The Motley Fool

100.000 Euro – eine Marke, die jeder mit 5 Euro grundsätzlich erreichen kann!

Die Rentenlücke ist inzwischen kein theoretisches Konstrukt mehr, sondern wird für mehr und mehr Rentner Realität. Auch die Aussicht auf ein solches Szenario sorgt bei einigen, die sich in den finalen Zügen ihres Erwerbslebens befinden, für Angst und Schrecken. Wobei auch Last-Minute-Lösungen hier noch möglich sind.

Egal wie die eigenen Pläne auch aussehen mögen, um diesem Schicksal zu entgehen: Wir werden uns mit Sicherheit einig darüber sein, dass 100.000 Euro ein stattlicher Betrag sind, der zumindest über eine längere Zeit etwas Abhilfe verschaffen könnte. Egal ob ein solches Vermögen nun zur Generierung eines Einkommens oder aber zur direkten Verwendung genutzt wird.

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Und das Beste an dieser Stelle: Lediglich 5 Euro pro Tag sind ein starker Anfang, um diesen Meilenstein langfristig zu erzielen.

Es ist eigentlich bloß simple Mathematik

Grundsätzlich ist ein solches Vorhaben mit simpler Mathematik verknüpft. Wer regelmäßig 5 Euro pro Tag spart, wird innerhalb eines Monats auf ca. 150 Euro kommen. Die wiederum innerhalb eines jeden Jahres auf 1.800 Euro anwachsen werden, und je länger man dieses Geld spart, desto größer wird natürlich auch das Vermögen.

Sofern man dieses Geld jedoch anlegt und sich verzinsen und verzinseszinsen lässt, wird der Effekt noch größer. Lediglich eine in etwa marktübliche, wenngleich unterdurchschnittliche Rendite von 7 % pro Jahr reicht dabei aus, um sogar vergleichsweise schnell auf ein Vermögen von 100.000 Euro zu kommen. Gemäß gängiger Sparplanrechner würde man hierfür 23 Jahre benötigen. Brutto, versteht sich, denn Steuern und Gebühren müssen an dieser Stelle noch berücksichtigt werden, wobei zumindest ein kleinerer Teil bei der unterdurchschnittlichen Rendite eingeplant sein könnte.

Sofern wir diese Zahlen nun jedenfalls auf den Alltag abstrahieren, heißt das Folgendes: Sofern man mit 67 Jahren in Rente gehen möchte, würde es ausreichen, in den Vierzigern dieses Vorhaben zu starten. Sofern man mit Anfang 40 mit dem Sparen beginnt, könnte man sogar noch etwas Puffer zur Sicherheit besitzen. Oder eben für die Steuer, wie auch immer.

Es sind Variationen möglich

Fünf Euro am Tag, beziehungsweise 150 Euro pro Monat sind natürlich eine Menge Geld, das weiß auch ich. Nichtsdestoweniger glaube ich, dass jeder Erwerbstätige über ein solches Einsparpotenzial verfügen dürfte. Egal ob teure Backwaren beim Bäcker, das mittägliche Essen, die nicht ganz so fitte Fitnessstudio-Mitgliedschaft oder auch über Spartricks wie die 2-Euro-Sparmethode: In vielen Haushalten dürfte es ein solches Potenzial geben. Auch wenn es möglicherweise mit Einschnitten verbunden ist, beispielsweise bei einem zu teuren Handyvertrag oder aber den Streaming-Diensten. Potenziale und Ansätze existieren jedenfalls genügend.

Viel relevanter dürfte hingegen sein, was man macht, wenn man sich nicht mehr in den Vierzigern befindet. Ganz einfache Antwort an dieser Stelle: Variiere die Zahlen. Sofern man lediglich noch 15 Jahre Zeit hat, wird man beispielsweise mit 11 Euro pro Tag ein solches Ziel erreichen können. Oder aber eine größere Rendite anstreben müssen, die Optionen sind an dieser Stelle vielfältig.

Im Endeffekt ist das eingangs genannte Beispiel lediglich ein möglicher Weg, wie man ein Vermögen von 100.000 Euro innerhalb einer vergleichsweise kurzen Zeit mit alltäglichen Einsparungen erreichen kann. Der Rest kann nach Belieben und je nach persönlicher Präferenz und Ausgangslage angepasst werden.

Es ist im Endeffekt dein Weg!

Letztlich solltest du versuchen, deinen persönlichen Weg zu gehen, wobei die ersten 100.000 Euro auch bloß eine Zwischenetappe sein könnten. Die Rentenlücke ist jedenfalls real und etwas Vorsorge sollte hier jeder leisten. Wobei dieses Zahlenspiel sehr eindrucksvoll zeigt, dass auch eine alltägliche Summe von lediglich 5 Euro zu einem sechsstelligen Betrag heranwachsen kann. Zumindest, wenn man noch den Luxus von Zeit besitzt.

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