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Interesse an Gold? Versuch lieber diese 2 Dividendenaktien!

Für einige Investoren wird Gold in diesen Tagen wieder interessanter. In Anbetracht des Iran-Konfliktes und der zugegebenermaßen hohen Bewertungen vieler Aktien konnte das Edelmetall in den letzten Tagen und Wochen wieder deutlich zulegen. Zwischenzeitlich wurden sogar alte Rekorde bei den Notierungen dieses vermeintlich sicheren Hafens gebrochen.

Trotz aller Kritik am eher unproduktiven Gold gilt das Edelmetall als sicherer Hafen. Allerdings könnte es auch einige noch immer nicht wirklich teure Aktien geben, die über eine gleichermaßen defensive Klasse verfügen.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf AT&T (WKN: A0HL9Z) und die Münchener Rück (WKN: 843002), die möglicherweise für Goldinvestoren gleichsam interessant sein könnten. Allerdings deutlich produktiver sind als das Edelmetall.

1. AT&T: Stagnation, aber …

Eine erste Aktie, die momentan operativ eher stagniert, ist die von AT&T. Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern wird in den kommenden Jahren vermutlich auch weiterhin kein starkes Ergebniswachstum präsentieren können. Böse Zungen könnten daher durchaus anführen, dass hier eine weitere Gemeinsamkeit zum Edelmetall vorherrscht. Wobei die Stagnation nicht mit Unproduktivität gleichgesetzt werden sollte, denn AT&T produziert schließlich weiter, wenngleich auf konstantem Niveau.

Dabei kann der US-Konzern quasi auf ein Oligopol in den USA in seinem Geschäftsbereich blicken. Eine spannende Ausgangslage, die hier zur operativen Stabilität geführt hat, die wiederum im Laufe der Zeit Basis einer stabilen Dividendenhistorie gewesen ist. AT&T hat schließlich seit über 35 Jahren in jedem Jahr die eigene Dividende erhöht, wodurch der Telekommunikationsriese inzwischen seit zehn Jahren ein Mitglied im Kreis der Dividendenaristokraten ist.

Aktuell werden quartalsweise 0,51 US-Dollar ausgeschüttet, die bei einem derzeitigen Kursniveau von 38,57 US-Dollar (10.01.2020, maßgeblich für alle Kurse) einer annualisierten Dividendenrendite von 5,28 % entsprechen würde. Ein 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,86 US-Dollar zeigt zudem, dass noch weiterer Raum für ein zuletzt stetes, moderates Dividendenwachstum in Höhe von 0,01 US-Dollar pro Quartal und Jahr bestehen könnte. Und dass die Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,5 alles andere als objektiv teuer ist.

Themen wie der 5G-Ausbau und die künftigen Streaming-Ambitionen könnten außerdem für ein moderates Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sorgen. Möglicherweise ebenfalls eine interessante Ausgangslage, um die eigene Dividende noch über Jahre und Jahrzehnte hinweg weiter moderat steigern zu können.

2. Münchener Rück

Eine zweite Aktie, die möglicherweise als etwas produktiverer Goldersatz fungieren könnte, ist die der Münchener Rück. Der DAX-Konzern gilt aufgrund seines Rückversicherungsgeschäfts ebenfalls als vergleichsweise defensiv, in letzter Zeit kommt hier sogar noch ein stetes, moderates Wachstum hinzu.

Im letzten Geschäftsjahr 2019 konnte bereits innerhalb der ersten neun Monate ein Gewinn in Höhe von 2,5 Mrd. Euro erzielt werden, was im Vergleich zum Vorjahreswert von 2,3 Mrd. Euro einem Wachstum in Höhe von rund 8,7 % entspricht. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis könnte sich daher entsprechend für das Jahr 2019 auf rund 16 belaufen. Objektiv zu teuer sieht hier gewiss ebenfalls anders aus, zumal das Management für die kommenden Quartal mit einem Gewinnwachstum auf 2,8 Mrd. Euro rechnet. Die jüngste Erfolgssträhne dürfte damit noch nicht zu Ende sein.

Aber kehren wir besser zurück zu den defensiven Qualitäten dieses DAX-Konzerns. Die operative Stabilität der vergangenen Jahre hat zu einer Dividendenhistorie geführt, bei der die eigene Ausschüttung seit 1969 und somit seit über 50 Jahren nicht mehr gekürzt worden ist. Damit könnte die Münchener Rück ebenfalls ein vergleichsweise sicherer Hafen sein, der nicht bloß produktiv ist, sondern auf Wachstumskurs.

Bei einem derzeitigen Kursniveau von rund 266 Euro und einer zuletzt ausgeschütteten Dividende in Höhe von 9,25 Euro winkt hier gegenwärtig zwar eine historisch vergleichsweise geringe Dividendenrendite von 3,47 %, in Anbetracht der bereits erzielten und künftig wohl noch möglichen operativen Erfolge dürfte hier das Ausschüttungslevel jedoch weiter ansteigen.

Unproduktives Gold? Nein, danke!

Investoren, die derzeit eine unsichere Zeit befürchten, können daher durchaus in das Krisenmetall Gold fliehen. Anstatt darauf zu spekulieren, dass die Nachfrage jedoch einfach höher wird und irgendjemand in einigen Jahren bereit sein wird, mehr für das Edelmetall zu zahlen, könnte man jedoch auch in vergleichsweise preiswerte und produktive Dividendenaktien investieren, die echte Werte für Investoren schaffen.

Die Aktien der Münchener Rück und von AT&T dürften zu diesem Kreis grundsätzlich dazuzählen. Möglicherweise sind sie daher einen näheren Blick wert.

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Vincent besitzt Aktien von AT&T und der Münchener Rück. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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