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Warren Buffett verkauft sein Zeitungsgeschäft! Und was wir daraus lernen können

Warren Buffett war nicht immer so reich wie heute. Er wurde nach der großen Wirtschaftskrise 1930 geboren und es gab eine Zeit, in der er Zeitungen austrug. Dabei war Buffett jedoch so effizient, dass er selbst mit diesem einfachen Job schon viel Geld verdiente.

Um gut informiert zu sein, liest er jeden Tag etwa fünf Zeitungen. In der Vergangenheit hatte wahrscheinlich jeder Haushalt eine Tageszeitung abonniert. Deshalb waren sie einst ein sehr gutes und beständiges Geschäft, das von der verkauften Werbung und den Abonnements profitierte.

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Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) erwarb 2010 für 344 Mio. US-Dollar weitere 28 Tageszeitungen, weil Buffett weiterhin an sie glaubte und wahrscheinlich auch, weil er eine sehr enge Beziehung dazu besitzt. Im Zeitalter der Digitalisierung und des Internets informieren wir uns jedoch zunehmend über das Smartphone oder den Computer.

Dies musste nun auch Warren Buffett realisieren, weshalb er jetzt die Reißleine zog.

Warren Buffett zieht die Reißleine 

Ähnlich wie zwischen 1965 und 1985, als sich Berkshire nach und nach aus dem im Niedergang befindlichen Textilgeschäft zurückzog, verkauft Warren Buffett nun sein über die BH Media Group gehaltenes Zeitungsgeschäft. Für 140 Mio. US-Dollar geht es an Lee Enterprises (WKN: 858316), das die Zeitungen bereits seit 2018 für jährlich 5 Mio. US-Dollar und eine Gewinnbeteiligung gemanagt hat.

Berkshire verkauft aber auch seine bereits seit 1977 und für damals 36 Mio. US-Dollar erworbene Zeitung „The Buffalo News“ sowie den „Omaha World-Herald“. Buffett sieht die Zeitungen bei Lee Enterprises in guten Händen. Das Unternehmen wurde bereits 1890 gegründet und gibt selber Dutzende Tages- und Fachzeitschriften heraus.

Lees Portfolio an Tageszeitungen wächst nun von 50 auf 81, wobei sich die Leserzahl verdoppelt. „Wir hatten aus einem einfachen Grund kein Interesse daran, die Gruppe an jemand anderen zu verkaufen: Wir glauben, dass Lee am besten positioniert ist, um die Herausforderungen der Branche zu meistern“, so Buffett.

Für Buffett und Charlie Munger wurde das Zeitungsgeschäft über die vergangenen Jahre zu einer finanziellen Belastung, sodass sie nun verkauften. Dabei erhält Lee Enterprises von Berkshire zur Finanzierung zusätzliche 576 Mio. US-Dollar, die mit 9 % verzinst werden.

Zwar war der Kauf im Jahr 2010 in Summe ein Verlustgeschäft, aber für Berkshire doch eher eines mit sehr geringer Gewichtung und Liebhabercharakter. Als Anleger können wir jedoch etwas daraus lernen.

Was wir mitnehmen können

Das Zeitungsgeschäft befand sich schon vor 2010 im Wandel und im Niedergang. Viele dieser Medien investierten stark in die Digitalisierung und bauten ein Internetgeschäft auf. Einigen ist die Anpassung an die neue Zeit auch gut gelungen. Die Veränderungen zeigen, dass die Zeit vor keinem Geschäft haltmacht. Sie durchlaufen alle eine Boom-, Wachstums-, Stagnations- und anschließend eine Degenerationsphase.

Wir sollten uns also bei unserer Aktienauswahl immer die Frage stellen: In welcher Phase befindet sich mein Unternehmen gerade? Besitzt es noch weiteres Wachstumspotenzial oder sinken die Umsätze bereits? Dabei ist es sicherlich auch sinnvoll, ein Zeitlimit zu setzen, innerhalb dessen sich die Geschäfte positiv entwickelt haben müssen.

Aktien sollten wir nicht einfach kaufen und halten, sondern eher gut analysieren, kaufen und kontrollieren. Am besten gelingt dies mit festen Auswahl-, Halte- und Verkaufskriterien, die wir vorher festlegen.

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Christof Welzel besitzt Berkshire Hathaway-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short March 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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