The Motley Fool

Hätte man 5.000 Euro zwei Jahre nach Börsengang in Wirecard investiert, dann hätte man heute …

Kaum eine andere DAX-Aktie war wohl medienpräsenter als die Aktie von Wirecard (WKN: 747206). Das Unternehmen aus Aschheim konnte nicht nur mit einer hervorragenden Wachstumsgeschichte glänzen, sondern wurde auch Opfer von fadenscheinigen Berichten der „Financial Times“. Sobald der unabhängige Bericht von der KPMG vorliegt, könnte Wirecard das neue Jahr 2020 als Jahr für den endgültigen Durchbruch nutzen.

Doch heute möchten wir ein wenig in die Vergangenheit blicken und uns Gedanken machen, was man wohl für ein Vermögen hätte, wenn man ein Jahr nach dem Börsengang von Wirecard in die Aktie 5.000 Euro seines eigenen Vermögens investiert – und die Dividenden reinvestiert hätte.

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Millionär in weniger als 20 Jahren

Der Beginn der Börsennotierung von Wirecard war der 25. Oktober 2000. Zwei Jahr später, am 25. Oktober 2002, lag der Kurs je Aktie bei etwa 0,11 Euro. Ich nehme den Wert zwei Jahre nach dem Börsengang, da wir hier mit Euro rechnen können. Hätte man nun 45.955 Anteile an Wirecard zu einem Investitionsbetrag in Höhe von 4.999,90 Euro gekauft und diese bis heute (15.01.2020) gehalten, dann hätte man gegenwärtig ein Vermögen in Höhe von 5.523.791,00 Euro (ohne Dividenden)!

Man wäre also nicht nur Millionär, sondern glatt Multimillionär! Die Haltedauer entspräche dabei etwas über 17 Jahre – ein Beweis dafür, dass sich ein langfristiger Anlagehorizont, wie wir Fools ihn lieben und leben, auszahlt. Insbesondere dann, wenn man ein großartiges Unternehmen gefunden hat, an dem es fundamental nichts auszusetzen gibt.

Hätte man sogar die Dividenden reinvestiert, würde das Vermögen bei beachtlichen 5.874.059,27 Euro liegen – der Zinseszinseffekt lässt grüßen. Das entspräche übrigens einer Gesamtrendite von 117.383,44 % und auf jährlicher Basis einer Gesamtrendite von 50,69 % per anno. Stell dir vor, was du alles mit so viel Geld machen könntest?

5 Gründe, warum Wirecard auch zukünftig wachsen könnte

Ob sich die oben erwähnte Gesamtrendite mit Wirecard noch mal erzielen lässt, bezweifle ich. Solche atemberaubenden Renditen erreicht man in der Regel nur dann, wenn man von Anfang an dabei ist. Dennoch sehe ich bei der Aktie von Wirecard kurstechnisch Luft nach oben, natürlich auf langfristige Sicht. Hier die fünf möglichen Gründe dafür:

  1. Das Wachstum hält an und scheint nicht abzureißen.
  2. Wirecard gibt ambitionierte Prognosen heraus – scheint diese aber einhalten zu können.
  3. Die Branche (bargeldloses Zahlen) boomt.
  4. Wirecard ist beliebt und schließt immer wieder neue Partnerschaften mit bekannten Firmen ab.
  5. Der CEO Markus Braun wegen seiner Begeisterung für Wirecard und seiner Eigenbeteiligung

Sofern diese Faktoren bestehen bleiben, sehe ich keinen Grund, weshalb Wirecard zukünftig nicht mehr wachsen sollte. Es ist nur wichtig, zu wissen, dass die Prüfung durch KPMG theoretisch negativ für Wirecard ausfallen könnten und dann kurz- und mittelfristig mit starken Kursverlusten zu rechnen wäre.

Fazit

Wirecard ist ein hervorragendes Beispiel für ein Unternehmen, das früh genug einen neuen Trend erkannt oder sogar mitinitiiert hat. Solche Unternehmen bescheren ihren Aktionären oft atemberaubende Renditen, wenn sie sich nachhaltig im Marktumfeld durchsetzen können beziehungsweise eine gänzlich neue Branche einführen.

Für uns Investoren liegt die Herausforderung darin, solche Perlen frühzeitig zu erkennen und unsere Foolishe Analyse so zu gestalten, dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen können, unser investiertes Kapital nicht wiederzuerhalten. Doch wenn man seine Hausaufgaben richtig macht, dann kann man mit einem richtigen Durchbruch auch die Fehlversuche wettmachen, sofern man sich auch solche ins Depot geholt hat.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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