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Hugo Boss und Kraft-Heinz: Zwei Turnaround-Kandidaten mit unterschiedlichen Bewertungen

Wie schön wäre es, wenn es an der Börse nur eine Richtung gäbe. Und zwar die nach oben. Doch so funktionieren die Märkte nun einmal nicht, und so müssen wir als Anleger immer wieder erfahren, dass es sowohl Ausschläge nach oben, aber eben auch nach unten geben kann.

Und uns Investoren erwischt es ja irgendwie immer wieder. Du kennst das vielleicht, man beobachtet lange eine Aktie, die man für interessant hält, wägt alle Informationen gegeneinander ab, und wenn man den richtigen Zeitpunkt für gekommen hält, schlägt man zu und investiert. Und was passiert dann oftmals? Genau, der Kurs des neuen Anlageobjektes geht nach unten. Getreu dem Motto: Was musst du machen, damit eine Aktie fällt? Du musst sie kaufen!

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Manchmal kann es da interessant sein, auf Werte zu setzen, die schon im Vorfeld aufgrund diverser Probleme stark im Kurs nachgegeben haben, und auf einen Turnaround zu hoffen. Zwei Unternehmen, bei denen wir nun schon länger auf wieder nachhaltig steigende Kurse warten, wollen wir uns deshalb in diesem Artikel einmal anschauen.

Hugo Boss

Die Firma Hugo Boss (WKN: A1PHFF) mit Sitz in Metzingen ist wohl einer der bekanntesten deutschen Modekonzerne und gehört im gehobenen Premiumsegment des Bekleidungsmarktes sicherlich zu den weltweit führenden Unternehmen. Der Konzern beschäftigt rund 14.700 Mitarbeiter, die mit ihrer Arbeit sowohl die Bereiche Business-Bekleidung und Freizeitoutfits als auch die elegante Abendgarderobe für besondere Anlässe abdecken.

Nach dem Ende Finanzkrise im Jahr 2009 hatte die Aktie von Hugo Boss eine fulminante Rallye hingelegt und am 10.04.2015 markierten die Papiere mit einem Xetra-Schlusskurs von 120,00 Euro ihren bisherigen Höchststand. Danach ging es allerdings in Etappen rapide mit dem Kurs nach unten.

Schneller wechselnde Modetrends und die weiter wachsende Bedeutung des Onlinehandels stellten auch Hugo Boss vor größere Herausforderungen. Der Konzern begann sich neu auszurichten. Doch so etwas braucht ja bekanntlicherweise nicht nur seine Zeit, sondern ist meistens auch sehr kapitalintensiv.

Und so verwundert es nicht, dass auch das Jahr 2019 für die Hugo-Boss-Aktie nicht ganz so erfreulich verlief. Gut 21 % haben die Papiere im Jahresverlauf verloren. Doch seit November 2019 kann man einen leichten Aufwärtstrend erkennen und die Aktie notiert derzeit mit 43,19 Euro (14.01.2020) zumindest wieder deutlich über ihrem 52-Wochen-Tief. Doch von ihren alten Höchstständen ist sie natürlich weiterhin meilenweit entfernt.

Am 05.03.2020 wird Hugo Boss seine Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 präsentieren. Doch da der Konzern in seiner Prognose mit einem Rückgang beim Konzernergebnis rechnet, das im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegen soll, bleibt die Aktie von Hugo Boss meiner Meinung nach nur etwas für sehr risikobereite Spekulanten.

Kraft Heinz

Das im Jahr 2015 aus der Fusion von Kraft Foods und der H. J. Heinz Company entstandene US-Unternehmen Kraft Heinz (WKN: A14TU4) hat die Vision, das beste Lebensmittelunternehmen zu sein und eine bessere Welt zu schaffen. Und es geht mit so bekannten Marken wie CapriSun, Philadelphia oder natürlich seinem Heinz-Ketchup an den Start.

Doch der Kursverlauf der Kraft-Heinz-Aktie zeichnete in den letzten Jahren alles andere als ein gutes Bild. Anfang 2017 notierten die Papiere noch bei etwas über 90 US-Dollar. Aber der Kurs ist bis heute mächtig zusammengeschmolzen und liegt derzeit mit 31,73 US-Dollar (14.01.2020) weiterhin auf einem recht niedrigen Niveau.

Im Februar 2019 wurden die Aktionäre von einer Mitteilung  geschockt, in der bekannt wurde, dass Kraft Heinz 16 Mrd. US-Dollar auf den Wert vieler seiner Marken abschreiben müsse. Und im August 2019 hieß es dann, dass es wahrscheinlich bald noch weitere Abschreibungen geben werde. Der Grund seien die Auswirkungen eines Bilanzskandals sowie schleppende Umsätze.

Doch zum Ende des Jahres besserte sich die Nachrichtenlage und der Aktienkurs von Kraft Heinz zog wieder etwas an. Grund war hier, dass Analysten für das dritte Quartal 2019 nur mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,54 US-Dollar gerechnet hatten. Der Konzern lieferte aber mit 0,69 US-Dollar je Aktie ein deutlich besseres Ergebnis ab.

Ich denke, die Kraft-Heinz-Aktie hat einiges an Potenzial, um wieder den Weg nach oben einzuschlagen. Und auch der neue Konzernchef Miguel Patricio ist zuversichtlich, einen Turnaround zu schaffen. Dafür will er die Ursachen für die schlechte Geschäftsentwicklung identifizieren und beseitigen. Wer mutig ist und der Aktie zutraut, dass sie an ihre alten Erfolge anknüpfen kann, könnte sich also durchaus einmal näher mit Kraft Heinz beschäftigen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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