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Vergiss die BASF-Dividende! Diese zyklische Aktie bietet noch immer mehr Potenzial!

Die Aktie von BASF (WKN: BASF11) besitzt grundsätzlich eine starke und vergleichsweise zuverlässige Dividende. Bei einer zuletzt ausgezahlten Dividende in Höhe von 3,20 Euro und einem aktuellen Kursniveau von 64,66 Euro würde hier gegenwärtig eine Dividendenrendite von 4,94 % lauern. Zudem sieht die Dividendenpolitik zumindest weitere Konstanz vor.

Bei einem möglichen 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,60 Euro, der rechnerisch aus einem operativen Ergebniseinbruch von 30 % innerhalb des letzten Jahres resultieren würde, ist das Ausschüttungsverhältnis jedoch mit fast 90 % vergleichsweise hoch. Künftige Dividendenerhöhungen könnten daher doch eher limitiert sein.

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Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf die Aktie von Fuchs Petrolub (WKN: 579040), bei der die Dividende möglicherweise künftig nicht ganz so stark begrenzt ist. Sowie darauf, was Investoren sonst noch zu dieser Aktie wissen sollten:

Die Dividende im Fokus

Zugegeben, die aktuelle Dividendenrendite ist bei diesem Namen aus der Spezialchemiebranche, also einem weiteren eher zyklischen Vertreter, insbesondere im Vergleich mit BASF vergleichsweise gering. Bei einer zuletzt gezahlten Dividende in Höhe von 0,91 Euro je Stammaktie und einem aktuellen Kursniveau von 39,85 Euro gäbe es hier lediglich eine Rendite von 2,28 %, die allerdings vergleichsweise stabiler und wachstumsstärker gewesen ist.

Fuchs Petrolub erhöht nämlich bereits seit über 17 Jahren stets die eigene Ausschüttung und hat dabei die Ausschüttungssumme je Aktie von 0,26 Euro von vor zehn Jahren auf das aktuelle Niveau steigern können. Das entsprach mehr als einer Verdreifachung innerhalb dieses Zeitraumes.

Bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,07 Euro würde sich das Ausschüttungsverhältnis außerdem auf unter 50 % belaufen, was tendenziell noch etwas Sicherheitspuffer für schwächere Zeiten beinhalten würde. Außerdem beliefe sich das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis hier auf 19, was für einen derartigen, starken Dividendenwachstums-Champ nicht besonders teuer wirkt. Zumindest oberflächlich nicht, denn bewertungstechnisch gibt es hier doch so einiges, was man als Investor wissen sollte.

Die aktuellen Zahlen im Blick

Denn trotz aller Stärke, die diese Zahlen für den Moment vermitteln, gehört auch Fuchs Petrolub als Unternehmen im Bereich der Spezialchemie zu denjenigen, die von der aktuellen konjunkturellen und handelspolitischen Situation erfasst werden. Das hat hier zumindest innerhalb der ersten neun Monate des letzten Geschäftsjahres 2019 zu einem Einbruch im Zahlenwerk geführt, den es bei der Beurteilung der derzeitigen Situation zu berücksichtigen gilt.

Innerhalb dieses Zeitraums betrug das Ergebnis je Aktie so beispielsweise 1,26 Euro je Anteilsschein, was im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum einem Einbruch von 20 % entsprechen würde. Auch Fuchs Petrolub wird daher von der aktuellen Marktverfassung tangiert, womöglich jedoch nicht so stark.

Selbst die 1,26 Euro zeigen schließlich vergleichsweise sehr gut, dass die derzeitige (Dividenden-)Situation noch immer sicherer sein könnte als bei BASF. Nicht bloß, dass der Einbruch hier geringer ist, nein, selbst das Ergebnis für die ersten neun Monate würde bei der zuletzt gezahlten Dividende von 0,91 Euro ein Ausschüttungsverhältnis von 72 % bedeuten. Und die Tendenz könnte in Anbetracht eines weiteren absoluten Ergebnisanstiegs im vierten Quartal sogar noch weiter abnehmen.

Fuchs Petrolub dürfte seine Historie fortsetzen

Die Aktie von Fuchs Petrolub zeigt somit im Vergleich zum DAX-Konzern BASF operativ relative Stärke. Der Handelskonflikt schlägt zwar auch hier etwas ein, allerdings nicht ganz so sehr wie bei den Ludwigshafenern.

Auch die Dividende scheint hier insgesamt sicherer zu sein und unterm Strich noch mehr Potenzial für weiteres Wachstum zu besitzen. Zugegeben, die Dividendenrendite ist hier mit knapp 2,3 % zwar vergleichsweise geringer, in Anbetracht des Dividendenwachstums und des langfristigen Potenzials könnte Fuchs Petrolub allerdings eine spannende Wahl sein.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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