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2 starke Dividendenaktien zu Tiefstpreisen

Foto: Getty Images

Manche Investoren setzen auf Dividendenaktien. Die zahlen nämlich in der Regel jedes Quartal eine nette Summe. Andere sind eher wertorientiert und kaufen Aktien, die gerade unter ihrem eigentlichen Wert gehandelt werden. Und wiederum anderen Anleger wollen beides.

Es ist zwar nicht leicht, hochverzinsliche Aktien zu finden, die unterbewertet sind, aber es gibt sie durchaus. Zwei solcher Unternehmen, die derzeit in Frage kommen, sind WestRock (WKN: A14V41), ein führendes Unternehmen im Bereich der papierbasierten Verpackungen, und der Energieriese Royal Dutch Shell (WKN: A0D94M). Können diese beiden Dividendenwerte im neuen Jahr richtig durchstarten?

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Wird die Rallye weitergehen?

Die Aktien von WestRock verloren vom Höchststand 2018 bis zum jüngsten Tiefpunkt in der zweiten Jahreshälfte 2019 die Hälfte ihres Wertes. Der allmähliche Rückgang der Aktie und die anhaltenden Dividendenerhöhungen des Unternehmens ließen die jährliche Dividendenrendite auf 5 % steigen, was manche Anleger zum Einstieg nutzten.

Obwohl die Aktien seit Anfang September um 24 % gestiegen sind und die jährliche Dividendenrendite derzeit „nur“ 4,4 % beträgt, erscheint WestRock immer noch unterbewertet. Die Aktien werden zum 0,94-Fachen des Buchwertes gehandelt, was bedeutet, dass sie um 6,4 % steigen müssten, nur um gegenüber der Bilanz fair bewertet zu werden. Das mag nicht wie ein Schnäppchen erscheinen, aber man sollte nicht unbedingt nur den Buchwert betrachten.

Zum einen ist WestRock gut positioniert, um von positiven Trends in der Nachfrage nach papierbasierten Verpackungen zu profitieren. Verbraucherorientierte Unternehmen in den Industrieländern wenden sich zunehmend von Kunststoffverpackungen ab und wenden sich faserbasierten Lösungen zu, wodurch das Unternehmen Ende September eine jährliche Umsatzrate von 100 Millionen USD für Kunststoffersatzverkäufe erreichen konnte. Es handelt sich um eine Wachstumschance von mehreren Milliarden USD, die sich exponentiell ausweitet, sobald China und Indien (die für die überwältigende Mehrheit des weltweiten Kunststoffabfalls verantwortlich sind) noch in diesem Jahrzehnt nachziehen.

Zum anderen ist WestRock finanziell gut aufgestellt. Das vielleicht bemerkenswerteste Risiko besteht darin, dass das Unternehmen nach einer Reihe von Übernahmen im Laufe der Jahre ein relativ hohes Maß an Goodwill und immateriellen Vermögenswerten in seiner Bilanz ausweist, aber das Unternehmen hat von jeder dieser Übernahmen einen Wert erzielt. Das Unternehmen hat in vier aufeinanderfolgenden Jahren mindestens 1,2 Milliarden USD an operativem Cashflow erwirtschaftet, einschließlich eines Rekord-Cashflows von 2,3 Milliarden USD im Geschäftsjahr 2019. Es hat auch die Gesamtverschuldung in den neun Monaten, die im September endeten, um 757 Millionen USD reduziert, obwohl der Schuldenabbau weiterhin eine Priorität darstellt.

Wenn es dem Unternehmen gelingt, weiterhin das Potenzial für den Ersatz von Kunststoffen zu realisieren, seine jährlichen Synergiekosteneinsparungen von 200 Millionen USD im Jahr 2021 im Zusammenhang mit der Übernahme von KapStone zu erzielen und die Schulden weiterhin aktionärsfreundlich abzubauen, dann sollten langfristig orientierte Investoren belohnt werden.

Das Beste aus den schwierigen Energiemärkten machen

Nach dem Einbruch der Energiepreise im Jahr 2016 reagierten viele Player im Energiesektor mit der Auslagerung von unterdurchschnittlich performenden Assets, konzentrierten sich auf die Rendite statt auf das Produktionsvolumen und investierten nur in die lukrativsten langfristigen Wetten. Royal Dutch Shell ging noch einen Schritt weiter und entwarf eine langfristige Strategie, um seine Führungsposition zu halten, während der weltweite Verbrauch von flüssigen Brennstoffen allmählich stagniert.

Erstens wird der Energieriese versuchen, seine wichtigsten vorgelagerten Produktionsanlagen zu stabilisieren, um der Wertschöpfung und der betrieblichen Effizienz Vorrang einzuräumen. Royal Dutch Shell strebt einen durchschnittlichen Break-even-Preis von 30 USD pro Barrel für Rohöl und eine ähnlich komfortable Marge bei Erdgasprojekten an.

Zweitens setzt Royal Dutch Shell auf den Wandel: neue Ölprodukte, Chemikalien und Erdgas. Das Unternehmen kann diese Chancen nutzen, indem es die bestehende Raffinerie- und Vergasungsinfrastruktur nutzt und seine Präsenz in Schlüsselbereichen verstärkt, wie z.B. die Expansion in die Flüssigerdgasproduktion (LNG). Dieses Portfolio von Vermögenswerten könnte bis 2025 56 % des organischen freien Cashflows generieren.

Drittens hat Shell damit begonnen, in Anlagen zur Stromerzeugung und in Stromversorgungsunternehmen zu investieren, auch wenn hier die Profite wohl noch in weiter Ferne liegen dürften.

Wenn Royal Dutch Shell mit den laufenden Projekten zur Steigerung der operativen Effizienz ins Schwarze trifft und weiterhin in Anlagen zur Energieumwandlung investiert, rechnet das Unternehmen 2025 mit einem organischen freien Cashflow von 35 Milliarden USD. Das Unternehmen rechnet zudem damit, in den Jahren 2021 bis 2025 bis zu 125 Milliarden USD in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Aktionäre zurückzugeben.

Natürlich setzt das alles auch voraus, dass die Rohölpreise im Durchschnitt 60 USD pro Barrel betragen (im Jahr 2019 lagen sie bei 64 USD pro Barrel). Aber frühe Fortschritte gegen strategische Initiativen und das allgemeine Desinteresse der Wall Street legen nahe, dass geduldige Investoren belohnt werden könnten – und das alles bei einer stattlichen Dividendenrendite von 6,3 %.

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The Motley Fool empfiehlt Aktien von Westrock. Maxx Chatsko besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 14.1.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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