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Nicht Zerschlagung, sondern schwindendes Vertrauen gefährdet die Vormachtstellung der Online-Giganten

Die größten Unternehmen – zumindest der westlichen Welt – mit der größten Konsumenten-Reichweite sind heute Facebook(WKN: A1JWVX) und Alphabet (WKN: A14Y6F). Allein YouTube erreicht mehr als zwei Milliarden Menschen pro Monat. Hinzu kommen bei Alphabet noch die Google-Suche und das Android-Betriebssystem inklusive Google Play Store. Genauso unglaublich sind die Nutzerzahlen der Facebook-Angebote Instagram (über 1 Milliarde monatliche Nutzer), Facebook (über 2 Milliarden monatliche Nutzer) und WhatsApp (über 1,5 Milliarden monatliche Nutzer).

Für viele Investoren sind die Befürchtungen einer strengeren Regulierung bis hin zur Zerschlagung der Online-Riesen das größte Risiko für beide Unternehmen. Die Kongress-Vorladungen und die von der Europäischen Union verhängten Bußgelder sind dafür die ersten Vorboten, wie diese digitalen Riesen von strengeren Regulierungen, dem vermeintlichen David dieser Geschichte, mit der Steinschleuder der Zerschlagung zu Fall gebracht werden.

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Nicht die Regulierung, sondern schwindendes Vertrauen ist das größte Risiko

Aber würde ich als heutiger Facebook-Aktionär künftig auch Instagram-Aktien halten wollen? Sicher! Und wäre ich als Teileigentümer von einem eigenständigen WhatsApp zufrieden? Aber hallo!

Würde ich als Investor auch der Facebook-Plattform als alleinstehendes Unternehmen die Treue halten? Vielleicht nicht! Warum? Nun ja, diese Plattform hat aufgrund der Datenskandale der Vergangenheit wohl am meisten Vertrauen verloren.

Das größte Zukunftsrisiko kommt meiner Meinung nach daher nicht aus der möglichen Zerschlagung, die möglicherweise für Investoren gar noch größere Chancen bietet als die heutigen Online-Konglomerate. Ein möglicher Vertrauensverlust der Nutzer ist das deutlich größere Problem. Bezeichnenderweise vertrauen nur 23 % der Amerikaner „großen Unternehmen“. Ganze 68 % hingegen vertrauen „kleinen Unternehmen“. Ich will mir kein Urteil darüber erlauben, ob dieser Vertrauensunterschied gerechtfertigt ist oder nicht, für Investoren ist das aber ein großes Risiko.

Für die Online-Riesen ist aber noch nichts verloren. Zumindest Google schaffte es dennoch kürzlich unter die Top 3 der vertrauenswürdigsten Unternehmen in den USA. Lediglich die Post (United States Postal Service) und Amazon erhalten einen größeren Vertrauensvorschuss. Facebook sucht man übrigens vergeblich unter der Liste der besten zehn Unternehmen.

Bevor nun aber alle Alphabet- und Amazon-Aktionäre in Jubelstimmung ausbrechen, sei gesagt, die Werte waren durchweg sehr schlecht. Nur 38 von 100 Menschen, die an der Umfrage teilnahmen, sagten, dass sie Google vertrauen, das Richtige zu tun. Bei der Post vertrauen auch nur 42 % darauf. Selbst beim Wetter-Kanal, der übrigens auf Rang 5 landete, waren es nur 36 von 100 Personen.

Ein Lichtblick für die Online-Riesen bietet die Vertrauensfrage bei jüngeren Teilnehmern. Denn während Personen der Jahrgänge 1946 bis 1981 der Post am meisten vertrauten, lag Google bei den Generationen X und Z, also allen, die nach 1981 geboren wurden, ganz vorne.

Die Vertrauensfrage könnte für die Konzerne vielleicht also nur ein zeitliches Problem sein. Darauf vertrauen sollte man aber nicht, sondern vielmehr dafür sorgen, das Vertrauen der Nutzer zu erhalten. Besser noch, es zu steigern. Denn nicht nur die aktuellen Geschäfte, sondern auch alle angedachten Geschäfte rund um das vernetzte Zuhause, autonomes Fahren oder gar die vernetzte Stadt, machen Vertrauen zu einem wichtigen, wenn nicht gar dem wichtigsten Wettbewerbsvorteil.

In diesem Sinne, auf vertrauensvolle Unternehmen, erfolgreiches Investieren und Fool on!


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Offenlegung: Sven besitzt Aktien von Facebook. John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochter, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Suzanne Frey, Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. Randi Zuckerberg, frühere Direktorin für Market Development, Sprecherin von Facebook und Schwester von CEO, Mark Zuckerberg, ist Mitglied im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon und Facebook.

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