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Warren Buffett mit Zeitungsdeal: Hier ist ein mehr als 140.000.000-US-Dollar-Coup gelungen!

Warren Buffett hat seit einiger Zeit ein Problem: Sein Cashberg wächst ins Unermessliche und beläuft sich inzwischen auf einen Rekordbetrag von mehr als 128 Mrd. US-Dollar. Tendenz, in Anbetracht der üppigen Dividenden, die der Starinvestor sogar in jeder Minute erhält, vermutlich weiter steigend.

Das schürt einen gewissen Druck, dass das Orakel von Omaha eigentlich mal wieder mehr investieren müsste. In diesen Tagen macht jedoch ein Deal Schlagzeilen, dass seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) sich von einer kleineren Beteiligung getrennt hat, die unterm Strich weitere 140 Mio. US-Dollar erlöst hat.

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Oje, mag der Leser auf den ersten Blick denken, allerdings ist es insbesondere der zweite Teil dieses Deals gewesen, der Investoren aufhorchen lassen sollte. Auch hier hat der Starinvestor erneut seine Qualitäten als Dealmaker gezeigt und ca. eine halbe Milliarde unterm Strich doch investieren können. Aber langsam: Lass uns lieber ganz vorne anfangen.

Warren Buffett trennt sich von Zeitungen

Wie man in diesen Tagen an so mancher Stelle lesen kann, hat sich das Orakel vom Omaha von seinem Zeitungsgeschäft getrennt. Bereits seit einiger Zeit beklagt Buffett hier, dass es lediglich wenige, große Anbieter geschafft hätten, eine Onlinepräsenz aufzubauen, die das schwächelnde Printgeschäft zu kompensieren vermag. Seine kleineren Wochenblätter, die in der BH Media Group gebündelt waren, gehörten leider nicht zu diesem erlauchten Kreis.

Mit Lee Enterprises haben Warren Buffett und Berkshire Hathaway nun allerdings einen Abnehmer für die Wochenzeitungen bekommen und erhalten dafür einen Betrag von 140 Mio. US-Dollar in Bar. Oh Schreck, Bargeld, könnte man denken, allerdings ist das, wie gesagt, nicht der einzige Deal gewesen. Und für Warren Buffett möglicherweise nicht einmal der entscheidende an dieser Stelle.

Wie nämlich aus gängigen Unternehmensmeldungen hervorgeht, wird Berkshire Hathaway bei dem Käufer Lee Enterprises nun auch als Gläubiger auftreten. Die bisherigen Schulden von 576 Mio. US-Dollar werden dabei durch die Beteiligungsgesellschaft langfristig finanziert, und das zu einem Zinssatz von 9 %. Unterm Strich daher vielleicht sogar ein Deal, der dem Cashberg etwas Abhilfe verschafft hat.

Bloß Peanuts, aber dennoch bemerkenswert

Für Warren Buffett und Berkshire Hathaway sind solche Beträge unterm Strich natürlich bloß Peanuts. Gemessen am Cashberg von, wie gesagt, über 128 Mrd. US-Dollar und einer zunehmenden Tendenz in Anbetracht von 8.040 US-Dollar an Dividenden pro Minute (!) sind weder die Erlöse von 140 Mio. US-Dollar erwähnenswert. Noch der Deal über eine halbe Milliarde US-Dollar. Das Cashproblem bleibt weiterhin bestehen.

Allerdings zeigt auch dieses Beispiel, dass das Orakel von Omaha in vielen Fällen ein Gespür für Zusatzverkäufe oder aber lukrative Deals hat. Immer wieder werden solche Deals bekannt, wie beispielsweise der Kredit auf dem Höhepunkt der Finanzkrise an die Bank of America, die nicht bloß zu einer langjährigen Dividendenrendite von 6 %, sondern bei der Erholung sogar zu einem milliardenschweren Buchgewinn durch das Ausnutzen einer Option geführt hat. Es sind solche Deals, die hier den Legendenstatus begründen.

Keine langfristige Lösung, aber eine spannende Randnotiz!

Wie gesagt, das Cashproblem wird für den Moment nicht kleiner. Solange Warren Buffett jedoch der Lenker hinter Berkshire Hathaway ist, werden wohl weitere Deals solcher Art folgen. Die nächste Korrektur kommt gewiss und vor allem hier werden sich die Qualitäten und das Format des Starinvestors wohl wieder unter Beweis stellen.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short March 2020 $225 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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