. Vielleicht daher einen Foolishen Blick für so manche ETF-Investoren wert.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba. The Motley Fool empfiehlt Softbank.

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