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3 Foolishe Gründe, die jetzt für die Fresenius-Aktie sprechen könnten!

Foto: Getty Images

Die Aktie von Fresenius (WKN: 578560) hat viele Gesichter und Facetten. In den letzten Tagen und Wochen zeigte sich der Gesundheitskonzern jedoch eher von seiner volatileren und weniger erfolgreichen Seite. Seit Jahresanfang korrigierte das Papier nämlich von 50,01 Euro auf das aktuelle Niveau von 48,08 Euro (16.01.2020, maßgeblich für alle aktuellen Kurse). Und das sogar in einem vergleichsweise erfolgreicheren Gesamtmarkt.

Das könnte die Aktie möglicherweise inzwischen wieder interessant werden lassen, zumal es auch andere hervorragende Gründe geben könnte, die für diese Aktie sprechen. Lass uns im Folgenden daher einmal einen Blick auf drei solcher Gründe riskieren.

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Das defensive Geschäftsmodell

Eine Stärke der Aktie von Fresenius ist so beispielsweise das vergleichsweise defensive Geschäftsmodell. Wir können uns an dieser Stelle natürlich darüber streiten, ob das Krankenhausgeschäft ein Wachstumstreiber ist, oder uns daran stören, dass der Dialysemarkt gegenwärtig etwas schwieriger ist, insbesondere in den USA. Allerdings bleibt die ganzheitliche Ausrichtung als Gesundheitskonzern eher defensiv und zukunftsträchtig.

Mit den jeweiligen Segmenten, wozu neben dem Dialysebereich und dem Krankenhausgeschäft auch noch Kabi, der Lebensmittelbereich, und Vamed, der Projektdienstleister, zählen, besitzt man eine starke Zukunftsperspektive, zumal Gesundheitsleistungen in Zeiten des demografischen Wandels und einer immer älter werdenden Bevölkerung (Stichwort: Babyboomer) relevant bleiben werden.

Tatsächlich können die Auslastungsquoten in den Krankenhäusern sogar noch steigen, wenn wir eben die Babyboomer berücksichtigen oder die Dialyseleistungen zunehmen. Mit mehr älteren Menschen werden auch die Krankheitsleistungen schließlich häufiger. Langfristig stehen so einige Zeichen daher auf Wachstum.

Die günstige Bewertung

Ein zweiter Aspekt, der zudem für die Aktie von Fresenius sprechen könnte, ist die vergleichsweise günstige Bewertung des Gesundheitskonzerns. Die letzten Ganzjahreszahlen des Jahres 2018 sind zwar inzwischen etwas veraltet, da der DAX-Konzern jedoch operativ zumindest ergebnisseitig auf der Stelle tritt, können diese Zahlen noch eine gewisse Relevanz besitzen.

Demnach würde sich das Bewertungsmaß bei einem erneut konstanten Gewinn je Aktie in Höhe von 3,65 Euro auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 13,2 belaufen. Bei einem Jahresumsatz von 60,16 Euro (der durch ein moderates Wachstum im letzten Jahr womöglich gesteigert worden ist) beläuft sich das Kurs-Umsatz-Verhältnis zudem auf einen Wert von deutlich unter 1. Das sieht hier doch vergleichsweise preiswert aus.

Insbesondere, wenn wir die laufende Perspektive für die kommenden Quartal und Jahre berücksichtigen. Auch wenn dir diese Zeilen als regelmäßigem Leser meiner Artikel womöglich schon aus den Ohren kommen, aber der DAX-Gesundheitskonzern rechnet weiterhin mit einem organischen Wachstum bei Umsatz und Ergebnis im mittleren, einstelligen Bereich. Zukäufe und somit ein anorganisches Wachstum können diese Zahlen sogar noch beschleunigen.

Die aristokratische Dividende

Ein zugegebenermaßen schwaches Attraktivitätsmerkmal, zumindest für den Moment, ist außerdem die Dividende. Zuletzt zahlte der Gesundheitskonzern 0,80 Euro an die Investoren aus, was gegenwärtig einer Dividendenrendite in Höhe von 1,66 % entsprechen würde. Die Historie der Ausschüttungen und die aktuelle operative Verfassung sprechen hier jedoch für eine Fortführung des Wachstumskurses.

Fresenius hat im letzten Jahr schließlich bereits das 26. Jahr in Folge die eigene Dividende erhöht und ist damit Deutschlands bislang einziger Dividendenaristokrat. Die konstanten Ergebnisse und ein Ausschüttungsverhältnis von lediglich 22 % dürften dabei für weiteres Dividendenwachstum einstehen. Selbst wenn das womöglich nicht ganz so stark ausfallen wird.

Langfristig und unter Berücksichtung der Wachstumsperspektive könnte jedoch auch hier wieder ein deutlich schnelleres und womöglich sogar zweistelliges Ausschüttungswachstum zurückkehren. Das dürfte über Jahre hinweg ebenfalls zu bedeutend höheren Dividenden und auch Renditen führen.

Oder, anders ausgedrückt: Eine günstige, defensive Aktie!

Abschließend können wir es daher eigentlich auch kurz machen, indem wir sagen, dass die Aktie von Fresenius eine günstige und zugleich defensive Dividendenaktie mit Wachstumspotenzial ist. Ich glaube, das sind bereits ganz wesentliche Gründe, die hier für eine attraktive Aktie sprechen könnten.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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