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3 Gründe, warum sich die BYD-Aktie gerade stabilisiert, und 1 Personalie

Foto: Getty Images

Im letzten Jahr (2019) ging es mit der BYD (WKN: A0M4W9)-Aktie eher bergab. Gründe waren die sich abschwächende chinesische Konjunktur, Subventionskürzungen bei E-Autos und ein Rückgang der Autokäufe.

Ein weiterer indirekter Grund waren die zunehmenden Zölle seitens der USA. Sie führen in der gesamten chinesischen Wirtschaft zu einer Wachstumsabschwächung. Zudem nimmt innerhalb Chinas die E-Auto-Konkurrenz (mit Firmen wie Tesla (WKN: A1CX3T)) zu, wodurch sich der Preisdruck erhöht.

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Zuletzt konnte sich die BYD-Aktie jedoch wieder stabilisieren, was verschiedene Gründe hat.

1. Absatzzahlen stabilisieren sich

Der gesamte chinesische Automarkt ist noch immer im Abwärtsstrudel. So fielen die Absatzzahlen im Dezember 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat um weitere 3,6 % auf 2,17 Mio. Fahrzeuge. Dies war der 18. Rückgang innerhalb von 19 Monaten. Dennoch ist erkennbar, dass sich dieser Rückgang über die vergangenen Monate immer weiter reduziert. Die anziehenden chinesischen Autoaktienkurse könnten hier auf eine baldige Wende hindeuten.

BYD konnte im Dezember 2019 im Vergleich zum Vormonat seinen Autoabsatz wieder um 4,6 % steigern. Und weil die Börse immer in die Zukunft schaut, macht es auch nichts, dass er gegenüber dem Vorjahresmonat um fast 38 % sank.

2. China stellt weitere Subventionskürzungen zurück

China hat im vergangenen Jahr seine Elektrofahrzeugförderung stärker gekürzt, was beim Absatz der E- und Hybridwagen fast zu einem Kollaps geführt hat. Selbst heute werden etwa 70 % davon nur vom Staat selbst und nicht von der Bevölkerung gekauft.

BYD musste bei den New Energy Vehicle (NEV) im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Absatzrückgang von fast 72 % hinnehmen. Stattdessen werden nun wieder Verbrenner sehr viel stärker gekauft.

China möchte jedoch auf saubere Antriebe umstellen, hat den Einbruch wahrgenommen und wird deshalb in diesem Jahr voraussichtlich keine weiteren signifikanten Subventionskürzungen vornehmen. Der Markt hat so Zeit, sich zu erholen. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass erst dann eine weitere Rückführung der Staatshilfen stattfinden wird, wenn sich die Absatzzahlen stabilisieren. Dies hilft der BYD-Aktie. So war im Dezember gegenüber dem Vormonat mit einem Plus von 16,7 % beim NEV-Absatz bereits eine Stabilisierung festzustellen.

Zudem wird die vorgeschriebene und mit der Zeit steigende Elektroautoquote den chinesischen Markt in diesem Jahr stabilisieren. Dies zwingt die Hersteller, mehr E-Autos zu verkaufen. Darüber hinaus erleichtert der Staat die E-Auto-Zulassung und fördert sie weiterhin mit Steuerbegünstigungen.

3. USA und China einigen sich auf ein Handelsabkommen

Übergeordnet wird das zuletzt zwischen den USA und China geschlossene Handelsabkommen mehr Planungssicherheit für die chinesischen Unternehmen wie auch für BYD bringen. Dabei hat sich China verpflichtet, innerhalb der nächsten zwei Jahre amerikanische Güter im Wert von 200 Mrd. US-Dollar zu kaufen. Die gesamte chinesische Wirtschaft könnte sich in der Folge stabilisieren, was auch bei den Konsumenten wieder zu mehr Autokäufen führen würde.

Darüber hinaus berichtet BYD aktuell von einer personellen Verstärkung.

Personelle Verstärkung

Mit der Verpflichtung von Kevin Wale als Senior Berater hat sich BYD im Bereich Marketing und operative Entwicklung weiter verstärkt. Er soll insbesondere den E-Auto-Absatz weiter voranbringen und bei der internationalen Expansion behilflich sein. Wale war unter anderem von 2005 bis 2012 bei General Motors (WKN: A1C9CM) in China als Präsident und Managing Director beschäftigt und kennt den Markt deshalb bestens.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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