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KGV 14, Dividendenrendite 5,87 %: Ist diese Aktie jetzt ein Kauf?

Foto: Getty Images

Eine hohe Dividende kann definitiv Berge versetzen. Nicht bloß, weil eine solche Aktie möglicherweise unterbewertet ist. Nein, auch weil starke Dividenden zu einem größeren passiven Einkommen führen können, das der Rente oder auch dem Ziel der finanziellen Freiheit besser dienen kann.

Starke Ausschütter mit einer geringen Bewertung sind jedoch eher selten, insbesondere wenn sie aus vergleichsweise defensiven Bereichen kommen sollten. Nichtsdestoweniger könnte die Aktie von Altria (WKN: 200417) ein brandheißer Kandidat sein, der auf diese Beschreibung passt. Lass uns im Folgenden mal einen Foolishen Blick auf relevante Aspekte werfen.

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Die fundamentale Bewertung im Fokus

Ein ganz wesentlicher Aspekt ist die generelle fundamentale Bewertung. Und die Aktie von Altria kann hier durchaus einige spannende Blickwinkel liefern, die Investoren womöglich interessieren können.

Im Wesentlichen ist hierbei natürlich der Gewinn relevant und im Jahre 2018 kam der Zigarettenhersteller dabei auf ein Ergebnis je Aktie von 3,69 US-Dollar, was bei einem Kursniveau von 51,09 US-Dollar (17.01.2020, maßgeblich für alle aktuellen Kurse) einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 14 entsprechen würde. Oder genauer gesagt einem Wert von 13,8, was durchaus moderat erscheint. Bei einem Umsatz je Aktie von knapp über 10 US-Dollar wird der Marlboro-Produzent zwar mit mehr als dem Fünffachen dieses Wertes bewertet, das dürfte sich jedoch aufgrund der hohen Profitabilität relativieren.

Ursprünglich gehörte Altria als klassischer Zigarettenhersteller dabei mal zu den vergleichsweise sehr defensiven Aktien. Allerdings hat sich das inzwischen durch einen gesünderen Lebensstil vieler Verbraucher, einen politischen Gegenwind gegen Tabakprodukte und daraus resultierende höhere Preise und andere Verbote gewandelt. Das hat nicht bloß zu einem Kursknick, sondern zu einem operativen Einbruch geführt, bei dem die Umsätze eher stagnieren und die Ergebnisse wenn überhaupt moderat wachsen. Das Bewertungsmaß könnte eine Stagnation eingepreist haben, wenngleich die Aktie vergleichsweise günstig aussieht.

Eine starke Dividendenhistorie

Zusätzlich zu dieser generellen fundamentalen Bewertung und den aktuellen Wachstumswehwehchen existiert hier jedoch eine vergleichsweise stabile Dividendenhistorie, die auf eine starke Ausschüttungsqualität schließen lässt. Und das bei einer attraktiven, weil insbesondere hohen Dividendenrendite.

Im Moment schüttet Altria pro Quartal eine Dividende in Höhe von 0,84 US-Dollar pro Quartal an die Investoren aus, die bei einem derzeitigen Kursniveau von ebenjenen 51,09 US-Dollar einer Dividendenrendite von 6,57 % entsprechen würde. Gewiss ein hoher Wert, der sämtliche marktüblichen Vergleichsindizes hinter sich lässt.

Dabei ist Altria sogar ein Mitglied im Kreis der Dividendenaristokraten. Seit inzwischen 92 Jahren erhalten Investoren hier in jedem Jahr eine Ausschüttung, die außerdem in den letzten 50 Jahren 54 Mal angehoben worden ist.

Bei einer Gesamtdividende in Höhe von 3,36 US-Dollar und dem letzten Gewinn von 3,69 US-Dollar ist die derzeitige Ausschüttung mit einer Quote von 91 % zwar noch nachhaltig. Nichtsdestoweniger sollten Investoren hier dennoch aufmerksam verfolgen, wie sich die Ergebnisse entwickeln und ob die Gewinne möglicherweise in den kommenden Jahren wieder steigen. Ansonsten könnte mit dem rasanten Tempo des Dividendenwachstums bald Schluss sein.

Eine günstige Aktie mit einem gewaltigen Risiko!

Die Aktie von Altria ist daher unzweifelhaft eine günstige Aktie. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von weniger als 14 und einer Dividendenrendite jenseits der 6 % gehört die Aktie zu den günstigeren im US-amerikanischen Raum. Möglicherweise ein erstes Zwischenfazit, das man sich merken sollte.

Nichtsdestoweniger ist der politische Gegenwind gegen die Zigarettenindustrie international recht hoch, was auch den vergleichsweise starken Marlboro-Produzenten trifft. Ob die Dividende und die günstige Bewertung dieses Risiko wert ist, ist dabei eine andere Frage. Allerdings eine, über die man durchaus etwas grübeln kann.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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