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Mehr als ver-4-facht: 10.000 Euro in Wirecard-Partner Softbank investiert – das wäre daraus geworden!

Foto: Getty Images

Buy-and-Hold ist ein Ansatz, den wir Fools präferieren. Wir glauben, dass es sich anbietet, möglichst langfristig in eine Aktie zu investieren, um über Jahre und Jahrzehnte hinweg vom operativen Erfolg eines Unternehmens partizipieren zu können. Auch wenn wir es damit in Kauf nehmen, dass eine Aktie zeitweise mal stark korrigiert.

Dass sich ein solcher Ansatz auszahlt, belegen viele gängige Statistiken. Natürlich mag es glückliche Fälle von Markttiming geben, bei denen Investoren zu einem starken Zeitpunkt den breiten Markt hinter sich gelassen haben. In Summe sind jedoch viele beim Versuch gescheitert, mithilfe eines Timings bessere Resultate zu erzielen.

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Eine Aktie, bei der sich Buy-and-Hold außerdem in den letzten zehn Jahren gelohnt hätte, wäre die der Softbank (WKN: 891624) gewesen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, wie sich eine Investition von 10.000 Euro innerhalb dieses Zeitraums entwickelt hätte.

Das wäre aus diesem Betrag geworden …

Wer vor zehn Jahren Anteilsscheine an der japanischen Beteiligungsgesellschaft erworben hätte, wäre zum damaligen Zeitpunkt zu einem Kurs von 9,12 Euro je Aktie eingestiegen. Die 10.000 Euro hätten somit zu einer Aktienposition von 1.096 Papieren der Softbank geführt. Die wiederum inzwischen deutlich im Wert gestiegen wären.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre dieses Aktienpaket bei einem Kursniveau von 36,69 Euro nämlich 40.212,24 Euro wert. Eine Investition in die Softbank hätte sich innerhalb dieses Zeitraums somit mehr als vervierfacht. Oder, anders ausgedrückt, einer Performance von durchschnittlich 14,93 % pro Jahr entsprochen. Damit hätten die Japaner in den letzten zehn Jahren viele breite Märkte weit, weit hinter sich gelassen. Eine starke Entwicklung.

Die jedoch auch bedeutend anders hätte aussehen können, sofern wir einen anderen Zeitraum gewählt hätten. Noch im Mai des letzten Jahres kratzte die Softbank je Aktie noch an der Marke von 50 Euro je Anteilsschein, korrigierte jedoch seitdem erheblich. Insbesondere die Wertberichtigungen und der damit einhergehende Verlust auf WeWork führte zu einem durchwachsenen Geschäftsjahr 2019, was sich weiterhin in diesem gesunkenen Kursniveau widerspiegelt. Dennoch ein bemerkenswertes Resultat, das die Beteiligungsgesellschaft hier erzielt hätte.

Möglicherweise erst ein Etappenziel

Grundsätzlich könnte diese Performance jedoch erst ein kleineres Etappenziel auf dem Weg zu einer noch besseren Performance sein. Als Beteiligungsgesellschaft besteht hier schließlich auf Jahre und Jahrzehnte noch immer die Möglichkeit, in spannende Unternehmen und Projekte zu investieren, die langfristig den Wert steigern können und zu steigenden Kursen führen.

Insbesondere die starke und inzwischen über 100 Mrd. US-Dollar schwere Beteiligung an Alibaba könnte noch nicht einmal ihr volles Potenzial entfalten haben, wobei es auch immer weitere Rückschläge geben kann. Eben zweite, dritte oder auch vierte WeWorks, die kurzfristig zu Abschreibungen und Verlusten führen. Ein Risiko, das man jedoch auch als Investor stets trägt. Wobei sich diese Beteiligungsgesellschaft teilweise auf den Bereich der risikoreichen, jedoch auch zukunftsträchtigen Tech-Aktien fokussiert, was hier immer mal wieder zu Ausschlägen in beide Richtungen sorgen kann.

Momentan jedenfalls gibt es die Aktie sogar mit einem attraktiven Discount. Dem Shareholder-Value in Höhe von mehr als 11.700 Yen steht derzeit lediglich ein Aktienkursniveau von knapp über 4.500 Yen gegenüber. Selbst wenn es daher noch einige sogar starke Wertberichtigungen gäbe, könnte das noch immer eine attraktive Bewertung sein.

Eine spannende, erfolgreiche Aktie!

Die Softbank hat somit innerhalb der letzten zehn Jahre bewiesen, dass sich ein klassischer Buy-and-Hold-Ansatz hier ausgezahlt hätte. Mit einer Rendite von über 300 % hätte die Aktie den breiten Markt hinter sich gelassen und könnte dennoch gerade jetzt vergleichsweise preiswert bewertet werden. Eine interessante Ausgangslage.

Zumindest strategisch brauchen sich Investoren hier auch langfristig wenig Sorgen zu machen. Solange es starke Tech-Aktien mit gefragten Geschäftsmodellen gibt, werden die Japaner investieren können. Also eigentlich immer.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba und Wirecard. The Motley Fool empfiehlt Softbank.

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