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Thyssenkrupp-Aktie: Mit Aufzugverkauf aus „angespannter Lage“ – und dann?

Bild: © ThyssenKrupp Steel Europe

Am Freitag der vergangenen Woche fand eine der ersten Hauptversammlungen in diesem noch recht jungen Börsenjahr statt. Das neue Management von thyssenkrupp (WKN: 750000) stellte sich dabei den Fragen und wohl vor allem der Kritik der Investoren.

Keine Dividende, ein heftiger Konzernumbau und keinerlei nachhaltige Perspektive scheint hier weiterhin den operativen Alltag zu bestimmen. Aber, immerhin, mit dem Verkauf der Aufzugsparte, so die Hoffnung, wird alles immer besser.

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Auch auf der Hauptversammlung war das erneut ein Thema, wie wir in den folgenden Zeilen sehen werden. Allerdings könnte das erst ein Etappenziel sein, wohingegen es bei einem langfristig womöglich größeren Problem noch immer keine Lösung zu geben scheint.

Aussagen, die man als Investor jetzt kennen sollte!

Die neue Chefin des angeschlagenen Industriekonzerns sprach in diesem Sinne von einer angespannten Lage bei thyssenkrupp. Sogar von einer ausgesprochen angespannten Lage, um beim genauen Wortlaut zu bleiben, was in Anbetracht der neuerlichen Dynamik wohl wichtig sein könnte.

Das Unternehmen schreibe demnach rote Zahlen und habe im letzten Geschäftsjahr rund eine halbe Milliarde Euro mehr ausgegeben, als man eingenommen habe. Aussagen, die einerseits wohl zur Rechtfertigung der Komplettstreichung der Dividende gedient haben. Das Geld sei entsprechend anderweitig besser aufgehoben und man benötige jede finanzielle Ressource, so Merz weiter. Allerdings gibt es weiterhin den bekannten Lichtblick.

Ebenfalls Thema war erneut die zentrale Bedeutung eines möglichen Verkaufs oder auch Börsengangs der Aufzugsparte. Endgültige Gewissheit soll es hierbei wohl im Februar geben, wie wir aus vorherigen Meldungen bereits erfahren haben, allerdings sei dieser Schritt gewissermaßen die Ultima Ratio, um den Konzern aus der Krise zu holen.

Mithilfe dieser finanziellen Mittel in Milliardenhöhe sei der Konzern aus der Krise zu bekommen, so das Management, und das ermögliche einen echten Neustart, wie in diesem Kontext betont wird. Fragt sich an dieser Stelle bloß, wie dieser im Endeffekt denn wohl aussehen wird.

Die langfristig entscheidendere Frage: Was bleibt übrig?

Für viele Investoren wohl die entscheidendere Frage dürfte dabei sein, wie dieser Neustart denn im Endeffekt aussehen wird. Gewissheit über die Zukunft der Aufzugsparte wird es wohl innerhalb der nächsten vier Wochen geben und auch, dass hier milliardenschwere Verkaufserlöse zum Sanieren des Konzerns eingenommen werden, ist so weit geläufig. Aber was dann? Eine entscheidende Frage, die nunmehr dringend wird.

Sofern die Aufzugsparte nämlich vollkommen unter den Hammer kommt, könnte lediglich ein leeres Gerüst eines ehemals großen Konzerns übrig bleiben. Das Filetstück wäre jedenfalls weg, die Stahlsparte ist ebenfalls im Begriff zu schwächeln und, hm, was gibt es sonst noch? Eine dringende Frage, die sich Investoren stellen sollten. Insbesondere dann, wenn die Aufzugsparte eine Lücke in das operative Geschäft reißt und man hier auch nicht in irgendeiner Form beteiligt bliebe.

Die finanziellen Erlöse sollten jedenfalls auch zum Teil in die Zukunft investiert werden, jedenfalls gab es diesbezüglich eher maue Erkenntnisse. Die Aufszugsparte schafft zwar finanzielle Flexibilität, aber keine Antworten und schon gar keine Perspektive. Eigentlich eine bittere Erkenntnis dieser Hauptversammlung, die nur kurzfristige Lösungen präsentieren konnte.

Wie geht es weiter?

Genau das ist die richtige Frage, die sich Investoren künftig stellen sollten. Das Thema der Aufzugsparte ist jedenfalls bald, in welcher Form auch immer, Geschichte. Und ab dann gibt es neue Probleme, die auf Lösungen und vor allem Antworten warten, wobei es um nicht weniger als die Zukunft des Konzerns geht.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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