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Der App Store sorgt immer noch für Wachstum bei Apple

Die iPhone- und iPad-Nutzer haben im Jahr 2019 viele Apps heruntergeladen. Apple (WKN:865985) sagt, dass das Unternehmen im Jahr 2019 rund 38 Mrd. US-Dollar an die Entwickler des App Store ausgezahlt hat, was darauf hindeutet, dass die Verbraucher im letzten Jahr insgesamt mehr als 50 Mrd. US-Dollar für Apps und Abonnements ausgegeben haben.

Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg der Ausgaben im App Store für die Woche zwischen Weihnachten und Silvester um 16 % und einen Anstieg der Ausgaben am Neujahrstag um 20 %.

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Apple hat erst Ende Januar letzten Jahres ein Update zu den kumulativen Ausgaben für Entwickler (insgesamt seit 2008) veröffentlicht, als diese 120 Mrd. US-Dollar erreichten. Das Unternehmen hat einen Anstieg der Umsätze im App Store für die Woche von Heiligabend bis Silvester um 37 % gemeldet, doch nur einen Anstieg von 7 % für den Neujahrstag. Auch wenn sich das Umsatzwachstum insgesamt verlangsamt, scheint das Wachstum im App Store immer noch recht solide zu sein.

Wachsende App Store-Umsätze und die Kundenbindung

Die iPhone-Umsätze sind 2019 um 14 % gesunken und damit fast auf das Niveau von 2017 und wieder unter die vorherigen Spitzenwerte aus dem Jahr 2015 gesunken. Doch das ist eher ein Indikator dafür, dass die Nutzer länger an ihren Geräten festhalten, als dass Apple etwas falsch macht. Das zeigt sich zum Beispiel an den im Jahresvergleich weiter steigenden App Store-Verkäufen.

Wichtig ist, dass die Downloads im App Store – insbesondere bezahlte Downloads – die Verbraucher wahrscheinlich in das Apple-Ökosystem einbinden werden. Ein Wechsel zu Android erfordert oft, dass die Nutzer Apps erneut herunterladen und bezahlen müssen, was für die iPhone-Besitzer echte Wechselkosten verursacht. Daher sollten die Investoren davon ausgehen, dass ein wachsender Prozentsatz der iPhone-Besitzer ein neues iPhone kaufen wird, wenn sie ein neues Gerät wollen. (Viele glauben, dass das im nächsten Jahr mit der Einführung von 5G-fähigen Geräten der Fall sein könnte).

In der Zwischenzeit ist Apple in der Lage, beträchtliche Gewinne mit den bestehenden Kunden und deren App Store-Downloads zu generieren. Der Nettoumsatz, den Apple mit dem App Store erzielt, also alles, was nach Auszahlung der Entwickleranteile übrig bleibt, ergibt für Apple eine Bruttomarge von rund 90 %. In Anbetracht der Größe des App Stores macht er einen erheblichen Teil des Umsatzwachstums aus.

Es ist schwer zu argumentieren, dass eine wachsende Kundenanzahl, die jedes Jahr mehr für Apps ausgibt, eine schlechte Sache für Apple ist.

Diversifizierung des Dienstleistungsgeschäfts

Trotzdem möchte Apple die vielen anderen Möglichkeiten hervorheben, wie das Unternehmen seine Kunden durch seine verschiedenen Dienste monetarisieren kann. Zu diesjährigen Highlights zählen Apple Music, Apple TV+, die Apple TV-App, Apple Arcade, Apple News, Apple Podcasts, Apple Card, Apple Pay und iCloud, wobei sich die bisherigen Veröffentlichungen ausschließlich auf den App Store konzentrierten.

Apple ist sich bewusst, dass die Maximierung des Kundennutzens heute davon abhängt, dass die Kunden während der immer länger werdenden Lebensdauer der Geräte für solche Dinge bezahlen.

Apple TV+ und Apple Arcade stellen in dieser Hinsicht große Chancen dar. Apple gibt Milliarden von US-Dollar für Inhalte für beide Dienste aus, in der Hoffnung, die Kunden mit einem monatlichen Abonnement an sich zu binden. Apples Gewinnmargen bei diesen Diensten sind direkt an deren Erfolg gebunden, da Apple nicht nur als Vertrieb für die Produkte anderer Leute agiert, das Unternehmen besitzt die Produkte praktisch selbst. Wenn einer der beiden Dienste Millionen von Nutzern anzieht, könnte das einen erheblichen Einfluss auf Apples Gewinne haben.

Die Investoren sollten beachten, dass Apple Arcade mit wachsender Popularität die Umsätze im App Store reduzieren könnte. Doch die Gesamtverteilung der Bruttoumsätze von Apple Arcade gegenüber dem App Store sollte kein Problem für Apple darstellen. Das ist vergleichbar mit der Kannibalisierung von iTunes durch Apple Music.

Die Apple TV-App, Apple News und die Apple Podcasts stellen für Apple neue Möglichkeiten dar, durch den eigenen Vertrieb Umsätze zu generieren. Die Apple TV-App nutzt ein Großhandelsmodell für den Verkauf von Premium-Video-Abonnements, was bedeutet, dass Apple für die Preisgestaltung verantwortlich ist. Das gibt dem Unternehmen eine große Flexibilität, um mit Werbeaktionen zu spielen und neue Einnahmen zu erzielen, die die Verbraucher derzeit bei traditionellen Videovertriebsplattformen ausgeben. Es könnte auch dazu dienen, mehr Kunden an das Apple-Ökosystem zu binden.

Die Einbeziehung von Apple Podcasts deutet darauf hin, dass Apple möglicherweise neue Wege erforscht, um das Hören von Podcasts in der App zu monetarisieren – etwas, das der Musikstreaming-Rivale Spotify zu einem großen Schwerpunkt des Geschäfts gemacht hat.

Letztendlich bleibt der App Store jedoch eine Wachstumsgeschichte. Nicht nur, dass die Umsätze in einem rückläufigen Jahr bei den iPhone-Verkäufen deutlich gestiegen sind, er bleibt auch immens profitabel. Die App Store-Umsätze sind ein starker Indikator für den Nachholbedarf an iPhones, der im Jahr 2020 zu einer Rückkehr zum Umsatzwachstum der Smartphones führen könnte. Doch selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, bietet die weiterhin wachsende Kundenzahl von Apple, die sich in den starken App Store-Verkäufen widerspiegelt, Apple viele Möglichkeiten, mit den neuen Diensten erfolgreich zu sein.

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Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 10.01.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Spotify Technology.

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