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Wirecard-Date zum Valentinstag: Warum Investoren sich den 14.02. im Kalender rot anstreichen sollten!

Es gibt gegenwärtig wichtige Daten, denen Investoren bei der Aktie von Wirecard (WKN: 747206) entgegenfiebern. Für viele dürfte es der bislang noch undatierte Termin Ende März sein, an dem das Management die Ergebnisse der Sonderprüfung durch die KPMG bezogen auf die von der „Financial Times“ kolportierten bilanziellen Unregelmäßigkeiten veröffentlichen möchte. Gewiss ein wegweisendes Datum, das für viele mit einem möglichen Befreiungsschlag verbunden ist.

Auch ein Termin Anfang April dürfte ganz im Interesse der Investoren sein. Am 8. dieses Monats wird das Management schließlich die offiziellen Zahlen für das vierte Quartal präsentieren. So mancher wird hier gewiss auch mit einem Ausblick auf die kommenden zwölf Monate rechnen, zumal zu diesem Zeitpunkt das Kapitel der „Financial Times“ bereits beendet sein könnte. Der operative Alltag könnte infolgedessen wieder verstärkt in den Fokus rücken.

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Auch der diesjährige Valentinstag, der 14.02., ist ein Termin, den man sich im Kalender markieren sollte. Wieso? Ganz einfach: Weil Wirecard hier voraussichtlich ebenfalls in seine Zahlen blicken lässt.

Es zwitscherte wieder zum Ende der Woche

Es scheint inzwischen zur Gewohnheit zu werden, dass Wirecard-CEO Markus Braun zum Ende einer Woche die neuesten Entwicklungen kommentiert. Und wenn es mal vergleichsweise wenig zu berichten gibt, dann werden eben kurzerhand Termine vorweggenommen, die Investoren einen Einblick in den vergangenen operativen Alltag geben.

So nun auch zum Ende dieser Woche geschehen: Gemäß einer weiteren Twittersalve hat Wirecard an diesem Tag nämlich seine vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal des letzten Geschäftsjahres präsentiert. Wie Braun ebenfalls in diesem Kontext festhielt: Man werde die Investoren nicht enttäuschen. Eine gewagte Aussage, aber dazu gleich ein wenig mehr.

Außerdem werde man sich in Anbetracht dieser Vergangenheitswerte nun auch auf die kommenden Monate konzentriert, wie der Funktionär ebenfalls im Rahmen seiner Kurznachrichtenbotschaft von sich gegeben hat. Womit wir wohl an dieser Stelle wieder bei den trivialen Randnotizen angekommen wären. Mal ehrlich: Was sollten die Verantwortlichen von Wirecard auch sonst tun?

Nicht enttäuschen …, nicht enttäuschen …

Aber verweilen wir an dieser Stelle noch bei der Aussicht auf die wohl nicht vorhandene Enttäuschung oder besser bei dem, was das wohl bedeuten könnte. In meinen Augen lehnt sich Braun mit diesen Worten sehr weit aus dem Fenster, denn im Umkehrschluss heißt das, dass man mindestens die Erwartungen der Investoren treffen wird. Die jedoch davon ausgehen, dass man die eigenen Ziele noch übertroffen hat. Ansonsten hat das Ganze doch etwas von einem Enttäuschungspotenzial. Wie gesagt, dünnes Eis, auf das sich Braun hier begibt.

Die Investoren erwarten hierbei im Endeffekt nichts weniger als ein weiterhin deutlich zweistelliges Wachstum. Im letzten Quartal stiegen dabei die Umsätze um 34 %, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hingegen um 43 % und netto der Gewinn sogar um 57 %. Wobei auch das Transaktionsvolumen erneut um starke 37,7 % geklettert ist. Gewiss eine hohe Messlatte, die hier wohl in Anbetracht der Aussagen übertrumpft werden kann.

Braun jedenfalls erhöht mit diesen Aussagen weiterhin den eigenen Erfolgsdruck und für das aktuelle Geschäftsjahr 2020 steht zudem die Jahresprognose von einem Ergebnis von mindestens einer Milliarde Euro bis ca. 1,12 Mrd. Euro. Es wird daher spannend zu sehen, inwieweit hier das Nichtenttäuschungspotenzial im Endeffekt quantifiziert werden wird.

Eine allwöchentliche Twitter-Salve?

Ebenso spannend wird es von nun an auch zu beobachten, inwiefern sich die regelmäßigen Twitter-Salven weiter festigen werden und ob Investoren künftig weiterhin ein Wochenupdate erhalten. Wobei mich letztlich eher interessiert, ob den Worten auch Taten folgen. Oder eben die notwendigen Resultate.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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