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3 aufschlussreiche Hinweise zu den Trends bei Netflix-Abonnenten

Foto: The Motley Fool.

Über die Aussichten von Netflix (WKN: 552484) ist in Zusammenhang mit der erstarkten Konkurrenz durch Disney (WKN: 855686), Apple (WKN: 865985), AT&Ts HBO Max, Comcasts Peacock und anderen jede Menge geschrieben worden. Zwei dieser konkurrierenden Dienste sind bisher an den Start gegangen: Apple TV+ startete am 1. November und Disney+ folgte am 12. November. Wir werden erst wissen, welche Auswirkungen sie auf die Abonnentenzahlen von Netflix hatten, wenn das Unternehmen Ende Januar seine Ergebnisse für das vierte Quartal verkündet hat. Es gibt aber bereits drei starke Hinweise darauf, wie sich die Abonnentenzahlen seit dem Start der Konkurrenz entwickelt haben.

Die Dealbook-Konferenz

Der erste Hinweis kam von Netflix-CEO Reed Hastings, der am 6. November – nur wenige Tage nach dem Start von Apple TV+ – von Andrew Ross Sorkin auf der Dealbook-Konferenz der New York Times in New York interviewt wurde. In Bezug auf die neuen Dienste sagte Hastings: „Es wird noch mehr Konkurrenz für uns entstehen, aber wir haben schon jetzt eine Menge Konkurrenz. Und der Großteil davon besteht darin, dass die Leute weniger lineares Fernsehen sehen und stattdessen beispielsweise Disney-Inhalte via Disney+ sehen.”

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Wenn die kürzliche Einführung von Apple TV+ einen dramatischen Einfluss auf die Abonnentenzahlen von Netflix gehabt hätte, wäre Hastings wohl kaum so lässig mit der Konkurrenz umgegangen. Das ist also ein Hinweis darauf, dass es für den Streaming-Pionier Business as usual ist. Der CEO erklärte weiter, warum der wahre Maßstab für den Wettbewerb zwischen diesen Diensten nicht die Einnahmen oder die Abonnenten, sondern die mit dem Dienst verbrachte Zeit sein wird:

Was das Abonnement betrifft, so werden die Menschen ihre [Streaming-]Dienste so abonnieren, wie sie mehrere Nachrichtendienste abonnieren. Aber die Zeit ist der eigentliche Wettbewerb. Das Knifflige an diesem Streaming-Krieg ist, dass Apple und Disney keine Einnahmen für ihren Dienst erzielen werden. Sie werden zwar Abonnentenzahlen hören, aber sie können Angebote einfach bündeln, so dass das nicht so relevant sein wird. Die eigentliche Messung wird also die Zeit sein. Wofür entscheiden sich die Kunden am Abend? Und sehen sie am Ende, welche Mischung aus allen Diensten sie sehen? Ab dem 1. Quartal [des Jahres 2020] werden wir also die Antwort von Nielsen darauf bekommen.

Interne Daten, die an Bloomberg durchgesickert sind

Der zweite und vielleicht direkteste Hinweis war in einer am 22. November veröffentlichten Bloomberg-Geschichte von Lucas Shaw zu finden. Darin schrieb Shaw: „Die internen Daten von Netflix deuten darauf hin, dass der Streaming-Gigant noch nicht durch die Einführung konkurrierender Dienste von Walt Disney Co. und Apple, Inc. angegriffen wurde, wie eine Person, die zu diesen Zahlen Zugang hat, mitteilt. Die Zahl der Kunden, die Netflix kündigen, hat sich um die Einführung dieser Dienste nicht beschleunigt, sagte die Person, die anonym bleiben wollte“.

Manche mögen sich über die Zuverlässigkeit einer anonymen Person wundern, aber ich vermute, dass es sich um eine absichtlich undichte Stelle im Management-Team von Netflix handelt, welches der Investment-Gemeinschaft auf inoffiziellem Weg eine Information zukommen lassen wollte. Ich denke also, das ist ein felsenfester Hinweis darauf, dass Netflix bei den Abonnenten weiter stabil bleibt.

Ted Sarandos‘ Kommentare auf der UBS-Konferenz

Den dritten wichtigen Hinweis gab Netflix‘ Chief Content Officer, Ted Sarandos, der auf der UBS Global Technology, Media and Telecom-Konferenz am 10. Dezember interviewt wurde. Er sagte voraus, dass in Bezug auf die Netflix-Abonnenten „nichts Dramatisches passieren wird. Wir setzen genau das um, was wir so oder so geplant hatten“, sagte Sarandos.

Angesichts der Tatsache, dass diese Kommentare etwa einen Monat nach der Einführung von Apple TV+ und Disney+ gemacht wurden, kann man mit Sicherheit sagen, dass es damals keine nennenswerten Auswirkungen gegeben hat. Sarandos hätte diesen Kommentar nicht abgeben müssen. Hätte Netflix die Konkurrenz gespürt, hätte er wahrscheinlich andere Aussagen gemacht, etwa, dass man sich nur darauf konzentriert, was die Abonnenten mögen usw. Aber das hat er eben nicht getan.

Somit sollten Investoren meiner Meinung nach davon ausgehen, dass die Abonnentenzahlen von Netflix im vierten Quartal trotz Apple und Disney nicht nennenswert beeinträchtigt wurden. Bald werden wir es aber genauer wissen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple, Netflix und Walt Disney und empfiehlt Aktien von Comcast. Andrew Tseng besitzt Aktien von Netflix.

Dieser Artikel erschien am 15.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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