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Die eine wichtige Lektion, die uns dieser Beinahe-Dividendenaristokrat jetzt lehrt (psst, es ist nicht das, was du denkst)

Foto: Public Domain

Angehende Dividendenaristokraten sind für viele Einkommensinvestoren interessant. Dadurch, dass sie noch nicht den finalen Schritt bis hin zur Aristokratie gegangen sind, werden sie in vielen Fällen nicht mit einem Premium bewertet. Das kann zu höheren und wachstumsstärkeren Renditen führen.

Allerdings sind diese Aktien auch so manches Mal mit Vorsicht zu genießen. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick auf SSE (WKN: 881905), das möglicherweise ein Paradebeispiel für eine solche Entwicklung ist. Wobei allerdings nicht diese Ausschüttungshistorie das prägende Merkmal beziehungsweise die Lektion ist. Lass uns im Folgenden mal sehen, was ich genau meine.

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Aus Beinahearistokrat wird Dividendenbrecher

Wie wir mit Blick auf die bisherige Historie von SSE feststellen können, galt die Aktie eigentlich als brandheißer Aspirant auf eine adelige Dividende. Seit über zwei Jahrzehnten erhöhte das Management hier in jedem Jahr die Dividende, in lediglich vier weiteren Erhöhungsschritten hätte die Aktie diesen finalen Schritt getätigt.

Dann jedoch, vor in etwa einem Jahr, kam der Bruch. Im Rahmen eines Konzernumbaus, der eigentlich beinahe abgeschlossen ist, verkündete das Management, dass man mit dieser bemerkenswert zuverlässigen und wachstumsstarken Historie brechen werde. Die Dividende sank von zuvor 0,97 Pfund Sterling auf 0,80 Pfund Sterling, ein Rückschritt von rund 16 %.

Viele würden es an dieser Stelle dabei belassen, dass man stets vorsichtig bei Dividendenaristokraten sein sollte und dass die Vergangenheit kein valider Indikator für die weitere Richtung sein muss. Und, zugegeben, die Aktie von SSE ist gewiss auch ein bemerkenswertes Beispiel dafür, denn immerhin ist hier trotz adeliger Ambitionen der Knick in der Historie bereits da. Allerdings ist das an dieser Stelle nicht die Lektion, die jeder Einkommensinvestor von diesem mit gängigen Konventionen brechenden Beispiel lernen sollte. Zumindest in meinen Augen nicht.

Etwas mehr Wasser den Rhein hinab …

Wie wir nämlich heute, gut ein Jahr nach der besagten Ankündigung der Dividendenkürzung, feststellen können, wäre es ein großer Fehler gewesen, die Aktie bloß aufgrund der gekürzten Ausschüttung zu ignorieren. Einerseits weil die damalige Dividende auch bei einem damaligen Kursniveau von Pi mal Daumen 11 Pfund Sterling einer Dividendenrendite von 7,27 % entsprochen hätte, was noch immer interessant gewesen wäre. Andererseits allerdings auch, weil die Aktie im Nachhinein eine solide Wahl gewesen wäre.

Unterm Strich stieg die Aktie von SSE innerhalb der letzten rund zwölf Monate von diesem Kursniveau auf aktuell 15,27 Pfund Sterling, was immerhin einem Kursplus von fast 40 % entsprochen hätte. Damit hat diese Aktie den breiten Markt weit hinter sich gelassen. Eine Entwicklung, für die es auch weitere Gründe gegeben hat.

SSE hat nämlich den größten Teil seines Konzernumbaus inzwischen abgeschlossen und wurde zum damaligen Zeitpunkt und bei einem 2019er-Gewinn je Aktie von 1,38 Pfund Sterling mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich knapp 8 bewertet. In der Retrospektive eine günstige Bewertung, vor allem in Anbetracht der langfristigen Perspektive. Zumal sich hinter der Aktie eigentlich ein krisenbeständiger Versorger versteckt, der innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte auf eine beinahe adelige Dividendenhistorie gekommen ist.

Die versprochene Lektion

Im Endeffekt war die Aktie von SSE ein Paradebeispiel dafür, dass auch eine beinahe adelige Dividendenhistorie keine Sicherheit für künftige, wachsende Ausschüttungen bietet. Das dürfte eine Lektion sein, die jeder Einkommensinvestor mit ein paar Jahren auf dem Buckel inzwischen rauf- und runterbeten kann.

Die Aktie von SSE wäre jedoch trotz des Bruchs mit der bisherigen Historie eine interessante, günstige und zuverlässige Aktie gewesen, die trotz dieser Kürzung den Markt geschlagen hätte, zumindest im letzten Jahr. Vielleicht sollte man daher so manches Mal gerade solchen Aktien eine gewisse Aufmerksamkeit schenken. Manchmal verstecken sich dahinter grundsolide Aktien, die es mit der Dividende vielleicht einfach kurzfristig übertrieben haben.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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