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Ist das wirklich Deutschlands bester Nebenwert?

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Eine Marktkapitalisierung von wenigen Hundert Millionen Euro lässt sich deutlich einfacher verdoppeln als eine Marktkapitalisierung von einigen Milliarden. Die Chancen, mit kleineren Unternehmen an der Börse einen Vervielfacher zu landen, sind also bedeutend größer, als mit einem der bekannten Dickschiffe aus dem DAX.

Der auf Nebenwerte spezialisierte Aktienfonds Alpha Star hat kürzlich den Münchner Workforce-Management-Spezialisten ATOSS Software (WKN: 510440) als eines der qualitativ besten börsennotierten Unternehmen aus Deutschland bezeichnet. Eine offensive Aussage, die das Unternehmen aber seit mehreren Jahren zuverlässig bestätigt.

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ATOSS Software verspricht lang anhaltendes Wachstum und attraktive Dividenden

ATOSS hilft mit seinen Softwareprodukten kleinen, mittleren und riesigen Unternehmen dabei, ihre wichtigste Ressource – die Mitarbeiter – besser einzusetzen. Also zu jeder Zeit den richtigen Menschen am richtigen Platz zu haben. Das hilft dem Unternehmen nicht nur, Kosten zu sparen, sondern sorgt, wenn es richtig gemacht wird, auch für glücklichere Mitarbeiter.

Seit mehr als 30 Jahren entwickelt man bei ATOSS nun bereits Workforce-Management-Software und ist somit nicht nur Pionier, sondern auch Platzhirsch in einer schnell wachsenden und aufgrund steigender regulatorischer Anforderungen, immer knapperen Mitarbeiterressourcen und zunehmendem Kostendruck immens wichtigen Industrie.

All das führte dazu, dass das Münchner Unternehmen seinen Jahresumsatz in den letzten zehn Jahren von weniger als 30 Mio. Euro auf mittlerweile über 70 Mio. Euro mehr als verdoppeln konnte. Noch besser, im gleichen Zeitraum verdreifachte sich das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von einst nur rund 6 Mio. Euro auf mittlerweile mehr als 19 Mio. Euro. Das Allerbeste daran ist aber die faszinierende Kapitaleffizienz des Unternehmens. Seit 2006 überstiegen die notwendigen Investitionen nicht ein einziges Mal die 3-Mio.-Euro-Marke.

Großzügige Dividendenzahlungen kann man sich daher mehr als leisten, ohne dabei Abstriche beim Wachstum hinzunehmen. Für das Jahr 2019 soll die Ausschüttungsquote nun gar auf 75 % des Unternehmensgewinns angehoben werden. Noch in diesem Jahr soll den Aktionären so eine Dividendenzahlung von 2,55 Euro pro ATOSS-Aktie zufließen. Beim heutigen Kurs von 157,50 Euro (Stand: 31.01.2020) entspricht das einer Dividendenrendite von 1,6 %. Nicht schlecht für ein Unternehmen, das seinen Gewinn im Jahr 2019 um 21 % steigerte und auch in den kommenden Jahren zweistellige Wachstumsraten verspricht.

Der Haken: Außergewöhnliche Qualität führt zu außergewöhnlichen Preisen

Wenn das nun bis zum jetzigen Zeitpunkt zu schön klingt, um wahr zu sein, kommt nun der Haken an der ATOSS-Geschichte. Denn diese grandiose Qualität gibt es natürlich nicht zum Schnäppchenpreis. Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit knappe 630 Mio. Euro. Selbst unter Berücksichtigung der Nettoliquidität von rund 30 Mio. Euro sprechen wir von einem Unternehmenswert von derzeit 600 Mio. Euro.

In Relation zu den aktuellen Umsatz- und Ergebniszahlen des Jahres 2019 ergibt sich so ein Umsatzvielfaches von 8,4 und ein EBIT-Vielfaches von 31. Uff! Natürlich könnte man nun sagen, Qualität hat nun einmal ihren Preis. Aber offensichtlich muss schon sehr vieles richtig laufen, um bei der heutigen Bewertung marktschlagende Renditen zu erzielen.

Man muss also schon sehr fest daran glauben, dass sowohl Umsatz- als auch Ergebniswachstum in den kommenden zehn Jahren gar noch etwas besser ausfallen werden als in den letzten zehn Jahren. Wenn das alles noch mit ähnlich geringem Kapitaleinsatz erzielt werden kann, dann ist aber selbst die derzeit sehr hohe Bewertung kein unüberwindbares Hindernis für marktschlagende Renditen für mutige und langfristig orientierte Investoren.

Um auf die Lorbeeren des Alpha Star-Aktienfonds zurückzukommen: ATOSS Software muss wirklich eines der besten deutschen Unternehmen sein, um den heutigen Preis zu rechtfertigen. Zum Glück liefert das Unternehmen seit Jahren konstant gute Beweise genau dafür.

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Sven besitzt Aktien von ATOSS Software. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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