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Gazprom-Aktie: So groß ist das Risiko jetzt wirklich!

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) bleibt weiterhin in gewisser Weise ein Spielball des internationalen Pokers rund um die umstrittene Nordseepipeline Nord Stream 2. Die US-Sanktionen haben in dieses Vorhaben doch reichlich Wirbel gebracht, insbesondere seitdem das mit dem Bau beauftragte Unternehmen sich von der Fertigstellung distanziert hat. Das führt hier mindestens zur Verzögerungen bei der Fertigstellung.

Nichtsdestoweniger sind die Verzögerungen hier kein Beinbruch, was insbesondere auf die bereits bestehende Nord-Stream-1-Röhre zurückgeführt werden kann. Der Markt in Europa bleibt daher gesichert, auch wenn die Kapazitäten einer Pipeline inzwischen doch sehr begrenzt zu sein scheinen.

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Investoren scheinen dennoch mit dem politischen Risiko dieser doch vergleichsweise günstigen und dividendenstarken Aktie zu ringen. Aber auch zu Recht? Nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin diesbezüglich eine Einschätzung abgegeben hat, folgt nun mit Konzernchef Alexej Miller ein weiterer, der hier einige interessante Töne bezüglich der Tragweite von Nord Stream 2 von sich gibt.

Eine ähnliche Richtung wie bereits Putin

Dabei betont Miller ebenfalls, dass bei Gazprom trotz der US-Sanktionen eigentlich alles paletti bleibt. Wie gesagt: Die Fertigstellung von Nord Stream 2 wird sich geringfügig verzögern und auch der Konzernchef bringt das aktuelle Jahresende beziehungsweise eine Finalisierung rund um den nächsten Jahreswechsel ins Spiel. So weit eigentlich nichts Neues.

Nichtsdestoweniger äußert sich Miller hierbei auch zum generellen Risiko, was die Tragweite der Sanktionen anbelangt. Demnach würde man den Bau notfalls auch alleine stemmen können (was Putin ebenfalls bereits angedeutet hat), ein technisches Risiko bestünde daher durch die eigenen Kapazitäten, auf die man zurückgreifen könne, nicht.

Auch ein nun ins Spiel gebrachter Rückzug der bisherigen Partner, zu denen unter anderen der DAX-Konzern BASF oder auch die britisch-niederländische Dividendenperle Royal Dutch Shell zählen, würde das Vorhaben demnach nicht mehr verhindern können. Auch ohne ausländische Partner könne man im Endeffekt die Pipeline, die bereits zu weiten Teilen fertig ist, betreiben, wie Miller in diesem Kontext noch einmal mit Nachdruck betonte. Gewiss eine bemerkenswerte Einschätzung.

Die bisherige Richtung bleibt bestehen

Unterm Strich bläst Miller mit seinen Äußerungen daher in eine ähnliche Richtung wie andere Funktionäre bereits zuvor. Nord Stream 2 wird über kurz oder lang nicht bloß fertiggestellt, sondern auch in Betrieb genommen werden können. Der Erweiterung der bisherigen Trasse scheint somit langfristig wenig im Wege zu stehen.

Kurzfristig können die Sanktionen damit den Bau und die Fertigstellung pausieren, jedoch nicht verhindern, da Russland selbst über eigene Lösungen verfügt, die hier wohl zum Einsatz kommen werden. Damit scheint sich die Nachrichten- und Einschätzungslage entsprechend zu verdichten.

In der Zwischenzeit wird Nord Stream 1 weiter voll ausgelastet, womöglich gar überlastet werden, damit die jeweiligen Mengen Erdgas nach Europa transferiert werden können. Im Jahr 2018 betrug die Auslastung hier bereits 107 %, durchaus ein Wink dafür, weshalb dieses Projekt langfristig wichtig werden dürfte. Sowohl für Gazprom als auch die energetische Sicherheit Europas.

Unveränderte Faktenlage

Eigentlich bleibt somit alles beim Alten: Nord Stream 2 wird kommen, wobei letztlich bloß die Frage nach dem Wann übrig bleibt. Ob jedoch bereits Ende 2020 oder wenige Monate später zum Anfang des Jahres 2021 kann dabei wohl dahingestellt bleiben. Unterm Strich werden diese wenigen Monate der möglichen Verzögerung wohl keinen nachhaltigen Einfluss auf das Zahlenwerk besitzen.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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